Bürger- und Trägerbeteiligungen  - Stadt Witten

Bürgerinformation zum Umbau der Sprockhöveler Straße

Der Umbau der Sprockhöveler Straße rückt näher. Nachdem Anlieger bereits vor über zehn Jahren einen Umbau gefordert hatten, ist es in absehbarer Zeit tatsächlich soweit. Der Baustart ist für 2024 anvisiert. Der erneuerungsbedürftige Abschnitt liegt zwischen der Kreuzung Crengeldanzstraße im Norden und der Einmündung Fischertalweg auf Höhe der Hausnummer 106 im Süden. Auch die direkt angrenzenden Straßen wie z. B. „Im Esch“ sind teilweise betroffen.

Mit Umbau ist gemeint, dass der komplette Straßenaufbau entfernt und durch einen neuen ersetzt wird. Dies bietet auch die Gelegenheit, den Straßenraum nach den heutigen Anforderungen und Regelwerken zu planen. Diese Planung soll hier kurz vorgestellt werden.

Form der Bürgerinformation

Aufgrund der noch andauernden Corona-Pandemie erfolgt das Basisangebot online. Hier können Sie neben den Planungsunterlagen auch den Erläuterungsbericht und weitere vertiefende Unterlagen, wie z. B. eine Begründung der Radverkehrsführung, im Zeitraum vom 21.06.2021 bis einschließlich 18.07.2021 einsehen. Sie haben die Möglichkeit, uns unter den unten angegebenen Kontaktdaten, zu kontaktieren. Bitte geben Sie auch an, ob Sie Eigentümer oder Anwohner sind und ob sich Ihr Anliegen auf eine bestimmte Hausnummer bezieht. So können Sie uns z. B. mitteilen, falls Ihre in der Vergangenheit beantragte Zufahrt nicht in der Planung berücksichtigt ist.

Bei Bedarf können Sie auch einen persönlichen Termin im Stadterneuerungsbüro Heven-Ost/Crengeldanz (Sprockhöveler Straße 28, 58455 Witten) in den unten angegebenen Zeiträumen nach Anmeldung vereinbaren.

Montag, 21.06.2021: 14:30 bis 17:00 Uhr

Donnerstag, 24.06.2021: 9-12 Uhr

Montag, 28.06.2021: 9-12 Uhr

Dienstag, 29.06.2021: 14:30 bis 17:00 Uhr

 

Es ist das Hygienekonzept zu beachten. Daher bitten wir Sie, FFP2-Masken oder medizinische Gesichtsmasken zu tragen und möglichst einzeln zu erscheinen. Zwecks einer eventuell erforderlichen Nachverfolgung im Zusammenhang mit der Pandemie ist es erforderlich, persönliche Daten (Name, Adresse, Telefonnummer) abzufragen.

Nach erfolgreicher Auswertung der Bürgerinformation und möglichen Anpassung der Planung, soll die endgültige Planung beschlossen und dem Fördergeber eingereicht werden.

Beteiligte

Neben der Stadt Witten (vor allem Planungsamt und Tiefbauamt) sind auch die Entwässerung Stadt Witten (Kanalisation) und weitere Versorgungsträger mit eigenen Planungen beteiligt. Für die Straßenplanung wurde ein externes Ingenieurbüro beauftragt. Dieses koordiniert auch die übrigen Planungen. Beteiligte sind natürlich auch die Eigentümer*innen und die Anwohner*innen, für die diese Bürgerinformation dienen soll. Natürlich sind auch alle übrigen Interessierten eingeladen, sich hier zu informieren.

Beschlusslage

Nachdem bereits 2010 der Planungsprozess begonnen und 2012 eine Bürgerversammlung veranstaltet worden ist, kam es in der Zwischenzeit zum  Planungsstopp, der in anderen Prioritäten und Personalmangel begründet liegt. Im vergangen Jahr konnte die Planung jedoch wieder aufgenommen werden. Der letzte politische Beschluss erfolgte am 30.10.2012 im damaligen Verkehrsausschuss. Es wurde beschlossen, Landesfördermittel für den kommunalen Straßenausbau zu nutzen.

