Ihren achtzehnten Kooperationsvertrag hat die Wittener Bibliothek nun mit der Vormholzer Grundschule geschlossen: „Den Kindern zu zeigen, wie viel Spaß Lesen machen kann, ist das große gemeinsame Ziel. Bücherkisten, Autorenlesungen und andere gemeinsame Aktionen sollen dabei helfen“, freut sich Verena von Grote, kommissarische Leiterin der Bücherei, auf einen regen Austausch. So werden die Mitarbeiter der Bibliothek beim Vorlesetag der Vormholzer Grundschule dabei sein; umgekehrt werden die zweiten Klassen und der Offene Ganztag regelmäßig die Bibliothek besuchen. „Wir freuen uns, dass unsere Einrichtungen in Zukunft noch regelmäßiger und intensiver zusammen arbeiten werden“, sind sich auch Schulleiterin Brigitte Schiermeier und Angela Plitt-Kleine von der Kinderabteilung der Zentralbibliothek einig.
Geschichte und Konzept der Bildungspartnerschaften (BiPa)
Die Partnerschaften gehen auf eine Initiative des NRW-Bildungsministeriums zurück, mit der eine intensive Vernetzung von Schulen und Kulturinstitutionen wie Bibliotheken, Museen und Archiven erreicht werden soll.
Bereits seit 2007 ist die Bibliothek mit mehreren Grundschulen „verpartnert“. Die Zusammenarbeit von Schule und Bibliotheken bei der Leseförderung werde mit den Bildungspartnerschaften auf eine offizielle, vertragliche Basis gestellt, was zu noch regelmäßigeren und intensiveren Kontakten führt.
Das zugrunde liegende didaktische Konzept sieht vor, dass die Kinder immer wieder in verschiedenen Altersstufen mit Bücherei und Büchereiaktionen in Kontakt kommen. Außerdem liefert der jährliche Erfahrungsaustausch auf den ‚BiPa-Treffen’ wichtige Impulse. So wurden bereits viele interessante Projekte angestoßen - zum Beispiel die Kooperation bei Lesewochen und Vorlesewettbewerben oder auch der Winter-Lesemarathon mit der Breddeschule.
(20/02/12 – lk)
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