Neuordnung Kronenstraße  - Stadt Witten

Städtebauliche Entwicklung und Neuordnung Kronen-/Kessel-/ Jahnstraße

Plangebiet

Das Plangebiet ist geprägt durch ein heterogenes Nutzungsgeflecht aus Wohnen und Gewerbe, sozialen, kulturellen und sportlichen Einrichtungen. Die gewachsene komplexe Gemengelage birgt durch die Überlagerung der jeweiligen Nutzungsansprüche Konflikte und führt teilweise zu gestalterischen und funktionalen Defiziten im Stadtteil. Es grenzt im Norden an die Sandstraße, verläuft in südliche Richtung entlang der Kesselstraße bis Wideystraße einschließlich des zwischen Kesselstraße und Breite Straße liegenden Bolzplatzes, einschließlich des Ossietzkyplatzes mit den umliegenden Straßen, Galen- und Wideystraße, verläuft südlich der Drückler-Halle in westliche Richtung, verläuft am Ende der Halle nach Norden über das Gelände des Weichenwerks entlang der  Kronenstraße / Jahnstraße bis zur Crengeldanzstraße. 

 

Planungsziele

  • Aktivierung von Brachflächen
  • Sicherstellung guter Standortbedingungen für Gewerbe und Handwerk
  • Optimierung der Verkehrssituation, der Wegeführung und der Verkehrssicherheit
  • Schutz, Profilierung und Qualifizierung des zukunftsfähigen Wohnungsbestandes, Wohnumfeldverbesserung
  • Konfliktminimierung der konkurrierenden  Nutzungen

 

Vorgehensweise

Ziel ist ein langfristiges Entwicklungskonzept, das die individuellen Anforderungen der Eigentümer mit den gesamtstädtischen Zielen in Einklang bringt und eine ganzheitliche Standortentwicklung einleitet, die von allen Beteiligten investiv mit getragen wird

Städtebauliche Entwicklungsstudie

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umweltschutz beriet im April 2015 eine erste städtebauliche Studie des Dortmunder Planungsbüros "Planlokal". Sie stellt drei Strukturkonzept-Varianten dar. Diese beschreiben die Verteilung der Nutzungen und ein Verkehrskonzept, das die Verlängerung der Jahnstraße nach Süden und die Aufwertung der öffentlichen Verkehrsräume (Wohnumfeldverbesserung) vorsieht.

Die Studie können Sie HIER herunterladen.

Wie geht es weiter ?

Die Verwaltung beabsichtigt folgende Arbeitsschritte auf Grundlage der vorliegenden städtebaulichen Studie, um ggf. einen weitergehenden Förderantrag stellen zu könneneinen:

Erarbeiten eines Standortentwicklungskonzeptes als Grundlage des Städtebauförderantrages und als Baustein zur Fortschreibung des Integrierten Handlungskonzeptes.

  • Verkehr

Variantenentwicklung im Detail, Benennung der Maßnahmen zur Umsetzung, Kosten    und Refinanzierung (Identifizierung der Förderquellen, Förderumfang; Beiträge),          Neuberechnung des Verkehrsmodells für die Vorzugsvariante (grundsätzlicher      Leistungsfähigkeitsnachweis).

  •  Städtebauliches Neuordnungskonzept

Varianten zu Nutzung und Baustruktur, Umsetzungskonzeption/ Verfahrensfindung   (ggf. Sanierung § 136 BauGB), Bebauungsplan, eisenbahnrechtliche Freistellung     einleiten, Entwurfsfindung über Wettbewerb oder Mehrfachbeauftragung.

  • Rahmenbedingungen der Umsetzung

Übersicht über Maßnahmen der Baureifmachung, Bodenbelastungen, Erschließung,     Grunderwerb, Kosten, Planungs-/Untersuchungsaufträge und ihre Umsetzung.

Städtebaulicher Konsensvertrag mit den 3 bis 4 Haupteigentümern

Konzeptentwicklung als Teil der Grundstücksentwicklung und Vermarktungskonzept

Vereinbarung der Planungsziele und der Vorgehensweise, um übereinstimmendes  Handeln Stadt-/Eigentümer nachzuweisen