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Unsere Mitte: gemeinsam gestalten

"Unsere Mitte" gemeinsam gestalten

Bildungsquartier Annen: Entwürfe werden ausgestellt

Bürgermeisterin Sonja Leidemann, Stadtbaurat Matthias Rommelfanger und etwa 20 Gäste stehen vor einer Wand, an der Pläne der Architekten hängen.

Wie soll es denn nun aussehen, das neue Bildungsquartier Annen? Ein Wettbewerb, neun Entwürfe, und am 13. Februar hat eine hochkarätige Jury ihre vier Favoriten gewählt. Diese Favoriten und auch die anderen Vorschläge stellt die Stadt Witten ab Mittwoch, 4. März 2020, in einer Ausstellung vor. Die Eröffnung ist um 15 Uhr im Foyer des Ratssaals im Rathaus Witten.

Das Bildungsquartier soll mehrere Angebote vereinen: Es soll der neue Standort für die Baedeker-Grundschule werden, dort soll eine Halle für Breitensport integriert werden, Treffpunkte für Vereine, Bürgerinnen und Bürger sollen entstehen. Die Anforderungen waren also hoch. Trotzdem reichten neun Teams sehr vielfältige und beeindruckende Vorschläge ein. Eine interdisziplinäre Jury sah sich vor der Herausforderung, die besten Entwürfe zu finden.

Große Vielfalt an Ideen

Die Ausstellung zeigt nun die Pläne von allen Entwürfen einschließlich der Erklärungen, die die Büros dazu verfasst haben. So wird besonders auch die große Bandbreite der Ideen und Lösungen sichtbar. Die Macher der vier Siegerentwürfe haben nun die Möglichkeit, ihre Pläne in einzelnen Details noch zu verbessern, um ihre Chancen zu erhöhen, den endgültigen Zuschlag zu bekommen.

In der interdisziplinären Jury saßen Architekten, Stadt- und Freiraumplaner, die Montagsstiftung aber auch der Schulleiter der Baedeker-Schule und Politikerinnen und Politiker der drei beteiligten Fachausschüsse des Stadtrates (Ausschuss für Stadtentwicklung und Umweltschutz, Jugendhilfe- und Schulausschuss sowie Ausschuss für Soziales, Wohnen, Integration und Demografie).  Darüber hinaus waren auch nichtstimmberechtigte Akteure aus der Stadtgesellschaft anwesend, die unter anderem die Perspektiven der Vereine und der Eltern einbrachten. Sie entschieden nach Kriterien wie dem Zusammenspiel der Planung mit der bestehenden Bebauung und dem Freiraum, der optischen, funktionalen und pädagogischen Qualität der Architektur und des Freiraumes, der Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb sowie der Nachhaltigkeit und energetischen Qualität.

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