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Unsere Mitte: gemeinsam gestalten

"Unsere Mitte" gemeinsam gestalten

Blick noch oben auf zwei Baukräne am Vosschen Garten
Ausschnitt einer Haäserfront am Annener Markt
Brückenilluminationen in der Unterführung Herbeder Straße

Wie wird die Innenstadt fit für die Mobilität der Zukunft?

Straßenbahn in Wittener Bahnhofstraße

Nutzungskonflikte der Verkehrsmittel, Ungleichgewicht bei Parkplätzen und ganz grundsätzlich ein Wandel im Mobilitätsverhalten der Menschen: Ein gutes Mobilitätskonzept erhöht die Lebensqualität, entschärft Konflikte und macht Städte attraktiv. Die Stadt Witten hat nun den Startschuss für ihr Mobilitätskonzept gegeben.

Renommiertes Büro als Partner

Unser Partner, das BSV Büro für Stadt- und Verkehrsplanung, ein renommiertes Büro aus Aachen, hat Anfang November seine Arbeit gestartet. Zunächst geht es darum, den Status quo zu analysieren: Welche Konzepte gibt es bereits? Welche politischen Beschlüsse sind zu beachten? Und natürlich: Wie ist die konkrete Verkehrssituation in der Innenstadt? In den weiteren Schritten werden dann Ziele definiert und Konzepte erstellt, wie sich diese umsetzen lassen.

„Gesamtstrategie für Mobilitätsentwicklung“

„Ziel der Studie ist es, eine Gesamtstrategie für die zukünftige Mobilitätsentwicklung der Innenstadt zu erarbeiten“, erklärt Stadtbaurat Stefan Rommelfanger. „Es geht darum, die Straßen und Plätze der Innenstadt vom motorisierten Individualverkehr zu entlasten, die Erreichbarkeit und Orientierung in der Innenstadt zu verbessern, Lösungen für den Parkdruck zu finden und die Verkehrsarten zu fördern, die die Umwelt schonen und wenig Fläche brauchen: Radfahren, zu Fuß gehen und der öffentliche Nahverkehr.“

Die Arbeit ist somit sehr komplex, weil viele Teilaspekte zusammenspielen: neue Mobilitätsformen, die Parkplatzsituation, die Stadtplanung, die Barrierefreiheit und viele Bereiche mehr müssen bedacht werden.

Zwei Bausteine

Das Gesamtkonzept wird aus zwei Bausteinen bestehen. Einerseits geht es um ein Mobilitätskonzept für die Innenstadt als Ganzes. Zugleich soll aber auch ein Mobilitätskonzept speziell für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses entstehen. Immerhin ist die Verwaltung die größte Arbeitgeberin in der City.

Viele Gespräche und Analysen und Auswertungen werden nun also anstehen. Dennoch ist das gemeinsame Ziel von Stadt Witten und dem BSV Büro für Stadt- und Verkehrsplanung, bis Ende 2021 ein ausgearbeitetes Konzept vorzustellen.

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