Ziele der Planung

Hier geht es um Menschen – Anwohner*innen, Eigentümer*innen, Besucher*innen, Geschäftstreibende, Einkaufende, Kinder und Erwachsene von Kita und (Berufs-)Schule. Der  Schutz dieser Menschen ist ein wichtiges Ziel (Verkehrssicherheit), auch mit Blick auf das zukünftige Wohlergehen (Klimaschutz).

Mit Blick auf die Funktionalität einer Straße ist auch die Verbindungsfunktion als Bundesstraße für den Kfz-Verkehr zu berücksichtigen. Gleichzeitig ist der Stadt Witten Fahrradfreundlichkeit sehr wichtig, zudem der Bauabschnitt Teil der geplanten Fahrradtrasse Emscher-Ruhr-Tour sein wird.

Das Erfüllen von städtebaulichen Funktionen mit ausreichend breiten Gehwegen und Barrierefreiheit für alle (auch an den Haltestellen) sowie die Integration von Bäumen steigert die Bewegungs- und Aufenthaltsqualität. Hinzu kommt, dass der fließende Verkehr immer im ruhenden Verkehr beginnt und endet. Parken für den Kfz- und Radverkehr muss also ebenfalls ausreichend vorhanden sein.

Die Planung

Neben der nicht sichtbaren Tiefbauplanung, verändern sich die Breiten und das Erscheinungsbild der Sprockhöveler Straße. Dafür waren Regelwerke der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehr maßgebend (u. a. die Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen). Während die Fahrbahn zwischen den Borden etwas mehr Breite als im Bestand bekommt, um eine subjektiv und objektiv sichere Führung der Radfahrenden zu gewährleisten, steht für die Seitenräume etwas weniger Platz zur Verfügung. Dies kann anhand der Regelquerschnitte nachvollzogen werden.

Da die Regelbreite auf den Gehwegen nicht durchgängig hergestellt werden kann, wurde ein Planungsfokus darauf gesetzt, Engstellen zu vermeiden und Barrierefreiheit zu erreichen. Zu der  schon bestehenden Verkehrsinsel kommen vier weitere hinzu, um die Überquerbarkeit der Fahrbahn zu erleichtern. Sie werden jedoch auch einen verkehrsberuhigenden Effekt auf den Kfz-Verkehr haben. In den Einmündungs- und Kreuzungsbereichen wird die Radverkehrsanlage rot eingefärbt, um auf mögliche Konfliktstellen zwischen Rad- und Kfz-Verkehr aufmerksam zu machen. Tempo 30 ist zukünftig nur in einem Teilbereich zwischen Unterführung und Tankstelle vorgesehen.

Zur Planung gehören auch der Ausbau barrierefreier Haltestellen, eine neue Ampelanlage Hellweg/Im Esch/Kronenstraße, neue Straßenbeleuchtung und weitere bauliche Details, die noch ausgearbeitet werden. Im Rahmen der Ausführungsplanung, welche im Anschluss an die Bürgerinformation erstellt wird, werden Details wie z. B. die taktilen Leitelemente oder auch eine weitere Farbgestaltung der Radverkehrsführung berücksichtigt. Die spätere Schutzzone („Sicherheitstrennstreifen“) zwischen Radverkehrsführung und Parken ist bereits in den Lageplänen enthalten und dargestellt. Der aktuelle Planungsstand ist dem umfangreichen Anlagen-Material zu entnehmen.

Kosten

Nach derzeit aktuell vorliegenden Kostenschätzungen beträgt die Gesamtsumme der Maßnahme voraussichtlich ca. 6.880.000,00 € (hierin sind die Kosten für den Kanalbau - Straßenentwässerung - jedoch noch nicht enthalten). Da es sich bei der Sprockhöveler Straße um die Ortsdurchfahrt einer Bundesstraße handelt, ist die Fahrbahn nicht beitragsfähig nach Kommunalabgabengesetz. Mit Fahrbahn ist der gesamte asphaltierte Bereich zwischen den Borden gemeint, also die Radverkehrsführung inkludiert. Der umlagefähige Aufwand wird zu 50 % vom Land NRW bezuschusst. Detaillierte beitragsrechtliche Informationen zum geplanten Ausbau finden Sie in den Anlagen.

