Aktuelles Inklusion  - Stadt Witten

Kein Leinenzwang mehr für Blindenführhunde

Die Stadt Witten macht darauf aufmerksam, dass hochgradig Sehbehinderte für ihren Blindenführhund eine Ausnahmegenehmigung vom Leinenzwang beantragen können. Die beiden Blindenführhunde in Witten sind bereits davon befreit.

Nach dem Landeshundegesetz NRW sind Hunde grundsätzlich so zu halten, dass von ihnen keine Gefahr für das Leben oder die Gesundheit von Menschen oder anderen Tieren ausgeht. Speziell für große Hunde, zu denen auch die Blindenführhunde zählen, gelten deshalb Anleinpflichten innerhalb von Grün- und Erholungsflächen, in Wohngebieten und Fußgängerzonen. Doch mit Rücksicht auf hochgradig Sehbehinderte lässt das Gesetz Ausnahmen zu. Deswegen muss sich aber niemand Sorgen machen. Für die Ausbildung eines Blindenführhundes eignen sich nur absolut friedfertige, menschenfreundliche und intelligente Hunde, die darauf trainiert sind, hochkonzentriert zu arbeiten.

Die Ausnahmeregelung dient dem Wohl des Tieres, denn auch ausgebildete Blindenführhunde benötigen Erholungsphasen und Zeiten, in denen sie sich frei bewegen können. Blinde Menschen haben es nun leichter, den Bedürfnissen ihres vierbeinigen Helfers gerecht zu werden.

Fragen zur Anleinpflicht beantwortet das Ordnungsamt unter Tel. 02302 / 581-3222

 

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