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Unsere Mitte: gemeinsam gestalten

"Unsere Mitte" gemeinsam gestalten

Westfälischer Tag für Denkmalpflege im Haus Witten - bis 25. April anmelden!

Der ehemalige Adelssitzt Haus Witten bietet für dioe Veranstaltung den passenden Rahmen. Foto Jörg Fruck

„Der 8. Westfälische Tag für Denkmalpflege findet am 3. und 4. Mai 2018 in Witten statt“, freut sich der städtische Denkmalpfleger Florian Schrader. Den passenden Rahmen für die landesweit bedeutsame Fachtagung bietet der ehemalige Adelssitz Haus Witten (Ruhrstraße 86). Bis zum 25. April kann man sich anmelden.

Die Veranstaltung des Landschaftsverbandes  Westfalen-Lippe (LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen) richtet sich insbesondere an Fachleute öffentlicher Verwaltungen und kirchlichen Institutionen, Architekten, Denkmaleigentümer, ehrenamtlich Engagierte und Kulturinteressierte.

Kommunikation wird immer wichtiger

Im Mittelpunkt diesmal das Thema ‚Denkmalpflege und Kommunikation‘, denn eine gelungene Kommunikation schafft eine Verbindung zum Denkmal und seinem Zeugniswert. „Sie schafft neben den gesetzlichen Verpflichtungen die Basis für die Bewahrung unseres baukulturellen Erbes und dessen Weitergabe an nachfolgende Generationen“, erklärt Florian Schrader, warum die denkmalpflegerische Vermittlungsarbeit in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden ist. Neben der täglichen Kommunikationsarbeit vor Ort und der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen in Publikationen benötige die Denkmalpflege daher eine strategisch ausgerichtete Öffentlichkeitsarbeit, um gesellschaftliche und politische Akzeptanz für ihre Anliegen sicherzustellen. Am „Westfälischen Tag für Denkmalpflege“ möchten die Veranstalter dazu verschiedene Ansätze vorstellen und praktische Hinweise geben, wie Kommunikation in der Denkmalpflege gelingen kann.

Die Veranstaltung wird am 3. Mai (Donnerstag) um 17.30 Uhr von Dr. Holger Mertens, Landeskonservator für Westfalen-Lippe und Bürgermeisterin Sonja Leidemann eröffnet. Grußworte sprechen LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger und Dr. Jan Heinisch, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Das Programm

Ab 18.15 Uhr hält der Architekturkritiker und Publizist Dr. Jürgen Tietz einen Vortrag zum Thema „Monumentale Leidenschaft: Denkmale kommunizieren“. Um 19 Uhr steht die Preisverleihung „scheinbar unscheinbar“ durch Dr. Fred Kaspar, Vorstand der Stiftung „Kleines Bürgerhaus“ auf dem Programm.

Der 2. Veranstaltungstag (Freitag, 4. Mai) beginnt um 9 Uhr wieder mit einer Reihe von Fachvorträgen, an die sich eine Podiumsdiskussion anschließt. Nachmittags stehen u. a. eine Exkursion zur Dorfkirche in Bochum-Stiepel und ein Rundgang zu den Unternehmervillen an der Ruhstraße auf dem Programm. Die Veranstaltung endet gegen 16.30 Uhr.

Anmeldungen

Anmelden kann man sich unter www.lwl.org/wtd oder telefonisch beim LWL unter der Rufnummer 0251/ 591 – 3572. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, es gilt die Reihenfolge der Anmeldungen. Anmeldeschluss ist der 25. April.