Folgende Unterlagen können eingesehen werden:

Ansprechpartnerin für Planung ist Frau Braun, 02302 581 4161, planungsamt@stadt-witten.de 

Ansprechpartnerinnen für Beitragsrecht sind Frau Schröder und Frau Süßmilch, 02302 581 4560 oder 02302 581 4563, tiefbauamt@stadt-witten.de 

Bebauungsplan Nr. 252 -Ann- "Westfalenstraße, Annenstraße"

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umweltschutz der Stadt Witten hat in seiner Sitzung am 14.09.2017 die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 252 – Ann – „Westfalenstraße, Annenstraße“ beschlossen.

Ausgangslage und planungsrechtliche Grundlage

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes befindet sich in der Gemarkung Annen, Flur 24. Das ca. 4,3 ha große Plangebiet liegt im Stadtteil Annen zwischen der Annenstraße im Süden, dem Erlenweg im Westen der Westfalenstraße im Norden und dem Grundstück eines SB-Warenhauses im Osten. Das Plangebiet ist größtenteils bebaut und weist heute noch einzelne potenzielle Bauflächen auf. Bis 2005 war hier die Firma Wickmann ansässig. Entlang des Erlenwegs und nördlich der Westfalenstraße befinden sich mehrgeschossige Wohnhäuser. Zwischen der Westfalenstraße und der Annenstraße verlaufen private Erschließungsstraßen, welche die auf dem ehemaligen Wickmann-Gelände entstandenen Nutzungen an die öffentlichen Straßen anbinden.

Neben zahlreichen Einzelhandelsbetrieben (Lebensmittelmärkten und Fachmärkten) befinden sich im Plangebiet das Technische Rathaus, Büronutzungen und kleine Gewerbebetriebe, Spielhallen und ein Fitnessstudio.

Der Bereich hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr zu einem Einzelhandelsschwerpunkt im Stadtteilzentrum Annen entwickelt. Es ist davon auszugehen, dass in Zukunft weiterhin Ansiedlungsdruck - auch des großflächigen Einzelhandels - auf das Plangebiet besteht. Großflächiger Einzelhandel liegt in der Regel bei einer Verkaufsfläche eines Einzelhandelsbetriebs ab 800 m² vor. Ein im Zusammenhang mit dem Aufstellungsverfahren für den Bebauungsplan beauftragtes umfangreiches Einzelhandelsgutachten sieht hier ebenfalls Potenzial für künftige Neuansiedlungswünsche.

Bauvorhaben im Plangebiet werden derzeit gem. § 34 BauGB beurteilt.

Ziele der Planung und Inhalt des Bebauungsplans

Ziel der Planung ist es daher, die planungsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, um weitere mögliche Einzelhandelsansiedlungen im Plangebiet zu steuern.

Um negative städtebauliche Auswirkungen auf den Einzelhandel in anderen zentralen Versorgungsbereichen Wittens und in den umliegenden Städten – vor allem den der Wittener Innenstadt – zu vermeiden, soll nun zur Steuerung des Einzelhandels der Bebauungsplan Nr. 252 - Ann - „Westfalenstraße, Annenstraße“ gem. § 9 Absatz 2a BauGB aufgestellt werden.

Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 1 BauGB erfolgt im Zeitraum vom 28.06.2021 bis einschließlich 09.07.2021. Der o. g. Vorentwurf zum Bebauungsplan Nr. 252 – Ann – „Westfalenstraße, Annenstraße", die Begründungen sowie die bereits vorliegenden Gutachten (Artenschutzprüfung, Einzelhandelsgutachten) liegen in der Zeit vom 28.06.2021 bis einschließlich 09.07.2021 im Planungsamt, Annenstraße 113, Erdgeschoss, Wandschaukästen vor Zimmer 005 für alle Interessierte sowie mögliche Betroffene zur Information und Erörterung öffentlich aus.

Da das Gebäude bedingt durch die Corona-Pandemie nicht für die Öffentlichkeit geöffnet ist, ist vorab ein Termin (telefonisch: 581-4143; per E-Mail: planungsamt@stadt-witten.de) zu vereinbaren.

