Aktuelles  - Stadt Witten

Slam-Workshop mit Quichotte am 21.10.2017 (Für Jugendliche ab 16 Jahren)

Zugucken war gestern: Heute ist selber slammen angesagt!

Gemeinsam mit Slam-Profi und Rapper Quichotte macht ihr euch in diesem Workshop, gefördert durch das Jugendforum des Bundesprogramms "Demokratie leben!", daran, selbst erste Texte zu schreiben und eure Ideen in eine bühnentaugliche Form zu gießen. Dabei werden auch ganz grundsätzliche Fragen geklärt: Was macht einen Slam-Text im Vergleich zu einem normalen Text aus? Wie bringe ich meine Gedanken aufs Papier und auf die Bühne - und zwar so, dass ich mein Publikum damit abhole? Und kann man auch mit Rap slammen?

Quichotte ist, wie sein Name erhoffen lässt, ein stetiger Kämpfer gegen die Windmühlen der seichten Unterhaltung. So spitz jedoch seine Feder auch ist, so cool und rhythmisch sind seine Auftritte. Spielerisch und stets mit einem Augenzwinkern verschmelzt er klassische Stand-up Comedy mit schrägen Gedichten, Kurzgeschichten und urbanen Rhythmen. Dabei beweist Quichotte, dass Lachen, ein hoher Unterhaltungswert und die Liebe zum geschriebenen und gesprochenen Wort sich nicht ausschließen.

Die erarbeiteten Texte können am 8. November auf dem Sprechstunde Poetry Slam präsentiert werden! Die Präsentation ist natürlich freiwillig - was im Workshop erarbeitet wird, darf auch gerne im Workshop bleiben und muss nicht zwingend auf die große Bühne.

Infos + Anmeldung Die Teilnahme ist kostenlos.

Der Kurs ist auf 20 Teilnehmende beschränkt, daher ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich. Diese kann werktags zwischen 10-17 Uhr im Infobüro der WERK°STADT erfolgen. Eine spontane Teilnahme am Veranstaltungstag ist nicht möglich.

Der Workshop ist für Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren. Für jüngere Interessenten ist eine Teilnahme leider nicht möglich.

 

Einlass: 11:00 Uhr

Ende: 15:00 Uhr

Treff°

Mannesmannstraße 6

58455 Witten.

2. Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie Witten am 18.10.17

Hiermit laden die Stadt Witten und die VHS Witten/Wetter/Herdecke alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände und Initiativen, herzlich zur nächsten Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie Witten ein. Sie findet statt am

Mittwoch, 18. Oktober 2017, ab 17:00 Uhr
in der Bibliothek Witten, Husemannstr. 12, 58452 Witten

Als fester Bestandteil unserer Partnerschaft für Demokratie Witten finden zweimal jährlich Demokratiekonferenzen statt. Sie sollen als Netzwerktreffen dem Austausch und dem gegenseitigen Kennenlernen der Akteure dienen, sowie dazu, den aktuellen Stand, die Ziele und die Ausrichtung der Arbeit in der Partnerschaft für Demokratie Witten zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Auf unserer Demokratiekonferenz wird der Diplom-Sozialwissenschaftler Alexander Häuslervom Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus der Fachhochschule Düsseldorf (forena) einen Vortrag zum Thema Rechtspopulismus halten und anschließend zur offenen Diskussion anregen.Der Referent Alexander Häusler beschäftigt sich seit vielen Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Sozial- & Kulturwissenschaften mit Analysen zur extremen Rechten sowie zu Erscheinungsformen und Theorien der Ungleichheit/Ungleichwertigkeit. Zudem forscht und publiziert er schwerpunktmäßig zu Rechtsextremismus und Rechtspopulismus und wird von verschiedenen Medien als Experte herangezogen.

Außerdem stellen sich einige Projekte vor, die in diesem Jahr mit dem Fördermitteln aus dem Bundesprogramm auf den Weg gebracht wurden.
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Vorträge zur Demokratieförderung bei Lernimpuls Witten e.V.

Ein weiterer über die Partnerschaft für Demokratie geförderter Vortrag findet am 19.10.17 um 19.00 Uhr in den Räumen von Lernimpuls in der Berlinerstr. 7 statt.

