Citybogen: Beste Qualität ohne einen einzigen Cent aus dem kommunalen Haushalt

Überzeugten sich vom tollen Ergebnis (v.l.): Alfons Kramer (Tiefbauamt), Heinz Göbeler (Amt für Wohnen und Soziales), Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke, Franz Buresch (Planungsamt) und Bürgermeisterin Sonja Leidemann.

Pflanzung der 19 Amberbäume in der vergangenen Woche (Fotos Jörg Fruck)

Mit der Berliner Straße, dem Berliner Platz, der Hammerstraße und dem Breddegarten ist der so genannte Citybogen nun fast fertig: „Nachdem in der vergangenen Woche die Pflasterarbeiten abgeschlossen und 19 Amberbäume gepflanzt worden waren, fehlt nun – damit sich das tolle Ergebnis gewissermaßen auch für Blinde und Sehbehinderte ‚sehen lassen’ kann – noch der Blindenleitstreifen“, so Bürgermeisterin Sonja Leidemann bei einem Termin vor Ort. „Blindenleitstreifen sind die ‚taktilen’ Bausteine, wie man sie auch vom Zentralen Omnibusbahnhof kennt“, erläutert Alfons Kramer vom Tiefbauamt. „Wenn diese letzten Arbeiten abgeschlossen sind, haben wir hier für 1,9 Mio Euro echte Qualität abgeliefert, die ohne einen einzigen Cent aus dem städtischen Haushalt ausgekommen ist“, betont Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke und bedankt sich ausdrücklich bei den Arbeitern der Bau ausführenden Firmen, die für die hochwertige Pflasterung „echt feste malocht“ haben.

Die Berliner Straße hat einen neuen Straßenbelag und eine neue Bürgersteigpflasterung erhalten, wobei auch der Bürgersteig einseitig verbreitert wird. Bei den umfangreichen Baumaßnahmen auf dem Berliner Platz wurde die gesamte Fläche umgestaltet und erhielt neues Wasserspiel. Zudem wurde der Bodenbelag der Pflasterung der Innenstadt angepasst und einheitlich in Richtung StadtGalerie geführt. Die Pflasterarbeiten im Abschnitt Hammerstaße schließen dann die Lücke des neuen Citybogens gen Breddegarten. Durch übersichtliche Bepflanzung in Form von Gräsern und niedrigen Hecken zwischen dem Baumbestand wurde dort der öffentliche Charakter der Anlage betont.

Geschichte des Citybogens: Wettbewerbsbeitrag „brücken bauen"

„Von der ersten Anregungen der Gewerbetreibenden bis zur heute hat es nicht einmal vier Jahre gedauert“, unterstrich Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke die zeitliche Kürze dieses Großprojektes. Beim Landeswettbewerb „Standort.Innenstadt.NRW" war Witten 2009 für den Beitrag „brücken bauen" ausgezeichnet worden. Ziel des Konzeptes und seiner Maßnahmen, die durch EU, Bund und Land gefördert werden, war die Aufwertung der Wittener Innenstadt. Vor allem ging es darum, die an die StadtGalerie angrenzenden Bereiche – das so genannte ‚Foyer’ der Innenstadt – gestalterisch zu integrieren. Um allen Generationen etwas zu bieten, sollten die Wege in die Stadt fußgängerfreundlich, frei von Barrieren und „gefühlt" sicher werden.

Bild:
Überzeugten sich vom tollen Ergebnis (v.l.): Alfons Kramer (Tiefbauamt), Heinz Göbeler (Amt für Wohnen und Soziales), Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke, Franz Buresch (Planungsamt) und Bürgermeisterin Sonja Leidemann. (Fotos Jörg Fruck)

(31/01/12 – lk)

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