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Am 5.Juni 2010 steht das Ruhrgebiet im Zeichen des Gesangs
Das Jahr 2010 rückt näher und damit auch das Jahr der Kulturhauptstadt, in dem der Chorgesang natürlich nicht fehlen darf. Mit dem !SING-DAY OF SONG wird im Sommer 2010 ein Chorprojekt stattfinden, das es in diesem Ausmaße noch nicht gab und so schnell auch nicht wieder geben wird.
„Der 5.Juni des kommenden Jahres steht im ganzen Ruhrgebiet im Zeichen des Gesangs – und auch Wittener Stimmen sind gefragt!“, ruft Hans-Werner Tata vom Kulturbüro zur Teilnahme auf. „Jeder kann mit seinem Chor dazu beitragen, auch in unserer Stadt die unterschiedlichsten musikalischen Gesangsprogramme zu präsentieren. Über Klassik, Pop, Volksmusik, Jazz bis hin zu Welt- und geistlicher Musik ist alles erwünscht“, betont Tata.
!SING ruft dazu auf, nicht nur an bekannten und üblichen Orten die Stimme zu erheben, sondern die Auftritte an andere, ungewöhnliche Orte zu verlegen und so z.B. auf der Straße, in Kaufhäusern oder Straßenbahnen die Musik den Menschen nahe zubringen.
„Einige Chöre haben sich bereits zur Teilnahme bereit erklärt, aber damit möglichst viel Wittener Luft von lieblichem Schall ertönt, werden noch Chöre gesucht“, rührt Tata die Werbetrommel und appelliert an alle Gesangvereine ebenso wie Schul- oder Gemeinde-Singgruppen.
Das Kulturbüro wird die Koordination in Witten übernehmen und bittet nun alle noch unentschlossenen oder noch nicht informierten Chöre um Rückmeldung bis zum 26. Oktober 2009.
Hans Werner Tata und seine neue Mitarbeiterin Louisa Kopf stehen für weitere Informationen zur Verfügung und helfen anschließend bei der Planung und Durchführung der Konzerte, vermitteln Wunschauftrittsorte oder bieten interessante Auftrittsmöglichkeiten an.
Kontakt: Kulturbüro, Bergerstr. 25, 58452 Witten, Rufnummer (02302) 581-2486, E-Mail: hans-werner.tata(at)stadt-witten.de.
(17/09/09 – hwt/lk)
Gelbe Ballons markieren ehemalige Zechenschächte.
Einige hundert Ballons sollen im Kulturhauptstadtjahr in 80 Metern Höhe die einstigen Tiefschächte des Reviers kennzeichnen und somit die historische Bedeutung des Bergbaus wie auch den Strukturwandel sinnfällig machen. Auch in Witten kommen fünf Standorte für solch ein Schachtzeichen in Frage (ein sechster wird gerade noch überprüft): Adolph/Wilhelm (Herdecker Str.), Hardt/Eleonore (Ruhrstr.), Herbede 1 / 2 (Zeche-Holland-Str.), Blankenburg (Im Hammertal) und Nachtigall (Nachtigallstr.).
Die Teilnahme mit unseren Standorten stellt an Witten – und hier vor allem an die Mitbürgerinnen und Mitbürger – aber auch zwei Herausforderungen.
Zum einen müssen die Schachtzeichen finanziert werden, immerhin mit 5.000 Euro pro Ballon. Die Schachtzeichen-Projektleitung in Essen ist zuversichtlich, dies auch in Witten mit Hilfe von Sponsoren zu schaffen. Sie wird in nächster Zeit auf mögliche Finanzpartner zugehen. Für Deckungslücken stehen in begrenztem Umfang Kulturhauptstadtgelder zur Verfügung.
Zum andern werden für jeden Ballon Paten gesucht, die die Betreuung vor Ort übernehmen. Die schwebenden Schachtzeichen müssen eventuell nachts eingeholt, gelegentlich mit Helium nachgefüllt und gesichert werden. Ein Kultur- und Festprogramm soll rund um die Standorte organisiert und betreut werden.
In anderen Kommunen haben Sport-, Geschichts- und andere Vereine, Freiwillige Feuerwehren und Firmenbelegschaften, Kirchengemeinden oder Gewerbevereinigungen solche Patenschaften übernommen, die kein Geld kosten, nur jede Menge Enthusiasmus und Spaß an der Freude.
