"Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit"

"Vielfalt tut gut" - dieses Motto trug ein bundesweites Programm, das 2010 auch in Witten angekommen ist. Im Kern geht es darum, Vielfalt, Toleranz und Demokratie in der Gesellschaft durch lokale Projekte von freien Trägern und Initiativen zu fördern.

In einer Entwicklungsphase standen in der zweiten Jahreshälfte 2010 bereits Fördermittel zur Verfügung, um die notwendigen Schritte zur Aufstellung eines lokalen Aktionsplans (LAP's) für Witten durchführen zu können. So wurden Leit- und Handlungsziele formuliert, mögliche Aktions- und Arbeitsfelder skizziert und in dem Lokalen Aktionsplan für Witten dargestellt.

Die lokale Koordinierungsstelle ist bei der städt. Jugendförderung im Amt für Jugendhilfe und Schule angesiedelt und steuert gemeinsam mit der externen Koordinierungsstelle, vertreten durch die VHS Witten, Wetter, Herdecke die Umsetzung des lokalen Aktionsplans.

Zum 01.01.2011 wurde das Bundesprogramm „Vielfalt tut gut" mit einem weiteren Programm des Familienministeriums zusammengefasst und wird seither unter dem Namen „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" geführt.

Die Stadt Witten erhält seit 2015 eine Projektförderung im Rahmen des neuen Bundesprogramms Demokratie leben! Aktiv gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit zur Planung und Umsetzung einer „lokalen Partnerschaft für Demokratie“.

Den geförderten Kommunen stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend jährlich – mit einer Perspektive von 5 Jahren beginnend ab 2015 – unter anderem Gelder für einen Aktions- und Initiativfonds zur Verfügung, aus dem konkrete Einzelmaßnahmen finanziert werden können.

Das Programm schließt inhaltlich an das Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN an, über das in den Jahren 2011 – 2014 der Lokalen Aktionsplan Witten finanziert wurde.

Der Wittener Begleitausschuss zur Vergabe der Fördermittel für die verschiedenen Bundesprogramm entscheidet seit 2011 über die jährliche Vergabe der Fördermittel während der gesamten Programmlaufzeit. Im Begleitausschuss arbeiten Vertreterinnen und Vertreter der Kommunalpolitik, von sozialen Trägern wie AWO, Diakonie, Quabed und Caritas, aus Sport und Kultur, des Amtes für Jugendhilfe und Schule, des Jobcenters und die Wittener Integrationsbeauftragte mit. Neben der Bewilligung der Projekte soll der Begleitausschuss das Leitziel der Bildung von verlässlichen Netzwerkstrukturen zur Stärkung von Toleranz und Demokratieförderung in Witten begleiten und befördern.

Dies geschah bisher zusätzlich durch Netzwerktreffen, bei denen die Projektträger die Möglichkeit haben ihre Projekte und Aktionen einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Die Fach- und Koordinierungsstelle und die Stadt Witten möchten über diese Netzwerktreffen, die im neuen Bundesprogramm von sogenannten Demokratiekonferenzen abgelöst werden, freie Träger, Organisationen und Initiativen, und nicht zuletzt die Wittener Bürgerinnen und Bürger über die Leitziele und die Umsetzung der Partnerschaft für Demokratie informieren und beteiligen. Eine Stärkung der zivilgesellschaftlichen Akteure und Initiativen soll in Witten starke Bündnisse und Netzwerke schaffen, die die Basis für ein tolerantes Miteinander bilden und die Festigung demokratischer Teilhabe und Strukturen befördern.

 

Ansprechpartner für die Wittener Partnerschaft für Demokratie:

VHS, Susanne Klönne, Tel. 581-8680, susanne.kloenne(at)vhs-wwh.de

Stadt Witten, Amt für Jugendhilfe und Schule, Michael Lüning, Tel.581-5190, michael.luening(at)stadt-witten.de

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms
„Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit"

 

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