Auskünfte und Informationen erteilt das Planungsamt während der Öffnungszeiten, und zwar montags, mittwochs und donnerstags von 8.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 15.00 Uhr, dienstags von 8.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr.

Es ist das Hygienekonzept zu beachten. Daher werden Interessierte sowie mögliche  Betroffenen gebeten, FFP2-Masken oder medizinische Gesichtsmasken zu tragen und möglichst einzeln zu erscheinen. Zwecks einer eventuell erforderlichen Nachverfolgung im Zusammenhang mit der Pandemie ist es erforderlich persönliche Daten (Name, Adresse, Telefonnummer) abzufragen.

Folgende Unterlagen zu den Verfahren können eingesehen werden:

 

Anlagen


Ihre Ansprechperson


Frau Bokel

planungsamt@​stadt-witten.de 02302/581-4143Adresse | Öffnungszeiten |

Änderung des Flächennutzungsplans Nr. 197 - Ann - "Bildungsquartier" und Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 197- Ann- "Bildungsquartier"

Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Klima der Stadt Witten hat in seiner Sitzung am 14.03.2019 die Aufstellung der Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 197 – Ann – „Bildungsquartier Annen“ sowie die Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 197 – Ann – „Bildungsquartier Annen“ beschlossen. In seiner Sitzung am 11.03.2021 hat der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Klima der Stadt Witten zudem die Anpassung des Geltungsbereichs der Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 197 – Ann – „Bildungsquartier“ beschlossen.

Ziel der Planung ist es, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für ein integratives Bildungsquartier mit Schulgebäude, Kinderbetreuung, Bürgerzentrum und Sporthalle als Ersatz für die Baedekerschule und die Märkische Sporthalle in Annen-Nord zu schaffen. Weiter sind ein kleines Wohngebiet (max. 18 Wohneinheiten) im Bereich der Stichstraße Westfeldstr./Gedenkstätte sowie eine Grünanlage geplant.

Das Stadtteilzentrum Annen hat sich in der Vergangenheit im Rahmen des Förderprogramms Soziale Stadt NRW städtebaulich, wirtschaftlich und sozial positiv entwickelt. Hieran anknüpfend und aufgrund eines notwendig werdenden Neubaus der Baedekerschule (Grundschule) wurde mit der Machbarkeitsstudie „Bildungsquartier Annen“ geprüft, inwieweit am Standort Märkische Straße in Annen-Nord ein integratives Bildungsquartier beispielhaft neu konzipiert und ausgerichtet werden kann. Das Bildungsquartier soll einen zeitgemäßen Ersatz für die marode Baedekerschule sowie den Ersatz der ebenfalls stark sanierungsbedürftigen und nicht mehr zeitgemäßen Märkischen Sporthalle mit der offenen Ganztagsschule, Angeboten der Offenen Kinderarbeit und einem Bürgerzentrum verbinden. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass hinsichtlich der inhaltlichen, baulichen und wirtschaftlichen Machbarkeit gute Perspektiven für die Entwicklung eines Bildungsquartiers am untersuchten Standort nordwestlich des Hallenbades bestehen.

Gleichzeitig besteht in diesem Bereich seit Langem die Absicht, die vorhandenen Brachflächen städtebaulich zu entwickeln und einer wohnbaulichen Nutzung zuzuführen, da die Fläche aufgrund ihrer zentralen Lage für Wohnungsbau prädestiniert ist. Dieses in der Stadtteilrahmenplanung 2008 formulierte Planungsziel soll auf den verbleibenden Flächen westlich des Bildungsquartiers in diesem Zusammenhang mit umgesetzt werden.

Um die beschriebenen Bedarfe nach Wohnbebauung und einem Schul-, Sport- und Bürgerzentrum an dieser Stelle befriedigen zu können, soll für die geplanten Nutzungen das erforderliche Planungsrecht geschaffen werden. Für die geplante Bebauung ist die Aufstellung eines Bebauungsplans erforderlich. Im Parallelverfahren wird zudem der Flächennutzungsplan geändert.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes befindet sich in der Gemarkung 1284 Annen in Flur 22 und liegt südlich der Bebauung entlang der Westfeldstraße, westlich der Bebauung an der Hamburgstraße, nördlich der S-Bahntrasse, der Märkischen Straße und des Hallenbades sowie östlich der Bebauung an der Arndtstraße.

