Wohnräume  - Stadt Witten
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Standorte und Belegung

Die Verwaltung hat insgesamt 19 städtische Unterkünfte im Stadtgebiet, und natürlich leben Flüchtlinge auch in privaten Wohnungen überall in Witten. Beides folgt dem Gedanken, dass eine Verteilung „sozialverträglich“ ist, vor allem aber der Integration dient! Auch aus der Brauckstraße als großer Unterkunft sollen die Flüchtlinge nach Möglichkeit zeitnah in privaten Wohnraum umziehen.

Welcher Wohnraum wird benötigt?

Besonders dringend wird Wohnraum für große Familien mit mehreren Kindern gesucht, da Asylbewerberfamilien i.d.R. keinen Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein besitzen. Es ist jedoch grundsätzlich jedes Wohnungsangebot – im Rahmen der unten stehenden Nettokaltmiete-Obergrenzen für Witten – willkommen!

Wer Mietwohnungen zur Verfügung stellen kann, meldet sich bitte telefonisch 581-5015 oder 581-5038 oder 581-5057 oder per E-Mail an wohnen.soziales(at)stadt-witten.de.

Welche Miethöhe darf ich ansetzen?

Die überwiegende Anzahl der wohnungssuchenden Flüchtlinge und Asylbewerber ist momentan noch auf Leistungen der Sozialleistungsträger (Jobcenter, Sozialamt) angewiesen. Dort werden anhand von Richtlinien die Höchstbeträge für die Anmietung von Wohnraum festgelegt. In der Stadt Witten bestehen folgende Nettokaltmietobergrenzen:

1 Person  2 Personen  3 Personen  4 Personen  5 Personen 
max. Größe50 m²65 m²80 m²95 m²110 m²
Nettokaltmiete  270,00330,00400,00480,00560,00
Betriebskosten  88,00114,40140,80167,20193,60
Kaltmiete
(gerundet)
358,00444,00541,00647,00754,00
Heizkosten75,0097,50120,00142,50165,00
Gesamtmiete433,00541,00661,00789,50919,00

 

Wie viele Personen sind außerhalb von städtischen Einrichtungen untergebracht?

Von Beginn an hat die Stadt Witten die Strategie verfolgt, Flüchtlinge in Privatwohnungen unterzubringen, sofern städtische Unterkünfte ausgelastet sind. Dank der Bereitschaft der Wittener Bevölkerung und der Vermieter konnte in der Spitzenzeit mehr als 1000 Personen in privaten Wohnungen untergebracht werden.

Welche Unterbringungsmöglichkeiten hat die Stadt Witten und wo befinden sich diese?

Mit Ratsbeschluss vom 25.1.2016 wurde die Anmietung des Gebäudes an der Brauckstraße zur Unterbringung von bis zu 752 Flüchtlingen beschlossen.

((Zuvor hatte die Verwaltung sorgfältig sondiert: 41 Standorte für Containerlösungen und ca. 60 Gebäude (Wohngebäude, Gewerbehallen, Bürogebäude u.a.) waren begutachtet worden. Eine Verwendung als Unterkunft für Flüchtlinge scheiterte generell an bauordnungs- oder brandschutzrechtlichen Problemen, fehlenden Sanitäreinrichtungen, Objektzuständen (Schrottimmobilien, sehr hoher Renovierungs- bzw. Herstellungsaufwand) und überzogenen Mietvorstellungen: bis 11 € pro Quadratmeter monatlich, jedoch ohne Berücksichtigung weiterer Herrichtungskosten.))

Günstiger als die Brauckstraße wären natürlich Sporthallen, aber Witten verfolgt erfolgreich das Ziel, das System Schul- und Vereinssport so wenig wie möglich zu belasten. Die Mannesmannhalle  wurde am 26.1.2016 wieder frei gezogen, die kleine Jahnhalle wurde nach den Osterferien 2016 wieder für den Sport zur Verfügung gestellt.

Als Puffer, bis zur Fertigstellung der Brauckstraße, diente bis zu den Sommerferien 2016 noch die große Jahnhalle. Als klar war, dass die Zuweisungszahlen zur Jahresmitte gegen Null tendieren, weil Witten seine Aufnahmequote zunächst erfüllt hatte, fiel auch zur großen Jahnhalle die logische Entscheidung: Rückgabe an den Schul- und Vereinssport.

Das heißt:  In Witten werden KEINE Sportstätten oder andere öffentliche Infrastruktur als Wohnort für Geflüchtete genutzt. In der Immobilie Brauckstraße (Infos hier) können künftig zugewiesene Flüchtlinge ein Zuhause auf Zeit finden.

Zudem wären so genannte Monteurwohnungen, also möblierter Wohnraum zur Miete, kurzfristig verfügbar.