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Konnexität: Land erstattet Kosten für die Notunterkunft Jahnstraße

Rund ein Jahr ist es her, dass nach den Sommerferien 2016 auch die größere der beiden Sporthalle an der Jahnstraße wieder für Schul- und Vereinssport freigegeben wurde. Vorher waren beide eine „Notunterkunft für Geflüchtete“, die am 22. Juli 2015 innerhalb weniger Stunden von der Stadt Witten eingerichtet worden war: im Auftrag des Regierungspräsidenten, Bezirksregierung Arnsberg, Land NRW.

Inzwischen, Ende 2017, geht es in Witten schon wieder um neue Herausforderungen, aber ganz aktuell kommt die Jahnstraße doch noch einmal sehr konkret ins Bewusstsein der Verwaltung. Denn die Bezirksregierung Arnsberg hat mitgeteilt, dass in Kürze die letzte Kostenerstattung erfolgt. Kein Pappenstiel: Rund 260.000 Euro für Betrieb, Rückbau und Taschengeld für die Notunterkunft-Bewohnenden gehen noch einmal in zwei Tranchen bei der Stadt Witten ein.

Damit erfolgt sozusagen die Schlussrechnung am Ende einer Reihe von Abschlägen, die die Bezirksregierung seit August 2015 ans städtische Amt für Wohnen und Soziales gezahlt hatte: vor den abschließenden ca. 260.000 Euro hatte die Bezirksregierung bereits rund 3.230.000 Euro erstattet. Dafür wurden im Amt für Wohnen und Soziales in akribischer Kleinarbeit sämtliche Ausgaben der Stadt Witten, aber auch vom DRK (deren Erstattung: 1,47 Mio Euro vom Gesamtbetrag 3,49 Mio) gesammelt, in die gewünschte Form gebracht und nach Arnsberg übermittelt.

Die letzte Kostenerstattung ist eine wichtige Nachricht für Bürgermeisterin Sonja Leidemann, die das Thema Konnexität – „wer die Musik bestellt, soll sie auch bezahlen“ – seit jeher politisch fordert. „Das Einreichen ungezählter Rechnungen und Belege macht sich, im Wortsinne, bezahlt“, so Leidemann.

„Unbezahlbar“ bleibt die personelle Kraft aller beteiligten Stadtämter und das Herzblut der vielen Ehrenamtlichen, die die Herausforderung „Jahnstraße“ gemeinsam gestemmt haben. Ihnen dankt Leidemann noch einmal ganz besonders.

 

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