Netzwerk Wittener Partnerschaft für Demokratie  - Stadt Witten

1. Demokratiekonferenz 2017 der Partnerschaft für Demokratie Witten

Die Stadt Witten und die VHS Witten/Wetter/Herdecke haben gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, Geflüchteten und Netzwerkpartnern am 26.04.17 die 1. Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie Witten in 2017 durchgeführt.

Das Netzwerktreffen fand in der Unterkunft für Geflüchtete in der Brauckstraße statt und unterstützte die lokale Umsetzung des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“. Das Grußwort hielt die stellv. Bürgermeisterin Beate Gronau.

Als fester Bestandteil der Partnerschaft für Demokratie Witten finden zweimal jährlich Demokratiekonferenzen statt. Sie sollen als Netzwerktreffen dem Austausch und dem gegenseitigen Kennenlernen der Akteure dienen, sowie dazu, den aktuellen Stand, die Ziele und die Ausrichtung der Arbeit in der Partnerschaft für Demokratie Witten zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Das federführende Amt für Jugendhilfe und Schule und die VHS möchten bei der Demokratiekonferenz die Anregungen der Zivilgesellschaft zur Partnerschaft für Demokratie Witten aufnehmen und das Engagement der Bürgerinnen und Bürger einbeziehen.

Im Mittelpunkt des Treffens standen die Bewohner/-innen der Unterkunft, die von Ihren Erfahrungen berichteten und auch mit landestypischen Speisen für das leibliche Wohl sorgten.

Das DRK Witten stellte zudem ein Musikprojekt mit geflüchteten jungen Menschen vor.

Als musikalischen Beitrag hat das Akustik-Duo „Denkpause“ den Botschafter-Song der Partnerschaft für Demokratie Witten präsentiert und für weitere musikalische Begleitung gesorgt.

Unter dem Titel "Flüchtlinge berichten von ihrer Ankunft" hat die WAZ am 28.04.17 über die Demokratiekonferenz berichtet.

Demokratiekonferenz der Partnerschaft für Demokratie Witten am 15.11.16

Die 2. Demokratiekonferenz im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie fand am 15.11.16 in der Jugendeinrichtung Treff° statt.

Die Konferenz diente als Netzwerktreffen wieder dem Austausch und dem gegenseitigen Kennenlernen der Akteure, sowie dazu, den aktuellen Stand, die Ziele und die Ausrichtung der Arbeit in der Partnerschaft für Demokratie Witten zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Grußworte überbrachten diesmal die Landtagsabgeordnete Verena Schäffer, die als Beauftragte ihrer Landtagsfraktion für das Thema Rechtsextremismus einen klaren Apell an die Zivilgesellschaft richtete sich weiter für demokratische Strukturen und Toleranz einzusetzen. Für die Stadt Witten sprach der stellv. Bürgermeister Lars König und wies dabei noch mal auf die Bedeutung der Demokratieförderung für die Gesellschaft hin. Die Vorsitzende des Integrationsrates Alexandra Konstantinopoulos hob die Bedeutung der Partnerschaft für Demokratie hervor und setzte die Aufgaben und Arbeit des Integrationsrates in Beziehung zum Bundesprogramm “Demokratie leben!”.

Das von der Stadt und VHS beauftragte Sozialforschungsinstitut, das Institut für soziale Innovation aus Solingen, stellte die ersten Ergebnisse ihrer Ressourcen- und Situationsanalyse vor und berichtete über den aktuellen Stand der Toleranz- und Demokratieförderung auf dem Hintergrund der seit 2011 in Witten laufenden Bundesprogramme. Dabei wurden die Ergebnisse einer Daten- und Dokumentenanalyse, der Experteninterviews und einer Onlinebefragung mit weiteren Akteuren und Schlüsselpersonen aus der Partnerschaft für Demokratie ausgewertet und  im Rahmen der Konferenz vorgestellt.

Die bisherigen Ergebnisse und Handlungsempfehlungen legen dabei folgende Leitziele nahe, die in einem zu entwickelnden Handlungskonzept die weitere strategische und inhaltliche Ausgestaltung der Partnerschaft für Demokratie steuern.

1. Die bestehenden lokalen Netzwerke sind zentraler Erfolgsfaktor der Demokratieförderung in Witten. Engagierte Akteure entwickeln die Zusammenarbeit in den Netzwerken kontinuierlich weiter.

