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Unsere Mitte: gemeinsam gestalten

"Unsere Mitte" gemeinsam gestalten

Planer erklärt, warum die Stadt trotz Baumfällungen kein schlechtes ökologisches Gewissen haben muss

Weil wegen der Sanierung der Pferdebachstraße zahlreiche Bäume gefällt werden müssen, machen sich Bürgerinnen und Bürger Sorgen über das Stadtbild. Auch bei der Bürgermeisterin sind Beschwerden eingegangen. Verkehrsplaner Andreas Müller erklärt, warum die Stadt trotzdem kein schlechtes ökologisches Gewissen haben muss.

„Die Baumfällungen sind tatsächlich ein Nachteil des Umbaus“, räumt Müller ein und hat für die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger volles Verständnis. Doch die Stadt sei auch gesetzlich dazu verpflichtet, diesen Nachteil vollständig auszugleichen: „Der erste Ausgleich besteht darin, dass in der neuen Pferdebachstraße wieder Bäume gepflanzt werden - insgesamt 116 Bäume mit großen Kronen wie Eiche, Ulme  und Ahorn. Diese werden beiderseits der Straße in großen Baumbeeten stehen, in denen sie auch noch nach Jahrzehnten gut wachsen können.“

Der Ausbau hat auch viele Vorteile

Weil sich damit aber noch kein vollwertiger Ausgleich schaffen lässt, sieht der Bebauungsplan als zweite große Ausgleichsmaßnahme vor, dass weitere 88 großkronige Bäume an anderer Stelle gepflanzt und außerdem noch 2.000 Quadratmeter Feldgehölze neu angelegt werden. Ein Teil davon auf beiden Seiten des Rheinischen Esels: „Östlich des Güterbahnhofs sind Flächen noch nicht hergerichtet“, sagt Andreas Müller.

Alles in allem müsse die Stadt Witten beim Umbau der Pferdebachstraße also „kein schlechtes ökologisches Gewissen“ haben, betont Müller. Der Umbau  bringe - auch aus ökologischer Sicht - viele Verbesserungen für alle Verkehrsarten, für die Anwohnerinnen und Anwohner und - wenn die jungen Bäume etwas gewachsen sind – auch für das Stadtbild.

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