News Einzelansicht  - Stadt Witten
Erzieherin übt mit zwei Kindern
Elternpaar geht mit Kind die Treppe rauf
Zwei Rettungskräfte
Ausschnitt des Gleichstellenstellenlogos

Gleichstellung

Digitalisierung der Schulen geht weiter voran

acht iPads auf einem Tisch

In großen Schritten geht die Digitalisierung der Wittener Schulen voran. Die technischen Möglichkeiten wurden in den vergangenen Monaten kontinuierlich verbessert und vergrößert. Auch ein neuer Mitarbeiter, der speziell die Schulen betreut, ist nun im Team der Stadt Witten.

Bildschirme, Datenübertragung, Sicherheit: Eine umfassende Digitalisierung betrifft viele Bereiche. All das musste auch für die Schulen in Witten mitgedacht und umgesetzt werden.

Individuelle Lösungen angestrebt

Derzeit führt die Stadt Witten mit den Schulen Einzelgespräche, um Lösungen für den konkreten Bedarf der Schulen für digitale Präsentationsmöglichkeiten finden. Erste Test- und Musterinstallationen sind bereits erfolgt, zuletzt an der Vormholzer Grundschule und am Albert-Martmöller-Gymnasium. Über 2000 iPads wurden in den vergangenen Wochen bereits an Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte verteilt (Meldung vom 4. Februar).

Schulen haben bei Videokonferenzsystemen die Auswahl

Für den Unterricht sind aber derzeit auch Lernplattformen und Konferenzsysteme notwendig. Die Stadt Witten bewirbt die Plattform Logineo, die Schulen können aber für ihre Videokonferenzen auch Programme wie Zoom, MS Teams, Jitsi, Nextcloud oder andere Lösungen nutzen, da sie für Schulen derzeit kostenlos sind.

Auch die Daten erreichen die Endgeräte nun schneller. Die Internet-Geschwindigkeit wurde zuletzt deutlich erhöht auf 12 Gbit/s. Um die Situation weiter zu verbessern, sollen nun alle Schulen per Glasfaser an das Rechenzentrum der Stadt angebunden werden. Ob diese Maßnahmen gefördert werden, ist derzeit noch nicht klar. Notfalls wird die Stadt Witten sie aber aus eigenen Mitteln finanzieren.

Glasfaser in die Klassenzimmer

Die Schulen sind inzwischen auch alle mit W-Lan ausgestattet. Die Stadt Witten hat dafür 800 Access Points eingebaut, letzte verbleibende Lücken werden kurzfristig geschlossen. Und: Bei Renovierungen und Umbauten werden Klassenräume mit Glasfaser angeschlossen.

Die Corona-Pandemie hat den Bedarf für Digitalisierung überdeutlich aufgezeigt. Von den Fortschritten, die an den Wittener Schulen in den vergangenen Monaten erreicht wurden, werden die Schulen auch zukünftig profitieren.

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