2. Toleranz und Willkommenskultur sind Kennzeichen eines positiven interkulturellen Zusammenlebens in Witten. Es wird von einem positiven Demokratieverständnis getragen.

3. Politische Bildung wird von politischen Parteien, Schulen, Bildungseinrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen als wichtiger Bestandteil der Demokratieförderung betrachtet und gefördert.

4. Vielfältige Dialogformate und Kommunikationsinstrumente fördern in Witten eine kontinuierliche Sensibilisierung der Bevölkerung für die Ideen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ und schaffen zusätzliche Beteiligungsanreize.

„Wichtig war, dass sich wieder viele engagierte Menschen aus der Zivilgesellschaft an der Ausarbeitung und Vertiefung dieser Leitziele beteiligt haben“, teilt Michael Lüning, Koordinator im federführenden Amt für Jugendhilfe und Schule, mit. „Zur Weiterentwicklung der Partnerschaft für Demokratie Witten möchten wir auch weiterhin gerne die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger, der Vereine, Verbände und Initiativen aufnehmen“, ergänzt Susanne Klönne von der Koordinierungs- und Fachstelle der VHS.

Die vollständige Dokumentation der Demokratiekonferenz und Eindrücke folgen in Kürze.

1. Demokratiekonferenz und Netzwerktreffen am 17.05.16

Die Stadt Witten und die VHS Witten/Wetter/Herdecke hatten am 17.05.16 interessierte Bürgerinnen und Bürger, Projektträger und Netzwerkpartner zur 1. Demokratiekonferenz 2016 in das Kulturzentrum der Bosnischen Gemeinde an der Breite Str. 5 eingeladen.
Als fester Bestandteil der Partnerschaft für Demokratie in Witten finden zweimal jährlich Demokratiekonferenzen statt. Sie dienen als Netzwerktreffen dem Austausch und dem gegenseitigen Kennenlernen der Akteure, sowie dazu, den aktuellen Stand, die Ziele und die Ausrichtung der Arbeit in der Partnerschaft für Demokratie Witten zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Bei der Konferenz wurden dazu die Anregungen den Bürgerinnen und Bürger, sowie der Netzwerkpartnerinnen und -Partner aufgenommen. Außerdem stellten sich einige Projekte vor, die in diesem Jahr mit den Fördermitteln aus dem Bundesprogramm "Demokratie leben!" auf den Weg gebracht wurden. Neben informativen Gesprächen erwarteten die Gäste außerdem musikalische Darbietungen. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Die Begrüßung und Eröffnung der Konferenz übernahm die stellv. Bürgermeisterin Beate Gronau.
Die Veranstaltung fand im neuen Moscheegebäude der Bosnischen Gemeinde Witten statt. Die Gäste erhielten zusätzlich Gelegenheit, diesen besonderen Ort näher kennen zu lernen. 

Das Protokoll der Demokratiekonferenz wird hier in Kürze eingestellt.

Für Rückfragen zur Demokratiekonferenz und zur Partnerschaft für Demokratie in Witten generell, steht Susanne Klönne von der VHS als Ansprechpartnerin unter Tel. 02302/581-8680 oder per Mail an susanne.kloenne(at)vhs-wwh.de zur Verfügung.

 

Bundesprogramm "Demokratie leben! Aktiv gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit"

Handzettel Demokratiekonferenz

- Lokale Partnerschaften für Demokratie -

Auftaktveranstaltung und erste Demokratiekonferenz

Die Stadt Witten erhält für das Jahr 2015 eine Projektförderung im Rahmen des neuen Bundesprogramms Demokratie leben! Aktiv gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit zur Planung und Umsetzung einer „lokalen Partnerschaft für Demokratie“.

Den geförderten Kommunen stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend jährlich – mit einer Perspektive von 5 Jahren beginnend ab 2015 – unter anderem Gelder für einen Aktions- und Initiativfonds zur Verfügung, aus dem konkrete Einzelmaßnahmen finanziert werden können.

Das Programm schließt inhaltlich an das Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN an, über das in den Jahren 2011 – 2014 der Lokalen Aktionsplan Witten finanziert wurde.

Um das neue Bundesprogramm vorzustellen und über Mitwirkungsmöglichkeiten zu diskutieren, fand am 21.04.15 in der Jugendeinrichtung Famous die Auftaktveranstaltung und erste Demokratiekonferenz statt.

