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Erzieherin übt mit zwei Kindern
Elternpaar geht mit Kind die Treppe rauf
Zwei Rettungskräfte
Ausschnitt des Gleichstellenstellenlogos

Gleichstellung

Ausstellung „Schatzkiste goes Museum“ eröffnet

Kindergruppe mit zwei Erwachsenen vor verzierten Kartondeckeln

„Man schaut auf die Kisten und liest eine Geschichte“, sagte Inga Janz, Koordinatorin für Jugendförderung und Schule der Stadt Witten, bei der Eröffnung der Ausstellung „Schatzkiste goes Museum“ am vergangenen Freitag. Etwa 250 der Erinnerungskisten, die Wittener Schülerinnen und Schüler zum Wechsel von der Grundschule an die weiterführende Schule zusammenstellen, werden noch bis zum 26. Januar im Märkischen Museum gezeigt. Bürgermeisterin Sonja Leidemann lobte bei der Eröffnung auch die Peer Guides, die jeden Tag Schulklassen durch die Ausstellung führen werden.

Die Vielfalt der gestalteten Kisten – ausgestellt werden nur die Deckel – ist beeindruckend. Ziel ist, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Grundschulzeit reflektieren und über ihre Stärken und Kompetenzen nachdenken. Wie sie ihre Ideen dann umsetzen, steht ihnen weitgehend frei. Häufig sind Zeichnungen, Aufkleber und Unterschriften. „Diese Auseinandersetzung beeinflusst die Kinder, auch wenn man diese Wirkung oft nicht konkret benennen kann“, sagt Inga Janz.

Peer Guides führen Schulklassen

Die Peer Guides, Fünftklässlerinnen und Fünftklässler, die selbst auch ausstellen, führen Schulklassen der 4. und 5. Klasse durch die Ausstellung. Somit besteht ein sehr viel direkterer Zugang, und die Guides können den 4. Klassen auch direkt ihre Erfahrungen weitergeben. Die Führungen sind schon fast vollständig ausgebucht – „ein großer Erfolg“, sagt Inga Janz.

Gemeinsam mit dem freischaffenden Künstler Philipp Neugebauer hat Janz das Projekt umgesetzt. Dazu gehörte die Kontaktaufnahme mit den Schulen und dem Museum, aber natürlich auch die Ausbildung der Peer Guides. Die Guides führen die Klassen durch die Ausstellung, stellen und beantworten Fragen und lassen ganz nebenbei auch die Museumsregeln mit einfließen.

Ein wichtiges Ziel der Ausstellung ist für Inga Janz die Wertschätzung, die dadurch den kleinen Künstlerinnen und Künstlern zuteil wird. Museumsleiter Christoph Kohl ergänzte bei der Eröffnung: „Ich freue mich, dass ich Eure Kunstwerke zeigen darf.“ Und äußerte einen Wunsch: „Solche Peer Guides hätte ich gerne immer hier.“

Die Ausstellung kann zu den üblichen Öffnungszeiten des Museum besucht werden. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche in das Märkische Museum Witten ist frei. Kinder, die ihre Kiste ausstellen, erhalten zudem Freikarten für ihre Eltern.

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