Neuigkeiten - Pressemitteilungen  - Stadt Witten

Die aktualisierte Vorhabenliste ist verfügbar!

Der Rat der Stadt Witten hat in seiner Sitzung am 19.03.2018 die aktualisierte und fortgeschriebene Vorhabenliste zur strukturierten Öffentlichkeitsbeteiligung zur Kenntnis genommen, somit kann sie nunmehr auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. In der Liste sind alle Projekte zusammengefasst, die die Stadt Witten unter Beteiligung der Bevölkerung durchführt.

Die aktuelle Liste als Download finden Sie hier!

Mehr Bürgerbeteiligung stärkt repräsentative Demokratie

Bisweilen liegen Berlin und Witten in der Beurteilung von Themen recht weit auseinander. Bei Fragen der „Bürgerbeteiligung“ zeigte sich aber in der vergangenen Woche, dass es einen starken gemeinsamen Nenner gibt: „Gut gemachte Bürgerbeteiligung stärkt das Vertrauen in die Demokratie und fördert gesellschaftliche Verständigung.“

Ralph Hiltrop, Leiter der städtischen Koordinierungsstelle Stadtentwicklung, war eigens  nach Berlin gereist, um am 11. Januar an einer Konferenz der Bertelsmannstiftung teilzunehmen. Dass die Konferenz genau eine Woche vor einer Wittener Quartiers-Werkstatt zur Innenstadt („Unsere Mitte“) stattfand, war natürlich reiner Zufall – „es unterstreicht aber, dass Witten auf einem guten Beteiligungsweg ist“, freut sich Hiltrop. Schließlich gebe Witten mit seinen Stadtteilforen, mit Werkstätten, mit Online-Beteiligung und mit der „Vorhabenliste zur strukturierten Öffentlichkeitsbeteiligung“ ein klares Bekenntnis zu einem modernen Verständnis von Demokratie ab.

Anregungen, Hinweise und weitergehende Informationen gibt es bei Ralph Hiltrop, Leiter Koordinierungsstelle für Stadtentwicklung, unter Tel. (02302) 581-1025 und per E-Mai an ralph.hiltrop(at)stadt-witten.de.

Konferenz der Bertelsmannstiftung am 11. Januar

Nach fast dreijähriger Arbeit stellten 120 Vordenker der Bürgerbeteiligung aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft  - die „Allianz für vielfältige Demokratie“ – ihre Vorschläge zu Erneuerung der Beteiligung an unserer Demokratie vor. „Die erprobten Verfahren der repräsentativen Demokratie, wie Wahlen und Parteien, müssen um dialogorientierte und direktdemokratische Elemente ergänzt werden“, fordert Christina Tillmann, Director Zukunft der Demokratie bei der Bertelsmann Stiftung.

„Wenn Menschen früh, ergebnisoffen und transparent einbezogen werden, wenn sie erleben, dass ihre Stimme zählt und sie etwas bewegen können, dann wächst das Vertrauen in die Demokratie", so Anna Renkamp, Expertin für Bürgerbeteiligung der Bertelsmann Stiftung. Vor allem in Fragen, die ein hohes Konfliktpotenzial bergen und emotional aufgeladen sind, fördern partizipative Verfahren gegenseitige Verständigung.

(16/01/18 – lk /bs)

Schauen Sie mit uns auf „Unsere Mitte“! Zweite Denk-Werkstatt am 23.1. betrachtet Hohenzollern-, Bredde- und Augustaviertel

Bürgerbeteiligung kennt viele Formen und Farben – letzteres zeigt derzeit die interaktive Karte, die seit dem 5. Dezember 2017 online ist, damit Wittner/innen dort mit tropfenförmigen bunten Symbolen – in der Online-Sprache „tags“, dt. ‚Etikett, Schlagwort‘ –  ihre Hinweise „pinnen“ können.

Parallel dazu starten jetzt auch die „Werkstätten“, in denen Interessierte gemeinsam mit der von der Stadt Witten beauftragten ‚Planungsgruppe Stadtbüro‘ in  Dialog treten können: Der erste von vier Terminen ist bereits am Donnerstag, der zweite Termin ist am 23. Januar.

Für beide Termine, genauer gesagt natürlich für alle vier, kann man sich derzeit anmelden: per E-Mail an unseremitte(at)stadt-witten.de.

Daten und Orte der 4 Quartiers-Werkstätten, jeweils 18.30-20.30 Uhr

- 18.01.    Werkstatt Wiesenviertel/ Ruhrzugang“, Roxi, Hinterhof vom Knut’s, Wiesenstraße 25

- 23.01.    Werkstatt „Hohenzollern-, Breddeviertel und Augustaviertel“, Haus der Jugend, Nordstraße 15

- 30.01.    Werkstatt „Johannisviertel und Lutherparkviertel“ , Gemeindezentrum Johanniskirchengemeinde

- 01.02.    Werkstatt „City“, ehem. Café Leye, Bahnhofstraße 11

Ablauf der Quartiers-Werkstätten zur Innenstadt

Wer etwas früher da ist, kann im Eingangsbereich mit Klebepunkten schon „bepunkten“, welche Themen ihm wichtig sind. Danach starten alle Werkstätten mit einer thematischen Einführung durch das Büro, damit alle Mitwirkenden eine gemeinsame Ausgangsbasis haben. „Anschließend denken und sprechen wir uns mit den Gästen durch die Themenfelder, die auch in der Karte benannt sind“, sagt Schäfer. Aus der „Bepunktung“ wisse man dann ja schon, was den Anwesenden besonders am Herzen liege.

Die Themenfelder sind Einkaufen und Dienstleistungen; Wohnen; Aufenthalt (Grünflächen, Parks, ...); Mobilität (Fuß, Fahrrad, PKW, Bus, Bahn, ...); Miteinander und Soziales; Kultur, Freizeit und Sport; Klima und Ökologie (Luft, Hitze, ...).

(16/01/18 – lk)