Neben der Vermittlung oben genannter Informationen wurden mit den Teilnehmern gemeinsam Ideen für die Ausgestaltung einer Wittener „Partnerschaft für Demokratie“ gesammelt und Ziele und Ausrichtung der weiteren Arbeit diskutiert.

Die Dokumentation steht hier zum Download zur Verfügung, einige Impressionen der Konferenz sind unter dem Text eingestellt.

Die Leitlinien zum Bundesprogramm können hier aufgerufen werden.

Allgemeine Informationen zum Bundesprogramm finden Sie unter:
www.demokratie-leben.de

Abschlussveranstaltung Lokaler Aktionsplan Witten

Vier Jahre "TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN" nähern sich ihrem Ende. Vier Jahre, in denen eine Vielzahl engagierter Menschen, Vereine, Verbände und Träger mehr als 50 Projekte durchführten. Sie alle haben dazu beigetragen, Witten ein kleines bisschen toleranter und weltoffener zu gestalten.
Darüber hinaus entstanden zahlreiche neue Kooperationen zwischen beteiligten Akteuren. Es wurden Filme, Musik-CDs, Dokumentationen und Publikationen erarbeitet. In Workshops wurde Fachkompetenz vermittelt, Zahlreiche Initiativen wurden angestoßen.
Der Abschluss dieser erfolgreichen Arbeit des Lokalen Aktionsplans Witten im Rahmen des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN" wurde am 25.11.14 in der Jugendeinrichtung Freeze gebührend gefeiert.

Zur Unterhaltung und als kulturelles Rahmenprogramm haben folgende Programmpunkte beigetragen:

· Gitarre und Gesang von Dennis Viebahn
Dennis Viebahn ist der Jugendeinrichtung freeze seit längerer Zeit verbunden und hat als Beitrag der Einrichtung zur Einstimmung der Veranstaltung einige Lieder/Songs präsentiert. Entspannt und sympathisch brachte er tolle Coversongs in bester Singer/Songwriter Marnier auf die Bühne.
 
· Kabarett von und mit Murat Kayi
Murat Kayı, Jahrgang 1974, ist laut eigenen Angaben Deutscher, geboren im Körper eines Türken. Da die Hormonbehandlung nicht anschlug, musste er seine Identitätskrise in Literatur für die Heinrich-Böll-Stiftung, den Heise Verlag und Gruner + Jahr umsetzen.
Irgendwann hat er gemerkt, dass die Leute immer so lachen, wenn er seine Texte vorlas. Also tat er so, als sei das Absicht und ging solo auf die Kabarettbühne.
Zusammen mit Fräulein Nina, Torsten Sträter und Tobi Katze gründete er die erste und besteste Dortmunder Leseshow "Guten Tacheles". Später erhielt er zusammen mit Nina den Petra-Meurer-Preis für das gemeinsame Programm "Migrantenpop". Er ist bundesweit und in der Schweiz aufgetreten und spielt, wohin der Wind ihn trägt.
Glücklicherweise auch bei der Abschlussveranstaltung, bei der er mit seiner direkten und sympathischen Art beim Publikum sofort gute Laune verbreitete und so manches Schmunzeln hervorrief. Dabei gelang es ihm den Zuschauerinnen und Zuschauern gleichsam den Spiegel vor zu halten und die Attitüden des Gutmenschentums zu persiflieren.

Zum Abschluss der Veranstaltung gab das Organisationsteam des Lokalen Aktionsplans, Michael Lüning (Jugendamt), Susanne Klönne (VHS) und die Beraterin des Ministeriums Ulla Theisling, einen Ausblick auf das neue Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“, welches das alte Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ ab 2015 ablöst. Die Stadt Witten möchte mit dem Lokalen Aktionsplan auch in der neuen Förderphase dabei sein und wird einen entsprechenden Antrag beim Bundesfamilienministerium stellen.

Zu guter letzt wurde die Beraterin Ulla Theisling offiziell mit einem Blumenstrauß verabschiedet, da das neue Bundesprogramm ein reguläres Coaching nicht mehr vorsieht, sondern diese externe Beratung künftig nur noch auf Antrag und zeitlich befristet angeboten werden kann.

Viele Besucherinnen und Besucher, Projektträgerinnen und -träger, sowie die Netzwerkpartnerinnen und -partner nutzten die Veranstaltung zum Austausch, genossen das kulturelle Programm und die gute Versorgung und äußerten ihr Interesse auch bei der Fortführung des Lokalen Aktionsplans mitzuwirken.

