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Zeitzeiger: Das Wittener Rathaus in Kupfer

„Im Stadtarchiv Witten ist sozusagen immer Weihnachten“, meinte einmal die Pressesprecherin Lena Kücük. „Jede Woche erreichen uns Schenkungen von Wittenerinnen und Wittenern – auch ehemaligen – wie Dokumente, Fotos, Postkarten und Kuriositäten“, so Dr. Martina Kliner-Fruck, Leiterin des Stadtarchivs Witten.  Die Stücke werden zunächst überprüft. Wenn sie archivwürdig sind und den Bestand sinnvoll ergänzen, nehmen wir sie gerne auf. Gleichzeitig arbeiten Stadtarchive eng zusammen und versorgen sich gegenseitig mit Material, das in einen anderen Fundus als den eigenen gehört.

Kupferdrucke mit historischen Wittener Ansichten

Vor wenigen Wochen besuchte beispielsweise der Wittener Jörg Nierbauer – nicht zum ersten Mal – das Stadtarchiv und überreichte Martina Kliner-Fruck für das Archiv einen Druck auf Kupfer, der das Wittener Rathaus mit Umgebung darstellt – damals noch mit Parkplätzen vor dem Rathaus. Wie der Zufall manchmal so spielt:  Kurz zuvor hatte eine Wittenerin dem Stadtarchiv vier kleinere, auf Kupfer gedruckte Motive gestiftet: den Kornmarkt, das Ruhrtal, Annen um 1905 und den Rathausplatz. Herausgegeben wurden diese Ansichten, die nahezu jeden Wittener Haushalt schmückten und auf Postkartenmotiven basieren, vermutlich Ende der 1970er Jahre von Foto Apel. Sie dokumentieren die hohe Identifikation der Wittener Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt.

In der Reihe „Zeitzeiger“ stellt das Stadtarchiv regelmäßig besondere Neuzugänge vor. Das können etwa Kunstwerke, Alltagsgegenstände oder Urkunden sein. Sie haben eines gemeinsam: den engen Bezug zur Stadt Witten und ihrer Geschichte.

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