Auch in Witten gibt es die ersten Interessenten zur Übernahme einer Patenschaft; weitere Paten sind aber noch sehr gesucht. Und das Projektbüro Essen signalisiert: Je eher die Betreuung eines Wittener Standortes gesichert ist, desto wahrscheinlicher wird auch die Finanzierung.
Interessierte Sponsoren wie engagierte Paten können sich über www.schachtzeichen.de direkt beim Projektbüro Essen informieren und auch melden.
Hans Werner Tata im Kulturbüro Witten (Tel. 02302/581-2486) steht auch gerne für weitere Information zur Verfügung und vermittelt den Kontakt zum Schachtzeichenbüro.
(ta/jk - 12/08/09)
A 40 wird bei ‚Kulturhauptstadt 2010’ zur längsten Tafel der Welt</h1>Witten macht mit - Tische beim Stadtmarketing reservieren
Das Projekt "Still-Leben Ruhrschnellweg" soll Höhepunkt des Kulturhauptstadtjahres 2010 werden: Die A 40 - die Straße mit einem der höchsten Verkehrsaufkommen in Deutschland und Hauptschlagader der Region – wird am 18. Juli 2010 zur längsten Tafel der Welt. Dafür steht der Verkehr einen Tag still. Witten macht mit!
„Die Metropole Ruhr feiert dann von 11 bis 17 Uhr mit einer 60 km langen Tafel aus 30.000 Tischen zwischen Dortmund und Duisburg das größte und bunteste Straßenfest Europas“, so Thomas Schmidt von der Veranstaltungsorganisation des Wittener Stadtmarketings. „Wir möchten zu der gemeinschaftlichen Fest- und Kulturmeile etwas beitragen und haben deshalb 100 Tische zur Weitergabe an interessierte Vereine, Verbände und Gruppen vorbestellt.“ Diese könnten den Tag gemeinsam an Tischen mit 8 Sitzplätzen auf dem Ruhrschnellweg verbringen. Und wenn sie außer dem gemeinsamen Feiern mit ihrer Selbstdarstellung auch noch einen kleinen kulturellen Beitrag leisten würden - umso besser! Hier dürfen alle zeigen, was sie unter Kultur verstehen.
„So wird die Autobahn zu einer einzigartigen Bühne der Alltagskultur“, sagt Thomas Schmidt. Schulen und Kindergärten, Vereine und Kirchengemeinden, Chöre und Blasorchester, katholische Pfadfinder und türkische Raver – das ganze pralle Leben, das sonst hinter den Lärmschutzwänden verborgen bleibt, erobere die A40. Wenn dann auch noch die Menschen aus 170 Nationen ihre Küchen und Kulturen mit zum internationalen Picknick bringen, verbindet sich auf der A40 alles, was die Metropole Ruhr ausmacht.
Tische können ab sofort zum Mietpreis von 30 Euro reserviert werden: Im Tourist & Ticket Service (Marktstraße 7) am Rathausplatz, telefonisch unter 02302 / 12233 oder unter www.stadtmarketing-witten.de im Internet. Stadtmarketing wird, soweit möglich, am Festtag gegen Zuzahlung eines Pauschbetrags einen Busshuttle vom ZOB zur A40 und zurück organisieren.
(ta/Jk - 01/07/09)
Auf sieben Großprojekte in Witten können sich die Bürgerinnen und Bürger im Kulturhauptstadtjahr freuen. Und diese, die aus den Landesmitteln gefördert werden sollen, stellen wir Ihnen hier vor:
„Von Mozart bis Henze“. Eine kammermusikalische Zeitreise durch 222 Jahre Musikgeschichte im Haus Witten.
Im Rahmen der Kulturhauptstadtprojekte unternimmt Witten einen Brückenschlag zwischen klassischer und zeitgenössischer Musik.
