Projektauftrag  - Stadt Witten

Projektauftrag

Eine neue Perspektive für Witten

Unter dem Eindruck eines grundlegenden demographischen Wandels und knapper wirtschaftlichen Ressourcen artikulierte sich zu Beginn des neuen Jahrtausendt immer stärker der öffentliche Wunsch nach einer grundlegenden und die verschiedenen Arbeitsbereiche integrierenden Neuorientierung städtischen Handelns. Neue Leitbilder und Strategien der Stadtentwicklung sollten als strategischer „Werkzeugkasten“ nutzbar gemacht werden und verbunden mit der Umsetzung ausgewählter Anschlussprojekte zur Stärkung der Attraktivität und Zukunftsfähigkeit Wittens beitragen.

Auch die räumliche Planung musste dringend konzeptionell erneuert werden. Die ursprünglich hohe Akzeptanz des 1981 nach achtjähriger Planungsphase bekannt gemachten Flächennutzungsplans begann zu sinken, wie die Zahl der steigenden Änderungsverfahren belegte. Deshalb wurde nach den Kommunalwahlen im Herbst 2004 eine ämter- und dezernatsübergreifende Projektgruppe mit direkter Anbindung an die Bürgermeisterin eingerichtet, die mit der Erarbeitung eines Stadtentwicklungskonzept und der Aufstellung eines neuen Flächennutzungsplanes bis 2009 beauftragt wurde.

Stadtentwicklungskonzept und Flächennutzungsplan gemeinsam entwickeln.

Die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans erfordert ein Stadtentwicklungskonzept (STEK), das die entwicklungsplanerischen Grundlagen zur Verfügung stellt und die Handlungsperspektiven für die weitere Stadtentwicklung erarbeitet. Entsprechend der Geltungsdauer des neuen Flächennutzungsplans erstreckt sich der Planungshorizont des Stadtentwicklungskonzepts bis zum Jahr 2020.

Diese Aufgabenstellung wurde in engem Zusammenspiel von Politik, Öffentlichkeit und Verwaltung gemeinsam mit den Wittener Bürgerinnen und Bürgern bewältigt. Mit dem handlungsleitenden Grundsatz der „Stadtentwicklung im Dialog“ wurde damit auch ein wichtiger Beitrag zur Förderung einer neuen Beteiligungs- und Planungskultur in Witten geleistet.

Unser Witten 2020

Wichtig war von Beginn an eine enge prozessbegleitende Abstimmung zwischen Projekt/Verwaltung und Politik. Dafür wurde aus Mitgliedern der im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wohnen und Umweltschutz (ASU) vertretenen Fraktionen und der Projektleitung ein regelmäßig tagendes Beratungsgremium ohne eigene Entscheidungskompetenz, das ASU-Begleitgremium, unter der Leitung des Ausschussvorsitzenden gebildet.

Auf seiner zweiten Sitzung am 01.12.2005 verständigte sich das ASU-Begleitgremium auf den Projektnamen „Unser Witten 2020“. Dieser Name „Unser Witten 2020“ war gleichsam Programm:

     - Es geht um Witten.

Es geht um unser Witten: eine Gemeinschaftsaufgabe. Und es geht um die Zukunftsperspektive 2020.

Broschüre "Projektüberblick"