Erklärtes Ziel der Stadt Witten und damit auch der städtischen Wirtschaftsförderung ist es, Witten als Gesundheitsstadt, insbesondere als Standort der Gesundheitswirtschaft, weiter zu profilieren. Dies kann auf vielfältige Weise geschehen:
So kann z. B. durch die enge Kooperation und Intensivierung der Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und privater Wirtschaft, von öffentlichen Gesundheitseinrichtungen (Krankenhäusern) und ambulanten Pflegeunternehmen, von Ausbildungs-, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen und innovativen Unternehmen oder durch den Ausbau von ärztlichen Qualitätsnetzwerken das Profil Wittens z. B. als Kompetenzzentrum der Zahnmedizin und der Pflege geschärft werden.
Die Nutzung und Aktivierung vorhandener Entwicklungspotenziale und die Akquise externer innovativer Impulsgeber können sich dabei sowohl auf die Verbesserung der Versorgungsqualität (und Versorgungsforschung) als auch auf die Generierung innovativer Produkte und Verfahren der (Zahn-)Medizin(-technik) beziehen.
Von Bedeutung ist der „Gesundheitscampus NRW“, der zurzeit in Bochum entsteht. Schon die Bewerbung wurde mit regionalen Trägern und Einrichtungen der (Gesundheits-)Wirtschaft sowie mit den drei anderen Städten des IHK-Bezirks Mittleres Ruhrgebiet zu Bochum: Hattingen, Herne und Witten abgestimmt. Zielsetzung des Gesundheitscampus ist die Bündelung von Forschung und Lehre im nicht ärztlichen Gesundheitsbereich, z. B. Krankenpflege, Medizintechnik. Herzstück wird die Hochschule für Gesundheit. Die Fakultät für Pflegewissenschaften der UWH bietet sich als Partner für die neue Hochschule an. Konkrete Zielsetzungen der Stadt Witten, die auch personell im Campusmanagement der Stadt Bochum eingebunden ist, umfassen ein breites Spektrum: Die Angebote der neuen Hochschule für Gesundheit sollen mit dem Bereich der Pflegewissenschaften der UWH inhaltlich, organisatorisch, personell und räumlich verknüpft und abgestimmt werden. Der Standort Witten (ZBZ, UWH, Zahnklinik) soll als expliziter Baustein des Gesundheitscampus NRW zum NRW-Kompetenzzentrum der Zahnmedizin/Dentaltechnologie mit der Perspektive auf innovative Projekte entwickelt werden. Entsprechende räumliche Entwicklungen sollen im Umfeld des ZBZ forciert werden. Im Bereich der Versorgungsforschung sollen die Wittener Gesundheitseinrichtungen und affine Unternehmen in das Gesamtprojekt Gesundheitscampus NRW eingebunden werden. Angestrebt wird in diesem Zusammenhang auch ein „Labeling“ ausgewählter dezentraler „Einrichtungen des Gesundheitscampus NRW“ am Standort Witten (z.B. ZBZ). Die städtische Wirtschaftsförderung verspricht sich über eine Beteiligung am Gesamtprojekt Gesundheitscampus NRW insbesondere auch Impulse für die Nutzung der Erweiterungsflächen auf dem Wittener Universitätscampus (in und neben FEZ, ZBZ, UWH).
Für weitere Informationen steht Ihnen Marcus Dick-Cortmann vom Amt für Wirtschaftsförderung, Standortmarketing und Universitätsentwicklung unter der Tel.Nr.: 02302/581-1713 gerne zur Verfügung.
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