Jugendverbandsarbeit  - Stadt Witten

Gleichstellung

Jugendverbandsarbeit in Witten

Arbeitsgemeinschaft steuert Jugendverbandsarbeit in Witten

Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Jugendverbandsarbeit

Das Amt für Jugendhilfe und Schule teilt mit, dass ein „Steuerungsgremium Jugendverbandsarbeit“ gegründet und in der  letzten Sitzung des Jugendhilfe- und Schulausschusses als Arbeitsgemeinschaft nach §78 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes anerkannt wurde.

In dieser Arbeitsgemeinschaft sollen neben dem öffentlichen Träger der Jugendhilfe - hier das Amt für Jugendhilfe und Schule - die anerkannten Träger der freien Jugendhilfe und die Träger geförderter Maßnahmen vertreten sein. „Die Arbeitsgemeinschaft möchte darauf hinwirken, dass die geplanten Maßnahmen aufeinander abgestimmt werden und sich gegenseitig ergänzen“, erklärt Michael Lüning, früherer Abteilungsleiter Jugendförderung im Amt für Jugendhilfe und Schule. Er freue sich auf einen Neustart und die damit verbundene Intensivierung der Jugendverbandsarbeit in Witten insgesamt.

So wird das Steuerungsgremium die Richtlinien für die Verbandsarbeit überarbeiten, eine neue Darstellung der vielfältigen Angebote der Wittener Jugendverbände entwickeln und neue Impulse setzen. „Das Antragsverfahren wurde im Hinblick auf den Bewilligungszeitraum auf Wunsch der Jugendverbände bereits angepasst, da insbesondere die Anbieter von Ferienaktivitäten mit einer Bewilligung vor den Sommerferien besser planen können“, so Lüning. Die im letzten Jahr geförderten Jugendverbände seien alle angeschrieben worden. „Es besteht noch bis zum 31. März die Möglichkeit, einen Antrag auf Förderung von beispielsweise Gruppenleiterschulungen, Ferienfreizeiten, Bildungsveranstaltungen oder allgemeiner Jugendarbeit zu stellen", so Dieter Mattick, im Amt für Jugendhilfe und Schule zuständig für die Bewilligung der Fördermittel.

Fragen zur AG Jugendverbandsarbeit beantwortet Ursula Fama unter Tel. 02302 581-5190

Jugendring Witten e.V.

Die Arbeit und das Engagement der Arbeitsgemeinschaft Jugendverbandsarbeit nach §78 hat in 2014 Früchte getragen und dazu geführt, dass sich der Jugendring Witten reaktiviert hat. Mittlerweile wurden einige Vollversammlungen abgehalten und wieder viele Wittener Jugendverbände als Mitglieder aufgenommen.
Sprecher des Jugendrings wurde, wie in der Vergangenheit auch schon mal, der Leiter des Ev. Jugendreferats des Kirchenkreises Hattingen/Witten Hans Werner Ludwig. Der Jugendring Witten wünscht sich für die Zukunft die kommunalen Mittel der Jugendverbandsarbeit selbst zu verwalten und durch die Einbindung eines Fachreferenten Projektarbeit und Kooperationen untereinander auszubauen und die Jugendverbandsarbeit in Witten insgesamt zu stärken.

Über diesen Link oder einen Click auf das Logo gelangt man zum Facebook-Auftritt des Jugendrings.

Jugendverbandsarbeit

Offenheit, Dynamik und Experimentierfreude: So lässt sich zeitgemäße Jugendverbandsarbeit charakterisieren. Sie ist vielfältig und kreativ. Von der Jugendfreizeit über Mp3-Workshops und Rhetorikseminaren bis zur Ausbildung von Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern – Jugendverbände greifen in ihren Angeboten aktuelle Interessen von Kindern und Jugendlichen auf und bieten gleichzeitig vielfältige Möglichkeiten zum (Selbst-)Lernen.

Jugendverbandsarbeit basiert auf Freiwilligkeit, Selbstorganisation und ehrenamtlichem Engagement. Sie wird von Bund, Ländern und Gemeinden auf der Basis des § 12 SGB VIII gefördert (Subsidiaritätsprinzip).

Die Abteilung Jugendförderung im Amt für Jugendhilfe und Schule ist Beratungs- und Kontaktstelle für die Akteurinnen und Akteure der Jugendverbandsarbeit.

Jugendleitercard (Juleica)

Jugendleitercard Abbildung

Die Jugendförderung unterstützt ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Erlangung der Jugendleitercard (Juleica).

Die Jugendleiter/in-Card ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit. Sie dient zur Legitimation und als Qualitätsnachweis der Inhaber/innen. Zusätzlich soll die Juleica auch die gesellschaftliche Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement zum Ausdruck bringen. 

Die Jugendleiter/in-Card kann unter www.juleica.de beantragt werden. Für weitere Fragen zur Jugendleiter/in-Card stehen wir gerne zur Verfügung.

