Irgendwann kann für jeden von uns der Zeitpunkt kommen, dass wir nicht mehr auf fremde Hilfe verzichten können. Doch wer befasst sich schon gern mit Gebrechlichkeit, Behinderung und Pflegebedürftigkeit?
Damit Sie diese Situation - nach einem Krankenhausaufenthalt oder einer plötzlichen Verschlechterung der körperlichen oder geistigen Verfassung - nicht unvorbereitet trifft, erhalten Sie auf den folgenden Seiten die wichtigsten Informationen über Hilfsangebote der „Häuslichen Pflege“. Denn diese hat in der Pflegeversicherung grundsätzlich Vorrang und soll dem Umzug in ein Pflegeheim stets vorgezogen werden.
Wenn dieser Fall eintritt, stellt sich zunächst die Frage, wer helfen kann. Gibt es Verwandte, Nachbarn oder Freunde, die dem Betroffenen zur Seite stehen können? Wenn ja - in welchem Umfang können die Angehörigen helfen?
Pflegekurse für Angehörige
Viele Menschen fühlen sich vielleicht zunächst überfordert mit der Pflege eines Angehörigen oder Bekannten. Zu plötzlich werden sie konfrontiert mit Krankheit, Pflegemitteln und der Anwendung technischer Hilfen.
In Gesprächskreisen für pflegende Angehörige kann man sich austauschen mit anderen, die sich in ähnlicher Situation befinden. Daneben gibt es in Pflegekursen Beratung über die körperliche Pflege und die seelische Betreuung der Hilfebedürftigen.
Wenn Sie sich über Pflegekurse und / oder Gesprächskreise informieren möchten, rufen Sie die Mitarbeiter/Innen der Ämter und Organisationen an, die auf der letzten Seite aufgeführt sind.
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