Titel: "Respektvolles Miteinander" - aktiv gestalten trotz Diskriminierung & Rassismus -

Die meisten unter uns kennen die Situation, in denen man mit Äußerungen konfrontiert wird, die einem die ,,Sprache verschlagen“. Doch wie sieht es aus mit der Gegenreaktion? Man möchte nicht schweigen, doch weiß man auch nicht, auf welche Art und Weise man seine Stimme erheben soll. Der diskriminierende Diskurs der Rechtspopulisten verunsichert immer mehr, da man Zeuge wird, dass ihre ,,Argumente“ auf Zustimmung stoßen und ihnen nicht in der Öffentlichkeit widersprochen wird. Ist man diesen verbalen Attacken ausgesetzt, bleibt meistens das Gefühl der Hilflosigkeit zurück.
In dem Vortrag wird Yasemin Aydin, Kulturanthropologin & Europa-Koordinatorin der Journalists and Writers Foundation, die unterschiedlichen Modi der Fremddarstellung erörtern, auf die Herausforderungen des Umgangs miteinander in einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft eingehen, die Begriffe und Konzepte der Diskriminierung, des Rassismus und Sexismus vorstellen und gemeinsam mit den Teilnehmenden konkrete Handlungsstrategien ausarbeiten. Es soll dabei die Bandbreite von diskriminierenden, rassistischen und sexistischen Methoden aufgezeigt und entlarvt werden. Des Weiteren sollen die Möglichkeiten eines demokratischen Ergreifens und zivilgesellschaftlicher Courage kennengelernt werden.

 

Bereits am 04.10.17 lädt Lernimpuls zu einem Vortrag in Kooperation mit dem Wittener Internationalen Netzwerk (WIN) mit dem Titel "Noahs Fest" - Förderung einer Kultur des Zusammenlebens - ein. Referentin ist die Religionspädagogin Sevdanur Özcan.
Ein gemeinsamer Dialog soll ein Miteinander fördern, Fragen beantworten und neue Ideen entwickeln. Ziel ist es über die Gemeinsamkeiten in Glaube, Kultur und Alltagsproblemen mit verschiedensten Menschen zu reden um diese somit zu verbinden. Fokus einer Zusammenkunft bei einem Fest sind Gespräche und nicht Diskurse oder Debatten. Der Anlass zu diesem Fest ist die Errettung der Menschen und Tiere vor der großen Sintflut zur Zeit Noahs, der einer der wichtigsten Menschen in allen abrahamischen Religionen ist und zudem in vielen Kulturen dieser Welt in ähnlicher Form erwähnt wird. Des weiteren symbolisiert die Rettung Noahs mit seiner Familie, sowie der Tierwelt nach einer all zerstörenden Sintflut einen Neubeginn, ein neues Umweltbewusstsein, die Brüderlichkeit zwischen allen Menschen und ein harmonisches Zusammenleben verschiedener Kulturen. Dieses historische und Ereignis soll somit auch einen Anhaltspunkt für den interkulturellen und interreligiösen Dialog bilden. Lassen sie uns dieses Ereignis zum Anlass nehmen und uns über unsere gemeinsamen Werte unterhalten und Lösungen für unsere Probleme finden.

Sechstes Jugendforum Treffen 2017

Im Rahmen der „Partnerschaften für Demokratie“ treffen sich die Jugendforum Teilnehmer am Donnerstag (05.10.) um 18:45 Uhr im Soziokulturellen Zentrum Trotz Allem.

Das Jugendforum bietet jungen Menschen eine Plattform für ihre Ideen, die im Sinne des Bundesprogramms „Demokratie Leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ ein tolerantes und friedliches Zusammenleben in der Gesellschaft fördern. Dafür steht dem Jugendforum jährlich ein Fonds in Höhe von 5.000,00 € für Partizipationsprojekte zur Verfügung. Im Jugendforum engagieren sich junge Menschen im Alter von 14 bis 27 Jahren. Auf der Tagesordnung stehen noch anstehende Projekte und die Planung neuer Werbeflyer. Interessierte Jugendliche sind herzlich eingeladen zu den Treffen des Jugendforums dazu zu kommen.

Adresse:

Trotz Allem Soziokulturelles Zentrum Witten

Wideystraße 44

58452 Witten

Vortrag zum sozialen und interreligösen Zusammenhalt am 20.09.17 bei Lernimpuls Witten e.V.

In den letzten Jahrzehnten sind die Bemühungen um den interreligiösen Dialog bundesweit und weltweit intensiviert worden. Die Globalisierung und die zahlreichen politischen Konflikte in der Welt zeigen, dass immer noch Bedürfnis nach mehr Zusammenarbeit zwischen den gemeinsam lebenden Kulturen und Religionen besteht.
Um diesem nachzukommen, bedarf es nicht nur eines friedlichen Nebeneinanders nach dem Prinzip: "Du lebst friedlich dort und ich lebe friedlich hier", sondern vielmehr bedarf es eines friedlichen Miteinanders und gegenseitigen Kennenlernens.
Hierfür sind sozialer und interreligiöser Zusammenhalt von großer Bedeutung. Der Vortrag gingt der Frage nach, inwiefern dieser sozialer und interreligiöser Zusammenhalt historisch und gegenwärtig bereits vorhanden sind, und welche gemeinsamen Projekte initiiert werden müssen. Der Theologe und Deradikalisierungsberater Samet Er hat im Rahmen seiner langjährigen Erfahrung im Bereich des interreligiösen Dialogs und Salafismusprävention Erkenntnisse gesammelt, die er den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern vorstellte.

