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Unsere Mitte: gemeinsam gestalten

"Unsere Mitte" gemeinsam gestalten

Land NRW fördert Projekte in der City und in Heven mit rund 1,6 Millionen Euro

Ferdinand Aßhoff übergab am Mittwoch die Förderscheide. Bei dieser Gelegenheit interessierte er sich auch für die laufende Rathaushaussanierung. Foto: Jörg Fruck

Ferdinand Aßhoff, Leiter der Abteilung Regionalplanung bei der Bezirksregierung, brachte am Mittwoch (25.9.) zwei hohe Zuwendungsbescheide aus der Städtebauförderung des Landes NRW ins Wittener Rathaus. Das Gesamtvolumen beträgt rund 1,6 Millionen Euro. „Wichtige Projekte zur Verbesserung der Lebens- und Aufenthaltsqualität in unserer Stadt können jetzt mit Beteiligung der Bürgerschaft unter Beachtung des Klimaschutzes und Mobilitätswandels fortgesetzt werden“, freut sich Bürgermeisterin Sonja Leidemann.

Der Löwenanteil fließt in das Projekt Soziale Stadt „Heven-Ost / Crengeldanz“. Allein dafür stellt das Land 1.159.825 Euro bereit, die für vier Einzelmaßnahmen bestimmt sind

  • Gefördert wird das Quartiersmanagement, das eine Drehscheibe für die Organisation und Umsetzung der Stadterneuerungsmaßnahmen ist. Sein Stadterneuerungsbüro ist für die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers eine zentrale Anlaufstelle.
  • Um weiterhin kleinere lokal initiierte Projekte zu ermöglichen, die von den Bewohnerinnen und Bewohnern in Eigenregie realisiert werden, wird durch den aktuellen Zuwendungsbescheid der „Verfügungsfonds“ wieder aufgefüllt.
  • Bezuschusst wird auch das Hof- und Fassadenprogramm im Fördergebiet. Ziel ist es, private Investitionen bereitwilliger Immobilieneigentümer*innen anzuschieben und somit das bauliche Erscheinungsbild des Stadtumbaugebietes aufzuwerten.
  • Außerdem wird die Brachfläche der ehemaligen NS VIII begrünt und mit einem öffentlichen Weg versehen, der die anliegenden Straßenbahnhaltestellen miteinander verbindet.
    Weitere 440.000 Euro fließen in die Wittener Innenstadt:
  • Auch hier soll künftig von einem „City- und Quartiersmanagement“ das zivilgesellschaftliche Engagement aktiviert und koordiniert werden.
  • Außerdem sind Fördermittel für eine Machbarkeitsstudie „Platz der Gedächtniskirche“ vorgesehen: Geprüft werden soll die Option, dort u. a. eine Tiefgarage zu bauen, den Platz neu zu gestalten und mit Grünelementen aufzuwerten.
  • Darüber hinaus wird vom Land ein Integriertes Mobilitäts- und Parkraumkonzept gefördert, mit dem kurz-, mittel- und langfristig die Zugänglichkeit zur Wittener Innenstadt verbessert werden soll.
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