Netzwerktreffen des Lokalen Aktionsplans Witten am 22.01.14

Die Koordinierungsstellen des lokalen Aktionsplans Witten hatten am 22.01.14 zu einem weiteren Netzwerktreffen in die Räume der VHS, Holzkampstr. 7, eingeladen.
Die Direktorin der VHS Witten | Wetter | Herdecke, Bettina Sommerbauer, begrüßte die Netzwerkpartner in den Räumen der VHS als Hausherrin.
Im Anschluss folgte eine Begrüßung und Würdigung der Arbeit der Netzwerk-partner durch die Bürgermeisterin Sonja Leidemann.
Der Leiter der Abteilung Jugendförderung und für die Beteiligung am Bundesprogramm zuständige Koordinator der Stadt Witten, Michael Lüning, informierte über den aktuellen Stand des LAP Witten und den geplanten Ablauf des Netzwerktreffens.

An drei Thementischen diskutierten die Teilnehmer/-innen intensiv zu den Themen Projektideen und Schwerpunkte 2014, Gedenk-/Erinnerungskultur und Netzwerkgedanke und hielten ihre Ergebnisse schriftlich fest. Nach etwa 30 Minuten wechselten die teilnehmenden Netzwerkpartner den Thementisch, so dass die Mitarbeit zu verschiedenen Themen möglich war.
Die unverhoffte Fortsetzung der Förderung des LAP Witten für das Jahr 2014 sollte zum Anlass genommen werden für Überlegungen, welche Themen, Schwerpunkte und Projektideen in diesem - voraussichtlich letzten - Förderjahr für wichtig erachtet werden.

Die Ergebnisse können hier im Protokoll des Netzwerktreffens eingesehen werden.

Nach Ablauf der Antragsphase meldete sich die Ruhrnachrichten und fragte nach den Ergebnissen des Netzwerktreffens und den eingegangenen Projektanträgen. Hierzu mehr in dem Artikel vom 12.02.14.

Netzwerktreffen am 06.07.13 im Haus der Jugend

Auch im mittlerweile dritten Förderjahr hatten die lokale und externe Koordinierungsstelle alle beteiligten Akteure, die Trägervertreter, Projektdurchführende, Vertreter aus Politik und Verwaltung, sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger am 06.07.13 zu einem Netzwerktreffen in das Haus der Jugend, Nordstr. 15 eingeladen.
Das Netzwerktreffen wurde vom stellvertretenden Bürgermeister Hans-Ulrich Kieselbach und dem Organisationsteam eröffnet. Hr. Kieselbach wies noch mal auf die Wichtigkeit des lokalen Aktionsplans (LAP) hin und stellte die Bedeutung der Projekte für die Stärkung der demokratischen Strukturen und für ein tolerantes Miteinander in Witten heraus. Michael Lüning von der lokalen Koordinierungsstelle fasste den aktuellen Stand der Umsetzung des lokalen Aktionsplans zusammen, informierte über Projekte aus 2013 und berichtete über die Pläne des Bundesfamilienministeriums das Bundesprogramm 2014 fortzusetzen. 
Das Organisationsteam des lokalen Aktionsplans hat bei dieser öffentlichen Veranstaltung einige der durch das Bundesprogramm geförderten Einzelprojekte vorgestellt und über den Stand der Umsetzung im Förderjahr 2013 berichtet. Das Treffen sollte aber auch die weitere Vernetzung der unterschiedlichen Ebenen, die sich mit den Themenfeldern Demokratie- und Toleranzförderung, Integration und Bekämpfung rechtsextremistischer Tendenzen in Witten beschäftigen, befördern.
Im Zentrum des Netzwerktreffens stand eine Präsentation von Martin Rüttgers (Politikberatung Rüttgers), der einen Vortrag zu Finanzierungsstrategien und Fundraisingmethoden hielt und so einen grundsätzlichen Rahmen zeichnete, inwieweit eine Nachhaltigkeit im Kontext des lokalen Aktionsplans in Witten erreicht werden kann. Die Besucherinnen und Besucher, darunter einige Trägervertreterinnen und -vertreter bekamen viele und wertvolle Hinweise zum Thema Fundraising. So erläuterte Martin Rüttgers die grundsätzlichen Wege und Möglichkeiten der Mittelbeschaffung und nannte entsprechende Institutionen und Stiftungen. Auch dabei gilt es bestimmte Regeln einzuhalten.
Unter dem Link http://www.politikberatung-ruettgers.de/fileadmin/LAP_Foerderbroschuere_2012.pdf kann eine Broschüre auf der Internetseite von Martin Rüttgers geladen werden, die die verschiedenen Hinweise, Regeln und Adressen von Fördergebern und Stiftungen auflistet.
Anschließend konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Anregungen und Vorschläge für das Erreichen einer nachhaltigen Umsetzung der LAP-Projekte im Rahmen eines Gallery Walks in den weiteren Prozess einbringen.
Das Organisationsteam des LAP wünscht sich weitere Anregungen und Hinweise aus der Wittener Zivilgesellschaft, also von Bürgerinnen und Bürgern, Organisationen, Verbänden und Vereinen. 
Dafür stehen bei der VHS Susanne Klönne, Tel. 581-8680, susanne.kloenne(at)vhs-wwh.de und bei der Stadt Witten, im Amt für Jugendhilfe und Schule, Michael Lüning, Tel. 581-5190, michael.luening(at)stadt-witten.de zur Verfügung.