Ansprechpartner:

Kreisweite Vereinbarung erweiterte Führungszeugnisse für ehren- und nebenamtlich Beschäftigte

Entsprechend der Empfehlungen der Landesjugendämter Westfalen-Lippe und Rheinland sowie der kommunalen Spitzenverbände NRW hat sich im Frühjahr 2013 eine Arbeitsgruppe auf Kreisebene gebildet, um eine möglichst einheitliche Praxis im Umgang mit der Vorlage von erweiterten Führungszeugnissen für ehren- und nebenamtlich Beschäftigte bei freien Trägern und Jugendverbänden zu gewährleisten. In mehreren Sitzungen wurde eine Vereinbarung entwickelt, die mit den freien Trägern und den Vereinen geschlossen werden soll. Ebenso beigefügt sind vier Anlagen als Ergänzungen der Vereinbarung. Hierbei handelt es sich um eine Orientierungs- und Arbeitshilfe bzw. Vordrucke und Erklärungen, die von dem freien Träger oder dem Verein entsprechend verwendet werden können.
Zu beachten ist, dass neben- oder ehrenamtlich tätige Personen nur dann von dieser Regelung erfasst sind, wenn sie Leistungen oder andere Aufgaben der Jugendhilfe nach § 2 SGB VIII erbringen und diese Leistungen von der öffentlichen Jugendhilfe finanziert werden. Dies gilt auch für die finanzielle Förderung der Jugendverbandsarbeit.
Da Gefährdungssituationen und sexuelle Übergriffe jedoch auch außerhalb dieses Kreises überall dort entstehen und stattfinden können, wo ehren- und nebenamtliche Personen mit Kindern und Jugendlichen zusammentreffen, sollten dafür auf freiwilliger Basis Vereinbarungen mit entsprechenden Vereinen, Gruppen und Verbänden angestrebt werden.
Kinder- und Jugendhilfe wäre ohne ehrenamtliches Engagement nicht denkbar. So ist der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Grundlage für gutes pädagogisches Handeln und damit auch für neben- und ehrenamtlich Tätige unerlässlich. So dient diese neue gesetzliche Regelung dazu, Prävention als Teil eines allgemein akzeptierten Selbstverständnisses und täglich gelebter Normalität herauszubilden, ohne dabei eine Atmosphäre von Verdächtigungen und Misstrauen zu schaffen.

In der Sitzung des Jugendhilfe- und Schulausschusses am 06.03.14 ist beschlossen worden, dass künftig in Witten nach der kreisweit einheitlichen Vorgehensweise alle freien Träger und Jugendverbände mit Hilfe der Vereinbarung erklären, dass ihre ehren- und nebenamtlich Beschäftigten erweiterte Führungszeugnisse vorlegen, bzw. vorgelegt haben. Dies ist für Jugendverbände, die einen Antrag auf finanzielle Förderung beim Amt für Jugendhilfe und Schule gestellt haben, verpflichtend und Voraussetzung für den Erhalt von Fördermitteln. Die Träger und Verbände, die keine öffentlichen Mittel in Anspruch nehmen möchten, sind dennoch aufgerufen diese Vereinbarung auf freiwilliger Basis im Sinne eines abgestimmten Kinder- und Jugendschutzkonzepts zu unterzeichnen.

Zur Erleichterung bei der Beantragung der erweiterten Führungszeugnisse ist es möglich, dass eine Person des jeweiligen Jugendverbands oder Sportvereins (z.B. der/die Jugendwart/in oder der/die Vorsitzende) per Vollmacht die Führungszeugnisse für die ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen insgesamt beantragt. Dafür muss die individuelle Vollmacht des Antragsstellers sowie eine Kopie des Personalausweises (zur Unterschriftskontrolle) vorliegen.
Zudem braucht die Bürgerberatung ein generelles Schreiben des Trägers/Verbands, dass für die Übernahme bestimmter Aufgaben und Tätigkeiten der jeweiligen Person ein erweitertes Führungszeugnis ausgestellt werden soll.

Die Ausstellung eines erweiterten Führungszeugnisses für neben- oder ehrenamtlich tätige Personen ist kostenfrei!

Hier zur Orientierung die jeweiligen Dokumente im Überblick:

- Vereinbarung §72a Trägervereinbarung

- Anlage 1 - Arbeitshilfe

- Anlage 2 - Verbände Bescheinigung zur Beantragung polizeiliches Führungszeugnis

- Anlage 3 - Verpflichtungserklärung

- Anlage 4 - Dokumentation der Einsichtnahme Führungszeugnis

Für Rückfragen stehen im Amt für Jugendhilfe der für die Jugendverbandsarbeit zuständige Mitarbeiter Dieter Mattick, Tel. 581-5196, und die stellv. Leiterin der Abteilung Jugendförderung, Ursula Fama, unter Tel. 581-5190 zur Verfügung.