Frühe Hilfen III  - Stadt Witten

Schulsozialarbeit an Grundschulen in Witten

Projekt der Grundschul-Sozialarbeit

Das Bildungsteilhabepaket des Bundes stärkt bis Ende 2013 die Schulsozialarbeit durch die Schaffung von insgesamt 3.000 zusätzlichen Sozialarbeiterstellen bundesweit. Dem Einsatz von drei Vollzeitkräften für die Schulsozialarbeit an neun Grundschulen in Witten stand somit nichts mehr im Wege. Die Auswahl der Schulen erfolgte zielgruppenorientiert nach dem Sozialindex der Grundschulen.

Kontakte

  • Breddeschule, Hellwegschule 
     Tel.: 02302 581-5172 
  • Baedeckerschule, Herbeder Grundschule 
    Tel.: 02302 581-5283 
  • Erlenschule, Hüllbergschule 
    Tel.: 02302 581-5174
  • Bruchschule, Vormholzer Grundschule
    Tel.: 02302 581-5284
  • Crengeldanzschule, Gerichtsschule
    Tel.: 02302 581-5282

Konzeptionelle Ziele

Die Grundschulsozialarbeit ergänzt die bestehende Schulsozialarbeit an den weiterführenden Schulen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt hier in der Durchführung von Projekten. Grundschulsozialarbeit verfolgt das Ziel einer bedarfsorientierten, gruppendynamischen Förderung aller Kinder und der Stärkung von Eltern, Familien und Lehrkräften im schulischen System und darüber hinaus.

Die Angebote sind vertraulich und unterliegen der Schweigepflicht!

Die Unterstützung der Kinder erfolgt durch pädagogische Angebote des Sozialen Lernens. An einem Tag in der Woche stehen die Grundschulsozialarbeiterinnen den Kindern, Eltern/Sorgeberechtigten und Lehrkräften in persönlichen Gesprächen zur Seite.

Stärkung und Unterstützung bei den Erziehungsaufgaben erhalten Eltern durch Angebote wie Elternkurse, Informationsveranstaltungen und Themenabende. Beratung beim Übergang von der Kindertagesbetreuung in die Schule sowie beim Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule ist ein wichtiges Thema, um Schwellenängste abzubauen.

Grundschulsozialarbeit und die Frühen Hilfen III

Die Aktivierung von Eltern und Familien ist ein Schwerpunkt der Frühen Hilfen in Witten. Die Schulsozialarbeit an Grundschulen ist somit eine schlüssige Anknüpfung an die bisherigen Bemühungen, die Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken sowie die Ressourcen bedürftiger Kinder zu fördern. Aufbauend auf die Frühen Hilfen I und II stellen die Frühen Hilfen III im Rahmen des Gesamtkonzeptes einen fließenden Übergang zwischen den Bereichen Prävention und Kinderschutz dar.

Angebote der Schulsozialarbeit an Grundschulen

Angebote für Schülerinnen und Schüler

  • Erlebnispädagogische Projekte im Steinbruch Imberg
  • Anti-Gewalttrainings mit einzelnen Klassen zur Förderung und Erweiterung der sozialen Kompetenz
  • Kleingruppenarbeit zur Förderung von Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Geschlechtsspezifische Angebote für Jungen und Mädchen
  • Individuelle Beratung 

Angebote für Eltern

  • Offene Sprechstunde
  • Vermittlung von außerschulischen Hilfen/Angeboten
  • Mittler-Funktion zwischen Eltern und Lehrkräften, Eltern und SchülerInnen
  • Unterstützung bei familiären Konflikten
  • Elterncafé mit Themenschwerpunkten
  • Themenbezogene Elternabende 

Zusammenarbeit mit Lehrkräften

  • Beratung von Lehrerinnen und Lehrern in sozialpädagogischen Fragen
  • Angebot der Teilnahme an Klassenpflegschaftssitzungen, Elternsprechtagen, Schulveranstaltungen und Schulkonferenzen
  • Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepaketes
  • Konzeptionelle Mitwirkung in Gremien zum Thema Gewaltprävention

Film: Schulsozialarbeit an der Hellwegschule