Mit dem klassischen Konzertprogramm der Kulturgemeinde im Saalbau, mit den Wittener Tagen für neue Kammermusik, sowie mit kleineren Reihen, wie „Best of NRW“ im Haus Witten, und mit der erfolgreichen Vermittlungsarbeit der Musikschule sind in der Stadt Witten bereits tragfähige Anknüpfungspunkte geschaffen, um auf Dauer ein neues Publikum für die klassische und die zeitgenössische Musik zu gewinnen. Verstärkt wird dieses Programm durch ein vielschichtiges pädagogisches und didaktisches Vermittlungsprojekt, das inhaltlich an „meet the composer“ anknüpft, das seit mehreren Jahren von der Folkwang-Hochschule erfolgreich umgesetzt wird. „Von Mozart bis Henze“ ist ein Kammermusikzyklus, der in 2010 die Musik der zurückliegenden 222 Jahre in einem historischen Panorama darstellt. Aus jedem Jahr seit 1789, dem Beginn der Französischen Revolution, wurde ein europäisches Musikwerk ausgewählt. Im Idealfall bestehen die Programme aus: zwei Duos mit Klavier, zwei Klavierstücken, zwei Duos. Dabei werden in jedem Programm bewusst Stücke aus verschiedenen Epochen einander gegenübergestellt. Zugleich schreiten aber immer auch ein oder zwei Werke in einer Sechs-jahres-Chronologie voran. Tabellen zur allgemeinen Historie wie zur Kultur- und speziell Musikgeschichte geben dem Konzertbesucher im Gesamtprogrammbuch eine wertvolle Orientierung. Dabei nehmen Daten aus der Geschichte des Ruhrgebiets eine wichtige Rolle ein. Jedes Programm enthält ein Werk von Hans Werner Henze bzw. von einem seiner Lehrer oder Schüler: „Hommage à Henze“. Soweit möglich, wurden in das Konzept Komponisten aus dem Ruhrgebiet integriert. Auch die Interpreten werden überwiegend aus dem Ruhrgebiet stammen. Darüber hinaus werden alle Konzerte von moderierten Publikumsgesprächen mit dem Komponisten begleitet.
Termine: Mai bis Dezember 2010.
„Schachtzeichen“
Nirgendwo auf der Welt sieht es aus wie im Ruhrgebiet. Die Landschaften der Region sind von Menschen gemacht und von Bergbau und Industrie gezeichnet. Seit einigen Jahren verändern sich die Landschaften der Metropole Ruhr. Industriebrachen werden zu Landschaftsparks, Halden werden zu grünen Oasen und bahnbrechende Kunst und Architektur verwandeln die Zeichen der industriellen Vergangenheit in spektakuläre Zeichen des Wandels. Der Bergbau hat seine Spuren hinterlassen – aber sichtbar ist er heute kaum noch. Die Schächte sind verfüllt und manchmal lediglich mit einem Schachtdeckel versehen, der den Namen der ehemaligen Zeche trägt.
Was dereinst gleichzeitig für hunderttausende Menschen Lebensmittelpunkt und Arbeit war, ist wieder unter Tage verschwunden. Im Kulturhauptstadtjahr 2010 werden viele der 900 verzeichneten Schächte wieder sichtbar. In der ganzen Metropole Ruhr ragen dann zur gleichen Zeit hunderte riesige Ballone bis zu 80 Meter hoch in den Himmel. „Schachtzeichen“ setzt ein künstlerisches und emotionales Zeichen im und für das Ruhrgebiet. Alle 53 Städte und Gemeinden werden Teil der Gesamtinszenierung, die auf die gemeinsame Geschichte verweist, die ehemalige Silhouette der Industrielandschaft Ruhrgebiet nachzeichnet und die Vision „Metropole Ruhr“ verspricht.
Über diese Zeichensetzung hinaus sollen die Ballonstandorte am Boden zu Eventorten werden, wo kleinere Kulturprogramme ablaufen, Skatturniere stattfinden, Kinderaktionen oder einfach nur ein Fest. In Witten sind fünf Schächte als mögliche Ballonstandorte ausgewiesen.
Termin: 22.5. bis 30.5.2010.
