Annen gestalten

Stadtteilentwicklung mit und für die Menschen im Quartier

Das Projekt ‚Soziale Stadt Annen’ ist eine Initiative zur nachhaltigen baulichen und sozialen Stabilisierung des Stadtteils für die dort wohnenden, arbeitenden und lebenden Menschen.Es  möchte die Lebenssituation sozial belasteter Mitmenschen verbessern helfen, den örtlichen Einzelhandel stärken, Wohnquartiere und öffentliche Räume erneuern, die soziale Infrastruktur und das Stadtteilleben unterstützen - und zwar unter Einbeziehung der zahlreichen Annener Potenziale. Um dieses Ziel erreichen zu können, haben Annener Bürgerinnen und Bürger, interessierten Akteure, Politik und Verwaltung gemeinsam ein integriertes Handlungskonzept erarbeitet. Dieses Konzept beinhaltet einen Katalog von Maßnahmen und Projektideen, die Zug um Zug mit den jeweils relevanten Partnern im Stadtteil (z. B. Schulen, Kindergärten, Vereine, Wohnungsunternehmen usw.) umzusetzen sind. Mit Hilfe dieses Konzeptes und der starken bürgerschaftlichen Unterstützung im Stadtteil ist es gelungen, Annen zu einem anerkannten Programmgebiet des Bund-Länder-Programms Soziale Stadt zu machen. Dadurch erhält die Stadt Witten finanzielle Unterstützung vom Land NRW, dem Bund und der EU, ohne die sie nicht handlungsfähig wäre.

Nach Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt NRW“ und Bewilligung der Zuwendungen für die Starterprojekte hat das Quartiersmanagement’ in der Hamburgstraße 3/ Märkische Straße im Stadtteilbüro (im Evangelischen Gemeindehaus Annen) aufgenommen. Das Quartiersmanagement hat die Aufgabe, in Abstimmung mit der verwaltungsinternen Projektleitung die unterschiedlichen Aktivitäten und Projekte zu koordinieren, die Akteure einzubeziehen und zu vernetzen, die Bewohnerbeteiligung zu organisieren und durchzuführen sowie die Selbstorganisationskräfte im Stadtteil zu stützen.

Erstes Bauprojekt ist die Umgestaltung der ehemaligen Bolzplatzfläche Hamburgstraße/ Westfeldstraße/ Märkische Straße in einen ‚Spiel- und Erholungspark der Generationen’ mit Spiel- und Erholungsflächen für alle Altersgruppen, die zu Freizeitgestaltung und Kommunikation einladen.

Bei der Umsetzung dieses Starterprojektes hat das Quartiersmanagement beispielsweise sowohl während der Planungs- als auch während der Bauphase umfangreiche Beteiligungsmaßnahmen geplant und durchgeführt. So wurden im Rahmen mehrerer Aktionen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Gestaltungsideen für den Park entwickelt, Steine bemalt und eingepflastert oder die neue Rutsche gestrichen (Detailinformationen siehe Download „Neues aus Annen“ Ausgabe 0, 1, 2, 3).

Wichtiges Folgeprojekt ist die Aufwertung des Wohnquartiers Kerschensteinerstraße/ Am Anger/ Marktweg/ Fröbelstraße. Hier werden mit Unterstützung der Siedlungsgesellschaft Witten mbH, dem städtischen Jugendamt und dem Caritas-Verband nach den Interessen und Bedarfen der, teilweise sozial benachteiligten, Bewohnerschaft Möglichkeiten der nachbarschaftlichen Begegnung geschaffen.

In diesem Projekt ‚Kerschensteinerstraße’ begleitete das Quartiersmanagement sowohl die baulichen Maßnahmen mit der Umgestaltung der Außenanlagen als auch die sozialen Maßnahmen mit der Einrichtung und dem Betrieb eines Jugend- und eines Nachbarschaftstreffs (Detailinformationen siehe download „Neues aus Annen“ Ausgabe 0, 1 und 3).

Für die Umsetzung sozialer Begleitmaßnahmen werden mit Unterstützung des Quartiersmanagements ergänzende Fördermittel eingeworben. Mit Hilfe des Programms Stärken vor Ort’, dass aus dem Europäischen Sozialfonds finanziert wird, können so z. B. kleinteilige Maßnahmen zur (Wieder-)Eingliederung in das Berufsleben umgesetzt werden. Dies erfordert die tatkräftige Unterstützung örtlicher Bildungs- und Qualifizierungsträger sowie engagierter Initiativen und Vereine.

