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Bommerfelder Ring wird erneuert

Archivbild: Jörg Fruck

Erst war der Kanal dran, jetzt die Fahrbahndecke und Teile der Beleuchtung: Der Bommerfelder Ring wird auf einen modernen Stand gebracht. Etwa Mitte Oktober werden die Arbeiten an der Fahrbahn starten und sollen bis August 2021 dauern, die Straße wird dafür abschnittsweise voll gesperrt.

Fahrbahn erst im Jahre 1973 vollständig fertiggestellt

Ein kleiner Teil der Fahrbahndecke wurde bereits im Jahr 1929 gebaut, einige Teile des Kanals waren von 1934. Auch die Straßenbeleuchtung ist inzwischen veraltet und muss modernisiert werden. Die Schlaglöcher mögen jünger sein, gefährlich sind sie trotzdem. Nach einigen Vorbereitungsarbeiten wird die Straße nun umfassend erneuert.

Die Fahrbahndecke ist somit mindestens 47 Jahre alt, teilweise noch älter. In acht Bauabschnitten wird sie ab Mitte Oktober auf 1.250 Metern Länge (entspricht 13.000 Quadratmeter Fläche) neu hergestellt. Die oberste Schicht wird auf 37 Zentimetern erneuert. Das entspricht dem heutigen Stand der Technik, die Fahrbahn wird somit deutlich belastbarer, als sie es heute ist.

Mehr Gullys, besseres Licht

Der Kanal wurde im Jahr 2018 bereits ausgetauscht. Jetzt werden 51 zusätzliche Gullys („Sinkkästen“) eingebaut. Damit kann das Oberflächenwasser der Straße besser abfließen.

Schließlich ist die Technik der Straßenlaternen veraltet und muss modernisiert werden. Die Laternen werden deshalb ausgetauscht, so dass die Straße danach deutlich besser ausgeleuchtet sein wird.

Im Vorfeld hatte eine Spezialfirma Bergschäden unter der Fahrbahn festgestellt. Auch diese werden im Rahmen der Arbeiten saniert.

Die Straße wird in mehreren Abschnitten gesperrt werden, die Umleitung wird ausgeschildert. Die Müllabfuhr wird jeweils bis zur Baustelle vorfahren.

Kosten werden teilweise auf Eigentümer umgelegt

Die entstehenden Kosten für die Maßnahmen sind teilweise umlagefähig. Das heißt, dass die Grundstückseigentümer nach dem Kommunalabgabengesetz und der Straßenbaubeitragssatzung der Stadt Witten an den Kosten beteiligt werden müssen. Die Gesamtkosten für Fahrbahn, Kanal und Beleuchtung werden nach derzeitigem Kenntnisstand gut 3,2 Millionen Euro betragen, wovon etwa 728.000 Euro umlagefähig sind. Das Land Nordrhein-Westfalen bezahlt Zuschüsse voraussichtlich für die Hälfte dieser Kosten von Fahrbahn und Beleuchtung.

Die Kosten werden auf alle betroffenen Eigentümer verteilt. Die genaue Höhe des Betrags ist dabei abhängig von der Größe, Bebauung und Nutzung der Grundstücke. Dazu zählen etwa die Geschosszahl und die Nutzung für Wohnen oder für Gewerbe. Die Beitragspflicht entsteht frühestens mit der technischen Fertigstellung der Maßnahme. Die Abrechnung wird voraussichtlich 2022 erfolgen.

Anliegerinformation diesmal online

Wenn Kosten einer nicht nur geringfügigen Straßenbaumaßnahme auf die Eigentümer umgelegt werden können, ist zwingend eine Anliegerinformation durchzuführen. Da diese wegen der Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus nicht als Veranstaltung stattfinden kann, stehen alle notwendigen Unterlagen auf der Homepage der Stadt Witten unter www.witten.de/anliegerinfo

Bei Fragen zu den Beiträgen wenden Sie sich bitte an Annette Schröder (unter 02302 581 4560) oder Simone Süßmilch (unter 02302 581 4563) vom Tiefbauamt der Stadt Witten.

Ansprechpartner für die technischen Fragen zur Baumaßnahme ist Jan Schneider unter Tel. 02302 581- 4586.

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