„Von Rosa und anderen Tagen – ein internationales Frauentagebuch“
„Von Rosa und anderen Tagen...“ ist ein seit 2008 laufendes, prozessorientiertes Gemeinschaftsprojekt der Stadt Witten (Büro für Städtepartnerschaften und Gleichstellungsstelle im Referat Bürgermeisterin) und dem Stadtarchiv (Kulturforum Witten), in Kooperation mit den Wittener Partnerschaftsstädten Barking & Dagenham, Bitterfeld-Wolfen, Kursk und Tczew. Gearbeitet wird an einem internationalen Frauentagebuch, das von 52 Frauen aus o. g. Städten jeweils über eine Kalenderwoche in Tagesprotokollen verfasst wird. Damit entsteht ein internationales Zeitdokument, das von Chronistinnen aus unterschiedlichen sozialen Milieus, Altersgruppen, Berufs- und Lebenssituationen in unterschiedlichen europäischen Kulturkreisen verfasst wird. Die Lebenswirklichkeiten der 52 Autorinnen zu Beginn des 21. Jahrhunderts spiegeln sich wider in den subjektiven Selbstzeugnissen einerseits, ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der kollektiven „Jahreschronik“ andererseits. Gleichzeitig enthält die Publikation Erläuterungen zu europäischen Fest- und Feiertagen, eine Projektdokumentation und Informationen zur allgemeinen Lebenssituation von Frauen in Europa. Frauenleben in West- und Ostdeutschland, Polen, Russland und England werden am Beispiel genannter europäischer Partnerstädte in Buchform (mehrsprachig) dokumentiert, mit Lesungen, einer Begleitausstellung und einem kulturellem Rahmenprogramm (u. a. Konzert mit der Akkordeonistin Lydie Auvray) in der Local-Hero-Woche der Öffentlichkeit präsentiert.
Termin der Präsentation: 21.6.2010.
„Local Heroes: 52 Wochen – 52 Städte“
„Local Heroes“ gibt jeder Stadt der Metropole Ruhr die Möglichkeit, sich eine Woche lang als Mittelpunkt der Europäischen Kulturhauptstadt zu präsentieren. Von Alpen bis Xanten, von Sonntag bis Samstag, vom Dachsberg bis zur Rheinberger Heide heißt es: Spot an! Jede Stadt gestaltet ihr kulturelles Programm und Potenzial in eigener Verantwortung.
Im Spannungsfeld zwischen lokaler Heimat, metropolitaner Herausforderung und europäischer Dimension gilt es, die eigene kulturelle Visitenkarte zu präsentieren. Die Herausforderung wird sein, im Besonderen das Allgemeine aufscheinen zu lassen, mitten im Millionengebilde den Charme einer gemütlichen Kleinstadt und in den Perspektiven der Zukunft die Spuren der Geschichte.
Dies macht die Herausstellung des eigenen Kulturprofils jeder Kommune zur übergeordneten Aufgabenstellung.
Eine Wittener Arbeitsgruppe unter Federführung des Kulturbüros hat ein attraktives Programm zusammengestellt, in dem unter Berücksichtigung der beim Projekt „Witten 2020“ erstellten kulturellen Leitziele die wesentlichen Kulturträger unserer Stadt sich präsentieren sollen, wollen und können.
Termin: 20.6. bis 26.6.2010.
„Kemnade International – Das Drei-Ufer-Projekt“
„Kemnade International“ blickt zurück auf eine langjährige Tradition und gilt als eines der Erfolgsmodelle interkommunaler Zusammenarbeit in der Region mittleres Ruhrgebiet. Für die beteiligten Städte ist es längst zu einem Vorzeigeprojekt für das Ruhrgebiet avanciert.
Im Jahr 2009 besteht das Festival seit 35 Jahren.
Da „Kemnade International“ das älteste und traditionsreichste Festival der Weltkulturen in NRW ist, wäre eine „Sonderedition“ des Festivals im Hauptstadtjahr 2010 unter Einbeziehung zweier Uferflächen des Kemnader Stausees auf Bochumer und Wittener Gebiet angemessen und sinnvoll. Um möglichst vielen Menschen den Besuch des Festivals zu ermöglichen, sollte die Veranstaltung eintrittsfrei sein.
Programmatisch sollten die künstlerischen Potenziale des Ruhrgebiets im internationalen Kontext im Mittelpunkt stehen. Dieses Ziel könnte zum Beispiel durch Koproduktionen und Inszenierungen unter Beteiligung von Künstlern aus dem Ruhrgebiet und international eingeladenen Künstlern auch aus den Städten Istanbul und Pécs realisiert werden. Herausragende Künstler und Formationen aus der Vergangenheit des Festivals sowie aktuelle, bekannte Topstars werden „Kemnade International“ im Hauptstadtjahr 2010 internationale Strahlkraft verleihen.
