Erfahrungsberichte  - Stadt Witten
Ausbildung bei der Stadt Witten

Unsere Auszubildenden berichten

Justin U. (Verwaltungsfachangestellter)

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Während meiner dreijährigen Ausbildungszeit werde ich in vier Ämtern arbeiten und dort  verwaltungstechnische Prozesse lernen und umsetzen.

Meine Ausbildung begann mit einer besonders aufregenden Woche mit Ausbildungsveranstaltungen wie einer Bustour durch den Ennepe-Ruhr-Kreis und mehreren Kennlerntagen in welchen ich mit der Ausbildungsleitung und meinen Mitauszubildenden vertraut gemacht wurde.

Mein erstes von vier Ämtern war die Bürgerberatung, dort durfte ich mit sehr viel Nähe zu den Bürgern unserer Stadt arbeiten. Das machte mir besonders viel Spaß, und erlaubte mir meine Fähigkeiten im zwischenmenschlichen zu verbessern. Aufgaben dort waren vielfältig, von Beantragungen für Ausweisdokumente, Führungszeugnisse oder Parkausweisen.

Die Bindung und der Kontakt zu den Bürgern unserer Stadt sind sehr wichtig, leider gibt es viele Vorschriften zu befolgen, was so manchen Bürger schnell in Aufruhe versetzt.

Doch auch dann heißt es entspannt und freundlich bleiben, in den meisten Fällen ist die Einsicht dann nicht weit entfernt.

Ob du nun lieber im engen Kontakt mit Bürgern oder deinem Team arbeitest, eher der introvertierte oder extrovertierte Typ bist, die Ämter hier sind so vielfältig wie die Menschen bei der Stadtverwaltung.

Während der Zeit im Amt darf einmal die Woche der Weg zum dienstbegleitenden Unterricht am Studieninstitut Ruhr aufgenommen werden, wo neben der Praxis auch theoretisches Wissen wie Gesetzesgrundlagen vermittelt wird. Das ist eine schöne Abwechslung neben dem Amt und man darf sich mit seinen Mitauszubildenden oder denen der anderen Städte austauschen.

Die Spannweite des Alters ist dabei tatsächlich sehr groß, von noch minderjährigen bis Personen die bereits mehrere Berufe ausgeübt haben, sich nun aber wünschen bei der Stadtverwaltung zu arbeiten. Die Gründe dafür sind oft simpel, ein sicherer, entspannter und gutbezahlter Job mit hohen Übernahmechancen.

Wobei „entspannt“ nicht meint, dass wir alle relaxed Kaffee schlürfend am Schreibtisch sitzen.

Viele Aufgaben erfordern zwar keine körperliche Belastbarkeit, dafür aber ein großes Fachwissen und Verantwortungsbewusstsein.

Neben der Zeit im Amt, dem Studieninstitut, kleineren Events, Schulungen/Seminaren oder Veranstaltungen zum Beispiel der JAV gibt es den Blockunterricht für mehrere Monate.

JAV meint die Jugend und Auszubildendenvertretung welche bei Fragen und Problemen für alle Auszubildenden da sind und mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Der Blockunterricht findet mehrere Monate zwischen der Arbeit im Amt statt, dort wird uns ebenfalls praktisches Wissen vermittelt, dieser Unterricht war bei mir bereits leider sehr durch Corona geprägt.

Home Office war die Lösung, eine Arbeitsweise die zeigt wie eng die Ausbildungsleitung, und das Berufskolleg  mit Ihren Lehrlingen arbeiten und wie sehr sie Ihnen vertrauen.

Um diesen Bericht möglich authentisch zu gestalten, möchte ich noch erwähnen, das es wie in jedem Beruf manchmal Tätigkeiten gibt die einem zu eintönig werden oder Menschen mit denen man sich nicht gut versteht, das ist ganz normal und für alle Probleme oder Wünsche gibt es genügend Ansprechpartner, man wird durch die Ausbildung begleitet und nicht alleine gelassen.

Ich bin glücklich diese Ausbildung begonnen zu haben und fühle mich in diesem Berufsbild auch sehr wohl und kann einer Ausbildung bei der Stadt Witten jedem ans Herz legen.

Also wenn du dich nun angesprochen fühlst, bewerbe dich und werde Teil unseres großen Teams.

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