Für das Plangebiet des Bebauungsplanes sollen zur Ermöglichung des Bildungsquartiers eine Gemeinbedarfsfläche sowie zur Sicherung des angrenzenden Parks der Generationen und der bestehenden KZ-Gedenkstätte im Südwesten öffentliche Grünflächen festgesetzt werden. Für die geplante Wohnbebauung wird ein Allgemeines Wohngebiet festgesetzt und die Erschließung erfolgt über öffentliche Verkehrsflächen.

Im Parallelverfahren wird der Flächennutzungsplan geändert. Der Flächennutzungsplan stellt für die Fläche des Bildungsquartiers Wohnbaufläche dar. Grundsätzlich ist es nicht zwingend erforderlich, diese Darstellung zur Realisierung des Bildungsquartiers zu ändern, da die geplanten Nutzungen auch aus der dargestellten Wohnbaufläche entwickelt werden können. Allerdings werden im Wittener Flächennutzungsplan Schulstandorte in der Regel als Flächen für den Gemeinbedarf dargestellt. So auch im Falle des derzeitigen Standortes der Baedekerschule. Diese Schule soll in das Bildungsquartier verlagert werden, für den jetzigen Standort ist perspektivisch Wohnbebauung vorgesehen. Entsprechend ist für den Bereich des Bildungsquartiers die Darstellung von Wohnbaufläche in Gemeinbedarfsfläche bzw. Grünfläche  zu ändern; der Bereich der Baedekerschule ist als Wohnbaufläche darzustellen. Der Geltungsbereich der FNP-Änderung gemäß der Vorlage Nr. 0100/V17 (Sitzung des ASUK am 11.03.2021) besteht im Gegensatz zum Sachstand des Einleitungsbeschlusses im März 2019 (Nr. 0994/V16) aus zwei Teilen und durch die nun geplante Abgrenzung der Änderung des Flächennutzungsplans wird die derzeit dargestellte Grünfläche im südlichen Bereich des Bildungsquartiers nicht reduziert, sondern erweitert.

Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 1 BauGB erfolgt im Zeitraum vom 12.04.2021 bis einschließlich 26.04.2021. Die o. g. Vorentwürfe zur Flächennutzungsplanänderung Nr. 197 – Ann – „Bildungsquartier Annen" und zum Bebauungsplan Nr. 197 – Ann – „Bildungsquartier Annen", die Begründungen sowie die bereits vorliegenden Gutachten (Artenschutzprüfung, Verkehrsgutachten) liegen in der Zeit vom 12.04.2021 bis einschließlich 26.04.2021 im Planungsamt, Annenstraße 113, Erdgeschoss, Wandschaukästen vor Zimmer 005 für alle Interessierte sowie mögliche Betroffene zur Information und Erörterung öffentlich aus.

Da das Gebäude bedingt durch die Corona-Pandemie nicht für die Öffentlichkeit geöffnet ist, ist vorab ein Termin (telefonisch: 581-4122; per E-Mail: planungsamt@stadt-witten.de) zu vereinbaren.

Auskünfte und Informationen erteilt das Planungsamt während der Öffnungszeiten, und zwar montags, mittwochs und donnerstags von 8.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 15.00 Uhr, dienstags von 8.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr.

Es ist das Hygienekonzept zu beachten. Daher werden Interessierte sowie mögliche  Betroffenen gebeten, FFP2-Masken oder medizinische Gesichtsmasken zu tragen und möglichst einzeln zu erscheinen. Zwecks einer eventuell erforderlichen Nachverfolgung im Zusammenhang mit der Pandemie ist es erforderlich persönliche Daten (Name, Adresse, Telefonnummer) abzufragen.