Im Rahmen des Folgeprojektes Stadtteilführer/Stadtteilthemenrundgänge’ unterstützt das Quartiersmanagement eine sehr engagierte Gruppe aus Annener Bürgerinnen und Bürgern, Vertretern der Freiligrathschule sowie Institutionen, die Stadtteilrundgänge und Erzählcafes zu unterschiedlichen Themen konzipieren und durchführen sowie verschiedene Kalender und Karten zum Stadtteil erstellen (Detailinformationen siehe Download „Neues aus Annen“ Ausgabe 0, 1, 2, 3). Ziel dieser Vielzahl an Maßnahmen ist, auf die besonderen Qualitäten und Möglichkeiten von Annen aufmerksam zu machen. Gleichzeitig werden die Identifikation und das Engagements der Bewohnerinnen und Bewohner für ‚ihren’ Stadtteil gestärkt.

Mit dem Projekt Mobilisierung von Einzeleigentümern möchte das Stadtteilteam privaten Einzeleigentümern insbesondere von Mehrfamilienwohnungen Hilfestellung für die Anpassung des Mietwohnungsbestandes an die Anforderungen des Wohnungsmarktes geben. Die Hilfestellung soll in Form von thematischen Beratungen in Eigentümerforen, Netzwerkarbeit, und – vorbehaltlich der Förderung – durch ein Fassadenprogramm im Zentrenbereich sowie individueller Beratungsmöglichkeiten durch eine Quartiersarchitekten angeboten werden.  Zur Feststellung der Bedarfe wurde eine im Programmgebiet Annen flächendeckende Eigentümerbefragung durchgeführt. Die Ergebnisse der Befragung wurden im 1. Annener Eigentümerforum am 05.10.2010 vorgestellt. Gemeinsam mit den Anwesenden wurden aufbauend auf den Ergebnissen Themen für weitere Eigentümerforen mit fachkundigen Referenten festgelegt und gewichtet.

Begleitet wird der gesamte Stadtteilentwicklungsprozess durch das Annener Bürgergremium’. Das Bürgergremium setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern von Bürgerschaft, Gewerbetreibenden, Vereinen und Institutionen, Senioren, Kindern, Jugendlichen und Migranten. Es unterstützt die Projektentwicklung und Umsetzung der Maßnahmen, gibt Entscheidungsempfehlungen, bringt die Belange der jeweiligen Zielgruppen ein und wirkt als Multiplikator in und aus dem Stadtteil.

Das Quartiersmanagement übernimmt die Geschäftsführung.

Darüber hinaus soll mit Hilfe einer umfangreichen positiven Presse- und Öffentlichkeitsarbeit das Bild von Annen nach innen und außen verbessert und somit langfristig zu einer positiven Wahrnehmung des Stadtteils beitragen. Das Quartiersmanagement liefert für diesen Gesamtprozess wichtige Impulse und Ideen.

Für die Umsetzung dieser Aufgaben konnten mit Herrn Martin Pricken, Dipl.-Geograph von der PLANUNGSGRUPPE STADTBÜRO in Dortmund, und Herrn Wladimir Halle, Dipl. Sozialarbeiter/ -pädagoge vom Caritas-Verband Witten e. V., qualifizierte Partner gewonnen werden.

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Quartiersmanager im Stadtteilbüro Annen

Martin Pricken und Wladimir Halle
Hamburgstraße 3 (Eingang Märkische Straße)
58453 Witten

Telefon: 02302/203 2737
Telefax: 02302/203 2738

e-Mail: soziale_stadt_annen(at)witten.de

Bürgersprechstunden:

Dienstags:  15:00 Uhr - 19:00 Uhr
Freitags:  10:00 Uhr - 12:00 Uhr
und nach Terminvereinbarung

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Projektleiterin Petra Klein / Stadt Witten

Stadt Witten
Baudezernat
Annenstraße 113
58453 Witten

Telefon: 02302/ 581-1045
Fax: 02302/ 581-4099

E-Mail: soziale.stadt.annen(at)stadt-witten.de

Nähre Informationen über die Aktivitäten im Rahmen des Projektes „Soziale Stadt Annen“ stehen Ihnen in unserem Downloadbereich zur Verfügung.

Bei allen Fragen zum Projekt stehen wir Ihnen unter den oben angegebenen Kontaktdaten gern zur Verfügung.

Soziale Stadt Annen

Logo Annen gestalten

Stärken vor Ort

Gefördert durch:

 

Stadt Witten | Marktstr. 16 | Postfach 2280 | 58449 Witten
Telefonzentrale: 02302 581-0 | E-Mail: rathaus@stadt-witten.de