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Unsere Mitte: gemeinsam gestalten

"Unsere Mitte" gemeinsam gestalten

Drei Könige: Stadt bittet Anwohner um Unterstützung des Sachverständigen

Die Arbeitsgruppe Umwelt der  Stadt Witten macht die Bewohnerinnen und Bewohner der Straßen Drei Könige, Hans-Böckler-Straße und Fischertalweg darauf aufmerksam, dass ein Sachverständiger demnächst den Zustand ihrer Gebäude dokumentieren wird.

Hintergrund: Das ehemalige Bahngelände nördlich der genannten Straßen wird zurzeit für eine gewerbliche Bebauung vorbereitet. Im Zuge dieser Aufbereitungsmaßnahmen muss das Gelände neu profiliert und anschließend so stark verdichtet werden, dass darauf neue Gebäude stehen können. Dabei wird schweres Gerät eingesetzt. In einem Handzettel, der Anfang des neuen Jahres an die Bewohnerinnen und Bewohner verteilt werden soll, erklärt die Arbeitsgruppe, dass die Geräte so schwere Erschütterungen im Untergrund erzeugen, dass sie in unmittelbarer Nähe der Arbeiten vom Menschen deutlich wahrgenommen werden können. Gefährlich ist das nicht: „Erfahrungsgemäß werden die Erschütterungen durch den Menschen kritischer wahrgenommen, als sie es in Wirklichkeit sind“, sagt Andreas Berg. 

Beweissicherungsverfahren

Um auf Nummer sicher zu gehen, wird vom 10. bis 12. Januar - vor dem Beginn der Verdichtungsarbeiten - ein Beweissicherungsverfahren durchgeführt. Damit wurde die „ibg - Ingenieurgesellschaft für Bodenmanagement und Geotechnik“ aus Bochum beauftragt. Der Sachverständige wird den Ist-Zustand der benachbarten Gebäude exakt dokumentieren. Die Arbeitsgruppe Umwelt bittet die Bewohnerinnen und Bewohner, seine Arbeit zu unterstützen: „Durch die Dokumentation des aktuellen Gebäudezustandes können später entstandene Schäden zweifelsfrei ermittelt werden“, erklärt Andreas Berg. Das sei wichtig für den Fall, dass später Schadenersatzansprüche geltend gemacht werden sollen.

Erfahrungsgemäß seien aber keine gravierenden Schäden zu befürchten - insbesondere keine Gefährdung der statischen Konstruktion: Um das von vornherein auszuschließen werden an den Gebäuden Geräte befestigt, die die Schwingungen messen. Sollten wider Erwarten doch einmal unzulässig hohe Werte ermittelt werden, können die Verdichtungsgeräte so eingestellt werden, dass die von ihnen ausgehenden Schwingungen wieder unbedenklich sind.

„Für Ihr Verständnis und Ihre Mitwirkung möchten wir uns bereits im Voraus bedanken“, sagt Andreas Berg.