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Unsere Mitte: gemeinsam gestalten

"Unsere Mitte" gemeinsam gestalten

Richtig Lüften im Sommer: Hitze draußen lassen und dadurch viel Energie sparen

Die Raumklimakarte ist kostenlos im technischen Rathaus erhältlich. Foto: Jörg Fruck

An heißen Sommertagen dauert es nicht lange, bis die Wärme ins Gebäude strömt und die Luft zum Stehen bringt. Sind die Räume erst einmal aufgeheizt, ist es schwer, die Temperatur wieder abzusenken. „Eine gute Alternative zur energieintensiven Klimaanlage ist kluges Lüften und natürliches Klimatisieren“, sagt Kerstin Kreikmann vom Baudezernat, die für die Stadt Witten das Projekt Alt Bau Neu betreut.

Weitere Tipps

Deshalb sollte jeder, der im Sommer im Haus eine angenehme Temperatur haben will, die Fenster tagsüber komplett geschlossen halten. Sinnvoll ist, nur in den kühlen Morgenstunden oder nachts zu lüften. Mit Rollos oder Jalousien lassen sich die Fenster einfach abdunkeln. Rollläden sind noch effektiver, da die Sonne bereits vor der Scheibe abgefangen wird. Außerdem lässt sich die gefühlte Temperatur durch den Einsatz von Ventilatoren senken.

Die Kellerräume sollten während der warmen Sommertage gar nicht gelüftet werden, denn warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Dadurch kann sich Kondenswasser an den Wänden bilden. Der Keller wird feucht und bietet dann beste Voraussetzungen für die Entstehung von Schimmel. Aus diesem Grund sollte im Sommer Wäsche unbedingt im Freien getrocknet werden. 

Kostenlose Raumklimakarte

„Aufschluss über das Raumklima und die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung geben im Handel erhältliche einfache Thermo-Hygrometer oder die kostenlose Raumklimakarte der Stadt Witten“, sagt Kreikmann. Diese ist im Baudezernat (Annenstraße 113, 58453 Witten) erhältlich. Im Internet findet man die Karte unter: www.alt-bau-neu.de/witten

Die Stadt Witten  ist Mitglied im landesweiten Netz ALTBAUNEU, das durch die EnergieAgentur.NRW koordiniert und vom NRW-Wirtschaftsministerium unterstützt wird. Energieeffizienz und Wärmenutzung sind zentrale Themen des Netzwerks.

Fragen beantwortet Kerstin Kreikmann unter Tel. 02302 / 581-1044

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