 
 

Netzwerktreffen am 16.06.2012, Haus der Jugend

TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN: Netzwerk stellt seine Projekte der Öffentlichkeit vor

Im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern - Kompetenz stärken“ fand am 16.06.12 in Witten ein weiteres Netzwerktreffen zur Umsetzung des lokalen Aktionsplans statt. Im Haus der Jugend stellten die Projektträger ihre Modellprojekte aus 2011 und die laufenden Maßnahmen aus 2012 vor. Umrahmt wurde die Veranstaltung von Dunder & Friends, die die Besucher immer wieder mit Einlagen türkischer und griechischer Musik unterhielten.

Das Deutsche Rote Kreuz stellte Ergebnisse des „Café International“ vor, in dem über 21 Nationen über gemeinsame Kochaktionen einen kulinarischen Zugang zueinander fanden. Filmemacherin Andrea Lötscher zeigt den Kurzfilm „Weltweit, weltnah“, in dem sie acht Menschen mit Migrationshintergrund aus Witten zum Thema Rassismus und Toleranz interviewte. Eigentlich war eine Podiumsdiskussion mit der Landtagsabgeordneten Verena Schäffer von Bündnis 90/Die Grünen, Jasmin Weber vom Kinder-Jugend-Parlament, Torsten Nagel (Werkstadt), Hans Werner Ludwig (Ev. Jugendreferat) und der Beraterin des Bundesministeriums Ulla Theisling geplant. Aufgrund der überschaubaren Besucherzahl wurde kurzerhand umgeplant.

Susanne Klönne von der Volkshochschule, die als externe Koordinierungsstelle das Amt für Jugendförderung unterstützt: „Wegen der wenigen Besucher setzten wir uns im Stuhlkreis zusammen und diskutierten im größeren Rahmen.“ Wichtigster Punkt: Wie kann man nachhaltig wirken, damit auch nach Abschluss des Programms etwas von den Projekten übrig bleibt? Konkrete Lösungsvorschläge gab es noch nicht. Die Idee von Jasmin Weber kam gut an: „Jeder bringt einen Menschen mit ins Projekt. So werden die Botschaften weiter getragen.“

Zwölf Projekte waren es 2011. In diesem Jahr sind es erneut zwölf Aktionen zur Demokratie- und Toleranzförderung, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert werden. 90 000 Euro stehen in diesem Jahr für den lokalen Aktionsplan Witten zur Verfügung. Wer den Zuschuss bekommt, entscheidet ein Begleitausschuss, in dem Susanne Klönne als beratendes Mitglied tätig ist. „Es gibt Regeln, nach denen die Mitglieder entscheiden, wer gefördert wird. Unsere Leitziele müssen beachtet werden. Der Träger muss glaubwürdig versichern, dass er weiß, was er tut.“

So steht am 27. Juni die nächste Entscheidung des Begleitausschusses an. Denn 5000 Euro sind übrig. Diese fließen in einen Aktionsfonds Jugend. Die Wittener Werkstadt wird einen Antrag stellen und hat sich als Organisator für den Aktionsfond zur Verfügung gestellt. Bei dem Aktionsfonds Jugend sollen Kleinstprojekte realisiert werden. Michael Lüning: „Das können Graffitiaktionen sein oder musikalische Projekte. Insbesondere Jugendliche sollen von den Bundesmitteln profitieren.“