Termin: Sommer 2010.
„Starke Orte: Bunkeridyll“
Das Gemeinschaftsprojekt unter dem Titel „Starke Orte“ von 17 Künstlerbünden der Metropole Ruhr liefert künstlerische Aktionen und Reaktionen auf Orte wie Katakomben, Kellergewölbe, den Wollboden einer Textilfabrik und ähnliche, in der Regel dem Bewusstsein der Öffentlichkeit entzogene Orte und Räume.
Der Grundgedanke ist, dass im Zusammenspiel verschiedener Künste wie Musik, Tanz, Schauspiel und bildende Kunst, ein besonderer Ort bespielt und in seiner Eigenart Teil des Kunstwerkes werden sollte. Die Vernetzung der Künstlervereinigungen soll auch über 2010 hinaus Bestand haben mit dem Ziel eines gegenseitigen Erfahrungsaustausches, über Aktivitäten zu informieren und auch in Zukunft an gemeinsamen Projekten zu arbeiten. „Starke Orte“ bildet damit den Ausgangspunkt für ein auf Dauer angelegtes Netzwerk.
Der Wittener Künstlerbund hat als „Starken Ort“ den Bunker Augustastraße ausgewählt. Dort werden Mitglieder des Bundes ebenso wie Nichtmitglieder der multimedialen Maßgabe durch Ausstellungen, Performances, Installationen, Lesungen, und Konzerten Rechnung tragen.
Termin: 15.8. bis 30.9.2010.
„Ruhrlights/Twilights“ - Internationales Lichtkunstfestival im Ruhrtal
Das Projekt knüpft an die Ziele der Gemeinschaftsinitiative „das Ruhrtal“ an, die in einer regionalen Zusammenarbeit der Städte Duisburg, Oberhausen, Mülheim a. d. Ruhr, Essen, Bochum, Hagen, Hattingen, Herdecke, Wetter und Witten, das Ziel verfolgt, die Region nachhaltig weiterzuentwickeln.
In dieser programmatischen Partnerschaft geht es darum, besonderen Orten an der Ruhr mit den Mitteln der Lichtkunst auf Dauer eine neue Sichtbarkeit und Präsenz zu verleihen. Gerade im Kulturhauptstadtjahr wird es immer wichtiger, die großen Passagen und die Stadträume entlang der Ruhrachse ins „Licht zu rücken“. Damit werden die verbindenden Elemente erfahrbar und zudem dem Publikum räumliche Zusammenhänge und Kontexte im Ruhrtal sichtbar gemacht.
International renommierte Künstler und Künstlerinnen sind eingeladen, Lichtkunstwerke für ausgewählte Orte entlang der Ruhr im Ruhrtal zu entwickeln. Sie nutzen die emotionalen Potentiale der Lichtkunst, um den Fluss und die besonderen Lebens- und Landschaftsqualitäten vor Ort neu zu inszenieren. Ziel ist es, ein neues Verhältnis zu einer der wichtigsten Lebensadern der Region entstehen zu lassen, die beginnt, sich zur touristischen Attraktion und damit zu einem dauerhaften Anziehungspunkt zu entwickeln.
In Witten wird ein renommierter Künstler im Bereich zwischen der Burgruine Hardenstein und dem Schleusenwärterhäuschen eine Lichtmarke setzen. Beide Gebäude bilden zusammen mit der Ruhrfähre eine kulturelle und touristische Achse, deren Bedeutung sich gerade entwickelt und mit dieser Installation, die – im Gegensatz zu manch anderen nur temporär vorgesehenen Kunstorten – hier verbleibt, eine weitere außerordentliche Attraktivität gewinnt. Im Gegensatz zu der Mehrzahl der anderen Ruhrlights/Twilights-Projekte wird das Wittener Projekt über 2010 hinaus auf Dauer angelegt sein.
Termin: 17.9. bis 26.9.2010.
Über diese Kernprojekte hinaus werden natürlich etliche weitere Veranstaltungen 2010 in Witten im Zeichen der Kulturhauptstadt stehen. Weitere Infos demnächst hier.
(ta/jk – 19/05/09)
Stadt Witten | Marktstr. 16 | Postfach 2280 | 58449 Witten
Telefonzentrale: 02302 581-0 | E-Mail: rathaus(at)stadt-witten.de