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Urkunden wurden im Entsäuerungsverfahren konserviert

Foto: LISE-Projekt, LWL-Archivamt

Unter der Koordination des LWL-Archivamt für Westfalen in Münster hat das Wittener Archiv einen Teil seiner Bestände zur Papierentsäuerung verschickt, um die Dokumente vor dem Verfall zu bewahren. Nun sind die stabilisierten Unterlagen aus der Blockentsäuerung in Leipzig wieder zurück.  „Ana Muro, Diplomarchivarin im Stadtarchiv Witten, die seit einigen Jahren die Auswahl der Akten, Amtsbücher und sonstigen Archivalien für den Substanzerhalt auswählt und für die Maßnahme der Bestandserhaltung vorbereitet, freut sich über die frühe Rückkehr der Unterlagen in diesem Jahr“, so Kliner-Fruck.

Insgesamt 300 Kilogramm Papier

Dank der Landesinitiative konnten in 2019 für die Stadt Witten u. a. insgesamt 3.370 Einzelurkunden verschiedener Standesamtsbezirke, Stadtausschussbeschlüsse (1911-1922), Niederschriften der Ratssitzungen der ehemaligen Stadt Herbede (1946-1970), Unterlagen zu Unglücksfällen, außergewöhnlichen Ereignissen und Selbstmorde (1853-1924), das Hauptbuch der Gemeinde Annen (1887-1888), das Adressbuch der Stadt Witten 1886, Haushaltspläne Herbede (1905-1964) und vieles mehr, rund 300 Kilogramm Papier mit hochinteressanten Informationen zur Stadtgeschichte, für die Zukunft gesichert werden.

Dank an Land und LISE-Team

Das Kulturforum Witten und die Stadt Witten danken dem Land NRW für die finanzielle Förderung des Projekts. Der Dank gilt besonders dem LISE-Team des LWL-Archivamts für Westfalen in Münster für die fachliche Beratung, Projektentwicklung und praktische Unterstützung.

Angesichts weiterer zu bearbeitender Bestände und der hohen Nachhaltigkeit der Maßnahme würde sich das Stadtarchiv Witten mit zahlreichen Archiven in NRW über eine erweiterte Neuauflage des LISE-Projekts ab 2020 freuen.

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