 

 

Bilder Netzwerktreffen
Impressionen Netzwerktreffen
 
 

Netzwerktreffen am 05.07.11, Freeze

Nachdem die Fördermittel aus dem Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ zur Umsetzung des lokalen Aktionsplans in diesem Jahr komplett bewilligt worden sind, hatte die lokale und externe Koordinierungsstelle alle beteiligten Akteure, die Trägervertreter, Projektdurchführende, Vertreter aus Politik und Verwaltung, sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem Netzwerktreffen am 05.07.11 in die Jugendeinrichtung Freeze eingeladen. Ca. 30 Personen sind dieser Einladung gefolgt. Bei dieser öffentlichen Veranstaltung wurden einige der mit den Bundesmitteln in Höhe von 100.000,- € geförderten Einzelprojekte vorgestellt und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über den Stand der Umsetzung des lokalen Aktionsplans informiert. Vorgestellt wurden u. a. die Projekte „Mit Eltern auf Entdeckungstour“ des Vereins Kontrakt - Unternehmen für Bildung e. V., das Projekt Kurzfilm "Witten - Stadt der Vielfalt" der Wittener Internationalen Gesellschaft e.V. und das Projekt „Blickwechsel - Täter, Opfer, Retter“ der Uni Witten/Herdecke.

Das Treffen sollte aber auch die weitere Vernetzung der unterschiedlichen Ebenen, die sich mit den Themenfeldern Demokratie- und Toleranzförderung, Integration und Bekämpfung rechtsextremistischer Tendenzen in Witten beschäftigen, befördern. Gleichwohl bestand die Möglichkeit sich über zivilgesellschaftliche Initiativen, Grundlagen und Ziele des Bundesprogramms, die Umsetzung auf der örtlichen Ebene und Förderbedingungen zu informieren und weitere Aktivitäten, Themen und Schwerpunkte für den lokalen Aktionsplan einzubringen.

Für Rückfragen stehen bei der VHS Susanne Klönne, Tel. 581-8680, susanne.kloenne(at)vhs-wwh.de und bei der Stadt Witten, im Amt für Jugendhilfe und Schule, Michael Lüning, Tel. 581-5190, michael.luening(at)stadt-witten.de zur Verfügung.

Protokoll des Netzwerktreffens am 05.07.2011

 

Netzwerktreffen am 05.07.2011 in Bildern
Impressionen Netzwerktreffen

Folgeveranstaltung am 27.10.2010, FEZ

Eine Folgeveranstaltung zur Weiterarbeit und Vertiefung der Projektideen wurde am 27.10.10 im Forschungs- und Entwicklungszentrum der Uni Witten/Herdecke durchgeführt. Auch bei dieser Veranstaltung zur Bildung eines Netzwerkes haben sich wieder viele Träger, Verbände und Initiativen, aber auch städt. Vertreter/innen und interessierte Bürgerinnen und Bürger aktiv beteiligt. Eindrücke von den Veranstaltungen geben die hier eingestellten Fotos wieder.

Die Ergebnisse der Veranstaltung stehen ebenfalls in Form eines Protokolls als Download zur Verfügung.  

Protokoll der Folgeveranstaltung

Impressionen der Folgeveranstaltung
Impressionen der Folgeveranstaltung
 

Auftaktveranstaltung am 06.10.2010, Haus Hohenstein

Im Rahmen der Entwicklungsphase des lokalen Aktionsplans, fand am 06.10.10 eine Auftaktveranstaltung und ein erster Ideenworkshop im Haus Hohenstein statt. Konkret wurden die Themenfelder

 soziale Integration

 Demokratie/Toleranzerziehung und Stärkung der demokratischen Bürgergesellschaft

 Interkulturelles/interreligiöses Lernen

 Bekämpfung rechtsextremistischer Tendenzen bei jungen Menschen

 kulturelle und geschichtliche Identität

bearbeitet. Hierzu waren viele Träger, Verbände und Initiativen, aber auch städt. Vertreter/innen und interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Die Themenfelder wurden mit Hilfe verschiedener Moderatoren/innen, mit einer dem World Cafe ähnlichen Methode, vorgestellt und vertiefend diskutiert. Die Ergebnisse stehen hier als Download zur Verfügung.

Protokoll der Auftaktveranstaltung

Impressionen der Auftaktveranstaltung
Impressionen der Auftaktveranstaltung