Umgang mit Regenwasser  - Stadt Witten

Bürgerinformationsfilm zum Umgang mit Regenwasser

Bedingt durch den Klimawandel nehmen extreme Wetterereignisse wie heftige Starkregenereignisse aber auch lange Phasen der Trockenheit zu. Es kommt zu teils heftigen Überflutungen, die u.a. zu Schäden an der Bausubstanz führen können. Möglichkeiten, die Stadt klimaresilienter zu gestalten und an die Folgen des Klimawandels anzupassen, sind neben der Entsiegelung von Flächen, die Versickerung des Regenwassers vor Ort, die Nutzung des Regenwassers sowie Dachbegrünungen. So können bereits kleine Maßnahmen einen großen Beitrag zur Starkregenvorsorge leisten und Niederschlagswassergebühren gespart werden.

Die Umwandlung eines Steingartens in einen Naturgarten führt zum Beispiel zur Reduzierung der Niederschlagswassergebühren und auch durch Dachbegrünung können Gebühren gespart werden. Das Anlegen eines Gründaches anstatt eines Flachdaches kann bei einem 100 m² großen Dach zu einer Ersparnis von 65€ im Jahr führen – durch die Anlegung eines Gründaches anstatt eines Satteldaches können sogar fast 90 € im Jahr gespart werden. Noch größer ist die Ersparnis bei der Nutzung von Rasengittersteinen anstelle von Asphalt: Für eine 100 m² große Fläche lassen sich aktuell fast 100 € Niederschlagswassergebühren im Jahr sparen.

Für Fragen und weitere Informationen zum Thema Niederschlagswassergebühren steht die ESW (Herr Wanders, Tel: 02302 9173 771, E-Mail: tobias.wanders@entwaesserung-witten.de) gerne zur Verfügung. Vertiefende Informationen zu Begrünungsmaßnahmen rund ums Haus liefert die Verbraucherzentrale NRW unter: https://www.mehrgruenamhaus.de/