Vier Masterpläne   - Stadt Witten

Masterpläne: Fachkonzeption in kooperativen Verfahren

Kooperative Planverfahren

Masterpläne sind im hier zu Grunde liegenden Verständnis kooperative Verfahren, in denen die fachlichen Grundlagen und daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen mit gutachterlicher Unterstützung (Auftragsvergaben) gemeinsam mit lokalen Akteuren, Experten und Vertretern von Institutionen und Verbänden erarbeitet wurden. An den Masterplan-Arbeitsgruppensitzungen nahm auch jeweils ein/e Ratsvertreter/in des ASU-Begleitgremiums teil. 

Die Ergebnisse der Masterpläne wurden in mehreren Schritten mit den Zwischenständen der Leitbilddiskussion und den Ergebnissen der Stadtteilwerkstätten zur Stadtteilrahmenplanung rückgekoppelt und abgestimmt. Außerdem nahmen die beauftragten Masterplanbüros auch direkt an den Stadtteilwerkstätten teil.

Folgende vier Masterpläne wurden erarbeitet: 

Masterplan Freiraum

Ziel des Masterplans Freiraum war es, die Freiräume der Stadt entsprechend des künftigen Bedarfs zu qualifizieren und neue Freiraumqualitäten zu entwickeln. Die Grünflächen sollten als qualitätsbestimmendes Merkmal der Stadt Witten neue Bedeutung erhalten. Dabei sollte die Individualität der Stadt Witten in ihrem "grünen Umfeld" und ihrer besonderen Lage an der Ruhr herausgestellt werden.


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Masterplan Wirtschaftsflächen

Im Rahmen des Masterplans Wirtschaftsflächen sollten ausgehend von einer Analyse der Wirtschaftsstruktur, der Standortpotenziale und der Gewerbeflächen der Stadt Witten Entwicklungs- und Handlungsspielräume aufgezeigt und Schlussfolgerungen für die weitere gewerbliche Flächenentwicklung und die Wirtschaftsförderung in Witten gezogen werden.

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Masterplan Wohnen

Der Masterplan Wohnen sollte auf der Grundlage einer Wohnungsmarktanalyse und einer Nachfragepotenzialberechnung den Wohnbauflächenbedarf bis 2020 ermitteln und zielgruppenorientierte Handlungsempfehlungen für einzelne Teilbereiche dese Wittener Wohnungsmarktes erarbeiten.

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Masterplan Einzelhandel

Mit dem Masterplan Einzelhandel sollte ein Konzept zur standortgerechten Steuerung der Entwicklung des Wittener Einzelhandels erarbeitet werden. Wesentliche Bestandteile dafür sind ein Zentrenkonzept mit der Abgrenzung abgestufter Versorgungszentren und eine "Wittener Liste" zentrenrelevanter Sortimente. Der Masterplan Einzelhandel wurde in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der Wittener Wirtschaft unter Federführung der Industrie- und Handelskammer Bochum (IHK) erarbeitet.

 

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Fachbeitrag Verkehr und Mobilität

Neben den vier Masterplanverfahren wurden in einem weiteren herausgehobenen Verfahren, dem Fachbeitrag Verkehr und Mobilität, die verkehrsplanerischen Grundlagen insbesondere für die in den Stadtteilwerkstätten erörterten Fragestellungen der Stadtteilrahmenplanung erarbeitet.

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