42 neue Lehrer für den Ennepe-Ruhr-Kreis

Landrat Arnim Brux begrüßte die neuen Lehrerinnen und Lehrer.

Am 1. Februar ist es wieder soweit: An den Schulen des Regierungsbezirks Arnsberg beginnen insgesamt 637 neue Lehrerinnen und Lehrer ihre Arbeit, im Ennepe-Ruhr-Kreis sind es 42. Die meisten von ihnen erhielten ihre Ernennungsurkunden oder Anstellungsverträge bei der traditionellen Begrüßungsveranstaltung der Bezirksregierung im Schwelmer Kreishaus. Christian Salomon, Schulabteilungsleiter bei der Bezirksregierung und Landrat Dr. Arnim Brux gratulierten zur bestandenen Ausbildung und hießen sie im Schuldienst willkommen.

Salomon erinnerte die neuen Lehrer an ihre Vorbildfunktion, insbesondere in Bezug auf Gerechtigkeit, Toleranz und Zugewandtheit. Auch für die Bezirksregierung seien Integration und Inklusion, also das Einbeziehen von Menschen mit Migrationshintergrund oder von Menschen mit Behinderung wichtige Ziele. Salomon appellierte an die Pädagogen, immer dann Institutionen und Personen zu informieren, die Hilfe leisten können, wenn sich bei Kindern oder Jugendlichen Fehlentwicklungen, auffällige Verhaltensweisen oder Vernachlässigungen zeigten.

„Und“, so Salomon, „beteiligen Sie sich gewinnbringend an der bildungspolitischen Diskussion, seien Sie offen für die Veränderungen im Schulsystem. Das große Interesse, das wir für die Einrichtung von Sekundarschulen festgestellt haben, bietet Ihnen die Chance, sich an der Aufbauarbeit für diese neue Schulform zu beteiligen.“

Brux wünschte den Berufseinsteigern für den Start alles Gute. Trotz nicht auszuschließender Konflikte und Schwierigkeiten im Unterrichtsalltag gehe es für jeden Einzelnen auch darum, sein Engagement und seine Begeisterung nicht zu verlieren und das Ziel, guten und spannenden Unterricht anzubieten, im Auge zu behalten. Gleichzeitig machte er deutlich: „Sie haben sich für einen Beruf mit großer Verantwortung entschieden. Die Schüler, aber auch die Eltern verlangen von Ihnen tagtäglich Aufmerksamkeit und Verständnis für Probleme, gerechte Noten und Gesprächsbereitschaft.“ Zwar profitierten Lehrer von Vorteilen wie Sicherheit des Arbeitsplatzes und verlässliche Rente. „Aber auch im Klassenzimmer haben sich die Anforderungen in den letzten Jahren erhöht, der Beruf ist härter, stressiger und anstrengender geworden.“

Die 42 neuen Lehrkräfte verteilen sich wie folgt auf die Schulformen: 4 von ihnen werden in Grundschulen, 3 im Bereich Förderschule, 8 in Gesamtschulen, 2 in Hauptschulen, 3 in Realschulen und 19 in Gymnasien eingesetzt. 3 neue Lehrer sind der so genannten Vertretungsreserve-Grundschule zugeordnet. Sie haben noch keine festen Schulen und werden vom Schulamt dort eingesetzt, wo es personell sinnvoll ist.

Die Verteilung auf die kreisangehörigen Städte im Überblick: Ennepetal 8 (Grundschule, Förderschule, Gymnasium), Gevelsberg 5 (Grundschule, Förderschule, Realschule, Gymnasium), Hattingen 5 (Realschule, Gesamtschule, Gymnasium), Schwelm 3 (Gymnasium), Sprockhövel 3 (Grundschule, Gesamtschule), Wetter 4 (Grundschule, Gymnasium), Witten 11 (Förderschule, Hauptschule, Realschule, Gesamtschule, Gymnasium). 3 Lehrkräfte gehören zur Vertretungsreserve-Grundschule.

Quelle: Pressedienst EN-Kreis, Ingo Niemann, (02336) 93-2062.

(01/02/12 – lk)

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