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Erzieherin übt mit zwei Kindern
Elternpaar geht mit Kind die Treppe rauf
Zwei Rettungskräfte
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Demokratie leben: Weitere Projekte werden gefördert

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Das Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend hat der Wittener Partnerschaft für Demokratie im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben! Aktiv gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit" in diesem Jahr Fördermittel in Höhe von 125.000 Euro bewilligt. Damit stehen in diesem Jahr 55.000 Euro aus einem Aktions- und Initiativfond für die Förderung von Einzelprojekten von Vereinen, Verbänden, Institutionen und Einzelpersonen und Fördermittel in Höhe von 10.000 Euro für das Jugendforum zur Verfügung.

Da mehrere Projekte und geplante Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten oder nicht im geplanten Umfang durchgeführt werden konnten, wurde ein Teil der schon vergebenen Fördermittel wieder frei. Diese Mittel hat der Begleitausschuss der Partnerschaft für Demokratie Witten in seiner Sitzung am 29.10.20 für sechs neue Projekte vorgesehen:

  • „Auf die Bühne - unsere Gefühle!“-  Der Projektträger „theaterspiel“ will mit einem interkulturellen Theaterworkshop künstlerisches Arbeiten und interkulturelle Begegnung gerade in einer angebotsarmen Zeit schaffen.
  • Signal of Solidarity – „Nouranour - in Vielfalt nähen“ - Der gemeinnützige Verein Signal of Solidarity möchte die Teilnehmenden  in die Welt des Schneiderns einführen, Teilhabe und Begegnung von Frauen fördern, die sonst nur wenig oder keine Gelegenheit dazu haben.
  • Unikat Club – „Unikate im Gespräch“ - Die Initiative von Studierenden der Uni Witten/Herdecke möchte die Reihe 'Unikate im Gespräch' neu aufleben lassen und somit den Blick für alle möglichen Lebenswege und -entscheidungen schärfen.
  • „Gründung der Pottpost-Zeitung“ - Unter der Leitung von Theda v. d. Recke will ein Team von Studierenden der Uni Witten/Herdecke eine Uni- und Bürgerzeitung - die "Pottpost" – realisieren.
  • „Wir alle sind Deutschland“ - Nikolaus Munzig, ebenfalls Studierender der Uni Witten/Herdecke, organisiert im Unikat Club eine Fotoausstellung, ein Podiumsgespräch, einen Workshop, sowie eine Filmvorführung zum Thema "Rassismus / Diskriminierung in Deutschland".
  • Islamisches Kulturzentrum Witten e.V. – „Migration, Einwanderung und das Identitätsproblem“ - Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, in der das Thema Integration und die Förderung des Wissens über Entwicklungsmöglichkeiten, sowie die kulturelle Identität von Migrant*innen in Deutschland bearbeitet werden.

„Mit diesen Projekten konnte noch ein beträchtlicher Teil der freigewordenen Fördermittel für die Umsetzung von Projekten in Witten genutzt werden“, freut sich der städt. Koordinator im Amt für Jugendhilfe und Schule, Michael Lüning. Erfreulich sei auch, dass in diesem Jahr auch noch zwei Projekte aus den Fördermitteln für das Jugendforum umgesetzt werden:

  • Das Soziokulturelles Zentrum in Witten – Trotz Allem möchte mit der Vortragsreihe „Demokratiegefährdende Tendenzen in unsere Gesellschaft“ auf neue Randphänomene aufmerksam machen, die eine Bedrohung für eine offene und demokratische Gesellschaft darstellen. In den Vorträgen beleuchten Expertinnen und Experten deren Einfluss und offenbaren die einhergehenden Gefahren.
  • Die Werkstadt Witten wird mit dem Projekt „Treff°t euch sicher & draußen“ eine offene Workshopreihe für Jugendliche aus verschiedenen sozialen Milieus veranstalten. Eine gemeinsame Bau- und Gestaltungsaktion im Außenbereich des Cafés Treff° soll den Zusammenhalt stärken und Jugendlichen außerhalb der Öffnungszeiten einen Anlaufpunkt mit Sitzmöglichkeiten bieten.
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