Liebe Wittenerinnen und Wittener,
trotz der Sparzwänge, die unserer Stadt wenige Handlungsspielräume bieten, haben wir auch in den letzten Jahren unter schwierigen Vorzeichen viel erreicht. Bürger, Politik und Verwaltung arbeiten gemeinsam daran, dass es in Witten auch 2012 nicht zu einem Stillstand oder Rückschritt kommen wird.
Stolz sein dürfen wir zum Beispiel auf unser Image als kinder- und familienfreundliche Stadt. Wir tun sehr viel für die Verstetigung dieses positiven Images. Nehmen wir "KiWi" als Stichwort. Das heißt "Kinder in Witten" und bedeutet: Eltern werden in den ersten drei Lebensjahren des Kindes auf dem Weg in ein hoffentlich sorgenfreies Leben ihres Kleinen begleitet, beraten und unterstützt. Schon kurz nach der Geburt besucht eine Hebamme die Eltern und hilft ihnen, Antworten auf ihre Fragen zu finden.
Chancengleichheit für unsere Kinder und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind Ziele, die in Witten Vorrang haben. Deshalb werden wir versuchen, die Offenen Ganztagsgrundschule (OGS) und Betreuungsangebote weiter auszubauen. Für Kinder mit fehlenden Sprachkenntnissen arbeiten wir an einem Sprachförderkonzept, das gezielt Kinder und ihre Eltern schon in den Kindergärten unterstützt.
Schullandschaft ist überall im Umbruch. Die Hauptschule wurde in den Augen vieler Betrachter zu einer Art Restschule. Deshalb werden Haupt- und Realschulen zu Sekundarschulen zusammengeführt. Welche Schulformen und welche Bildungseinrichtungen mit Blick auf sinkende Schülerzahlen überhaupt noch eine verlässliche Perspektive haben, bleibt abzuwarten. Ausschlaggebend für die weitere Entwicklung sind Elternwille und politische Weichenstellungen.
Im Bereich der weiterführenden Schulen ist Witten in meinen Augen mit drei Gymnasien, zwei Gesamt- und zwei Waldorfschulen und zwei Berufskollegs gut aufgestellt. Witten soll jedem Kind die Schulform und Förderung bieten, die es für seine Entwicklung hin zu einem qualifizierten Schulabschluss benötigt.
Gefreut habe ich mich darüber, dass es in Witten Paare mit Mut zur Gründung größerer Familien gibt. Erstmals in meiner Amtszeit hatte ich Anfang Januar die Gelegenheit, Renata und Klaus Bremshey eine Ehrenpatenschaft-Urkunde des Bundespräsidenten für ihr siebtes Kind, den vierjährigen Johannes, und einen Scheck über 500 Euro zu überreichen. Wer sich ebenfalls angesprochen fühlt, kann sich an Claudia Kresin im Referat der Bürgermeisterin wenden (Tel.: 581 1007) oder auch hier auf witten.de informieren.
Ihre Sonja Leidemann

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