Die Vortragsreihe wurde im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie Witten durchgeführt. Diese wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie Leben!".

Hier ein kurzer Bericht des Projektträgers:
Gestern Abend sind wir in unseren Räumlichkeiten der Frage nachgegangen, wie ein sozialer und interreligiöser Zusammenhalt gelingen kann. Hierzu haben wir den Referenten Samet Er eingeladen, der aus seinem theologischen Background und seiner beruflichen Perspektive als Deradikalisierungsberater gesellschaftliche Ansätze für einen sozialen und interreligiösen Zusammenhalt eingebracht hat. Samet Er hat verdeutlicht, dass nur durch das gegenseitige Kennenlernen ein Zusammenhalt entstehen kann: Und dieses Kennenlernen kann nur dann gelingen, wenn die Auseinandersetzung mit der eigenen Religion, Weltanschauung, oder sonstige Überzeugung sich zutragen kann.

Samet Er bemühte sich anhand von theologischen und historischen Beispielen Rahmenbedingungen und Richtlinien für einen sozialen und interreligiösen Zusammenhalt festzulegen. Er gab Beispiele aus dem Koran und Sunna, aber auch aus der deutsch-europäischen Geschichte. Er kam zum Fazit, dass der soziale und interreligiöse Zusammenhalt kein modernes Phänomen sei, sondern bereits seit Jahrhunderten stattfindet.

Außerdem erinnerte er daran, dass der wichtigste Aspekt eines sozialen und interreligiösen Zusammenhaltes die Nachbarschaftsbeziehung ist. Hierzu zeigte er sowohl aus der christlichen, als auch aus der islamischen Zeit Modelle.

Der Abend stieß auf reges Interesse. Nach einem wichtigen Austausch zwischen Publikum und Referent wurde der Abend in weiteren Austauschen mit Köstlichkeiten beendet.

Wir bedanken uns auch bei dem stellv. Bürgermeister Lars König, Stadt Witten für seine Grußworte an diesem Abend.

Flucht – Migration – Integration: Angebote für Ehrenamtliche und Interessierte sind jetzt als Broschüre aufrufbar

Bereits zum dritten Mal erscheint ein Fortbildungsprogramm für Ehrenamtliche und Interessierte, die sich mit den Themen „Flucht – Migration – Integration“ beschäftigen oder damit auseinander setzen möchten. Bürgerschaftliches Engagement wird auch nach Abklingen des großen Flüchtlingsstroms weiterhin benötigt, oder besser: gerade jetzt! Integration ist schließlich ein Prozess, der mehrere Jahre dauert und Migrant/-innen wie auch Unterstützer/-innen immer wieder vor neue Herausforderungen stellt.

„Mit der neuen Broschüre wollen wir Paten/-innen entlasten, Migrant/-innen informieren und Interessierte motivieren, ihr Engagement aufrecht zu erhalten und ihre Ideen in die Tat umzusetzen“, sagt Andrea Pfeiffer, Flüchtlingskoordinatorin der städtischen Stabsstelle für Integration.

Alle Angebote aus der Broschüre, die in den kommenden Tagen auch als Print-Version erhältlich ist, findet man schon jetzt als PDF-Download auf www.welcome2witten.de – oder ganz einfach hier.

Wer, wenn nicht wir? - Neuer Webauftritt zur Kampagne des Bundesfamilienministeriums

Das Bundesfamilienministerium startet eine Kampagne zum Bundesprogramm Demokratie leben! mit einem neuen Webauftritt. Schlechte Nachrichten über Versuche, unsere demokratischen Werte zu erschüttern, gibt es genug. Die neue Seite ist die gute Nachricht. Sie richtet sich an all jene, die nicht Teil des Problems sein wollen – sondern mit kleinen Taten, Initiativen oder Ideen anfangen möchten, Teil der Lösung zu sein. Denn Demokratie ist ein Teamsport. Sie entfaltet ihre Wirkung am besten, wenn alle mitmachen. In jeder kleinen Idee, jeder noch so kleinen Tat wohnt die Kraft, eine Gesellschaft zu schaffen, in der für Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Angst kein Platz ist und Freiheit und Respekt regieren. Demokratie leben: Wer, wenn nicht wir?

Hier geht es zur Internetseite https://kampagne.demokratie-leben.de/