Freizeitangebote  - Stadt Witten

Dabei sein!

auf dem Weg zu zeitgemäßen Angeboten für Kinder und Jugendliche in Witten

Seit Beginn der Neustrukturierung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Mai 2006 hat sich in Witten viel verändert. Jugendeinrichtungen entwickeln sich Zug um Zug zu modernen, attraktiven Treffpunkten mit ansprechendem Ambiente. Die Angebote sind auf die jeweiligen Nutzer zugeschnitten und erreichen mehr Kinder und Jugendliche durch steigende Attraktivität. Bewährte Traditionen wie z.B. die Ferienspiele haben einen festen Platz im neuen System und erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Neue Formen wie z.B. der Außentreff Imberg mit Kletterangeboten und Mountainbikestrecke erweitern das Angebot.

Die übergreifende Angebotsentwicklung in den Bereichen Erlebnispädagogik, Jugendkulturarbeit und Jugendförderung und Schule setzt pädagogische Schwerpunkte und fördert die Vernetzung zwischen den Einrichtungen der Jugendförderung, den Trägern der Jugendhilfe und den Schulen.

Entsprechend den Wünschen von Kindern und Jugendlichen wird fortlaufend an der Weiterentwicklung der Angebote gearbeitet.

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Dabei sein! auf dem Weg zu zeitgemäßen Angeboten für Kinder und Jugendliche in Witten

Erlebnispädagogik

Die Erlebnispädagogik in Witten will Kindern ab 6 Jahren, Jugendlichen und jungen Erwachsenen neue Erlebniswelten eröffnen, einzigartige Erfahrungen ermöglichen und Spaß vermitteln.
Erlebnispädagogische Angebote besitzen eine hohe Attraktivität und werden als subjektive Herausforderung empfunden, die alle Ebenen und Sinne anspricht. Persönliche (Grenz-) Erfahrungen, der Umgang mit Erfolg und Misserfolg, neue Handlungsstrategien und Problemlösungen sowie Teamgeist und Vertrauen gehören zur Dynamik von erlebnispädagogischen Gruppenangeboten. Durch exemplarische Lernprozesse und die Auseinandersetzung mit dem Erlebten werden junge Menschen in der Entfaltung ihrer individuellen Fähigkeiten bestärkt, ihre Persönlichkeitsentwicklung gefördert und sie dazu befähigt, ihre Lebenswelt verantwortlich zu gestalten.

Die Koordinationsstelle für Erlebnispädagogik hat die Aufgabe bestehende Angebote zu erhalten und auszubauen sowie neue Angebote bedarfsgerecht zu entwickeln.
Das Arbeitsfeld umfasst drei Schwerpunkte:

Kontakt

Koordinationsstelle für Erlebnispädagogik: 581-5250

Jugendförderung und Schule

In Zeiten des Ganztages wird Schule mehr und mehr zu einem Haus des Lebens und des Lernens. Umso wichtiger, dass die vorbeugenden Aktivitäten von Jugendförderung und Schule sich vernetzen und ergänzen. Gewaltprävention, Jungen- und Mädchenarbeit, Medienkompetenz, Förderung sportlicher Aktivitäten und Hilfen im Übergang Schule und Beruf sind Themen, die mit geschultem Personal als Erfahrungs- und Erlebnisangebot für Teenys und Jugendliche aufbereitet werden. Die Kooperation zwischen Jugendförderung und Schule hat das Ziel, gemeinsame Angebote und Projekte zu finden, um die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Neben den bereits geplanten Aktionen werden laufend neue Ideen aus den Bereichen Jugendförderung und Schule aufgegriffen und umgesetzt. Im kontinuierlichen Dialog werden Impulse von Kindern, Jugendlichen und Lehrern aufgegriffen, um die Angebote nah an den aktuellen Bedürfnissen auszurichten.

Die Entwicklung und Durchführung von Angeboten zu Jugendförderung und Schule, aber auch die übergreifende Vernetzung (zwischen Kitas, Kindertreffs, Schulen, Offenen Ganztagsschulen, der Mobilen Jugendarbeit, Jugendeinrichtungen und vielen anderen Akteuren in der Jugendförderung) bei der Durchführung dieser Angebote ist Aufgabe der Abteilung Jugendförderung des Amtes für Jugendhilfe und Schule.

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Kinder- und Jugendförderplan /Jugendhilfeplanung

Die Stabsstelle Jugendhilfeplanung befasst sich aus planerischer Sicht mit allen Aufgaben und Arbeitsbereichen des Amtes für Jugendhilfe und Schule.
Der Jugendhilfeplanung wird im SGB VIII ein besonderer Stellenwert zugesprochen: als das zentrale strategische Instrument zur quantitativ und qualitativ bedarfsentsprechenden Gestaltung der Einrichtungen, Dienste, Angebote und Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe. Ferner sollen durch die Jugendhilfeplanung Impulse gesetzt werden zur qualitativen Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe. Darüber hinaus soll Jugendhilfeplanung aber auch zum Entstehen von kinder-, jugend- und familienfreundlichen Lebensbedingungen auf kommunaler Ebene beitragen. Sie ist das bedeutsamste Instrument, mit dem die Träger der Kinder- und Jugendhilfe sowohl ihren gesetzlichen Auftrag zur Erhaltung bzw. Schaffung positiver Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien erfüllen können (§ 1 Abs. 3 Nr. 4 SGB VIII) als auch ihrer gesetzlichen Verpflichtung zur Zusammenarbeit mit anderen Stellen und Einrichtungen nachkommen (§ 81 SGB VIII). Jugendhilfeplanung hat also eine elementare strategische Funktion in der kommunalen Kinder- und Jugendpolitik.

In der Ratssitzung vom 23.06.21 ist der kommunale Kinder- und Jugendförderplan für die Laufzeit 2022 bis 2026 verabschiedet worden. Der Kinder- und Jugendförderplan wurde unter der Federführung der Stabsstelle Jugendhilfeplanung, der Abteilungsleitung Jugendförderung und dem Kinder- und Jugendbeauftragten seit 2018 in einem umfangreichen Beteiligungsprozess mit den pädagogischen Fachkräften in den Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, den Jugendverbänden, der Mobilen Jugendarbeit und Koordinationsstellen erarbeitet. Im Mittelpunkt steht ferner eine umfangreiche und zielgerichtete Partizipation der Kinder und Jugendlichen als Zielgruppe. Die Partizipation der Kinder wurde im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit Studierenden des Berufskollegs durchgeführt. Die Interessen und Beteiligung der Jugendlichen wurden in drei großen, stadtteilorientierten Jugendforen erarbeitet. Abschließend erfolgte eine Abstimmung im Jugendhilfeausschuss, bei der für bestimmte Förderpositionen eine finanzielle Aufstockung empfohlen wurde.

Mit der politischen Entscheidung Rates der Stadt Witten, der Kinder- und Jugendförderung in Witten für eine weitere Legislaturperiode ein angemessenes Budget zur Verfügung zu stellen, können nicht nur die städt. Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit ihre qualitative und präventiv ausgerichtete pädagogische Arbeit erfolgreich fortführen, sondern erhalten zudem die freien Träger der Kinder- und Jugendarbeit im Rahmen einer strukturellen Förderung Planungs- und Handlungssicherheit.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Stabsstelle Jugendhilfeplanung im Amt für Jugendhilfe und Schule unter Tel.: 02302 581-5103.

 

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