Folgende Unterlagen zu den Verfahren können eingesehen werden:

  1. FNP- und BPlan-Änderung Nr. 197 Präsentation
  2. Entwurf Kuckert WB
  3. Lageplan Kuckert
  4. Darstellung der FNP-Änderung Nr. 197 Vorentwurf
  5. FNP-Änderung Nr. 197 Begründung Vorentwurf
  6. BPlan Nr. 197 Planzeichnung Vorentwurf
  7. BPlan Nr. 197 Begründung Vorentwurf
  8. Artenschutzprüfung BPlan 197
  9. 3D Rendering Bildungsquartier (1)
  10. 3D Rendering Bildungsquartier (2)
  11. 3D Rendering Bildungsquartier (3)
  12. Verwaltungsvorlage Nr. 0994/V16
  13. FNP-Änderung Nr. 197 Geltungsbereich gem. Verwaltungsvorlage Nr. 0994 V 16 und Verwaltungsvorlage Nr. 0100 V17
  14. Verwaltungsvorlage Nr. 0100 V 17

Ihre Ansprechperson


Frau Cors

planungsamt@​stadt-witten.de 02302/581-4122Adresse | Öffnungszeiten | Details

Änderung des Flächennutzungsplans (FNP) Nr. 262 - Hev - "Lärmschutzwall A43" und Aufstellung des Bebauungsplans (BPlan) Nr. 262 - Hev - "Lärmschutzwall A43"

 

Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Klima der Stadt Witten hat in seiner Sitzung am 29.04.2021 den Entwurf der FNP-Änderung und den Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 262 – Hev – „Lärmschutzwall A43“ sowie die öffentliche Auslegung der Planunterlagen beschlossen.

Ziel der Planung ist es, die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung einer Lärmschutzmaßnahme, die den Geräuschpegel für den östlich der Autobahn A 43 liegenden Siedlungsbereich des Ortsteils Heven nachhaltig senkt, zu schaffen. Geplant ist die Realisierung einer Lärmschutzmaßnahme als Wall-Wand-Kombination parallel zur A43 nördlich der Autobahnüberführung der Universitätsstraße und südlich der Gebäudegruppe Mehligs Mühle sowie einer entsprechenden Erschließung.

Der geplante Standort wird derzeit als Außenbereich gem. § 35 BauGB beurteilt. Im Flächennutzungsplan ist das Plangebiet größtenteils als Fläche für die Landwirtschaft dargestellt. Ein Teilbereich südlich der Voedestraße im Süden des Plangebietes ist als Grünfläche mit der Zweckbestimmung „naturbezogene Erholung“ dargestellt. Da die im Zusammenhang mit dem Bebauungsplan Nr. 262 – Hev – „Lärmschutzwall A43“ vorgesehene Nutzung nicht mit den Darstellungen des wirksamen Flächennutzungsplanes übereinstimmt, wird die Änderung des Flächennutzungsplanes Nr. 262 im Parallelverfahren durchgeführt.

Für das Plangebiet des Bebauungsplanes sollen für den Bereich der Lärmschutzanlage eine private Grünfläche und zudem die Umgrenzung von Flächen für besondere Vorkehrungen zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen im Sinne des Bundesimmissionsschutzgesetzes festgesetzt werden. Die Erschließungsflächen sollen als private Verkehrsflächen festgesetzt werden.

Die öffentliche Auslegung der Planunterlagen gem. § 3 Abs. 2 BauGB erfolgt im Zeitraum vom 21.05.2021 bis einschließlich 21.06.2021 im Planungsamt der Stadt Witten, Annenstr. 113, 48453 Witten (Villa Wickmann).

Da das Verwaltungsgebäude, Annenstraße 113, 58453 Witten, bedingt durch die Corona-Pandemie nicht für die Öffentlichkeit geöffnet ist, ist vorab ein Termin

telefonisch: 581 - 4121 oder

per E-Mail: planungsamt(at)stadt-witten.de

zu vereinbaren.

Es ist das Hygienekonzept zu beachten. Daher werden Interessierte sowie mögliche Betroffene gebeten, FFP2-Masken oder medizinische Gesichtsmasken zu tragen und möglichst einzeln zu erscheinen. Zwecks einer eventuell erforderlichen Nachverfolgung im Zusammenhang mit der Pandemie ist es erforderlich persönliche Daten (Name, Adresse, Telefonnummer) abzufragen.

Folgende Unterlagen zu den Verfahren können eingesehen werden:


Ihre Ansprechperson


Frau Rodenbusch

planungsamt@​stadt-witten.de 02302/581-4121Adresse | Öffnungszeiten | Details