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Vermessungen für das Liegenschaftskataster

Auf dem Gebiet der Katastervermessung darf die Stadt Witten aufgrund des Vermessungs- und Katastergesetzes von Nordrhein-Westfalen (VermKatG NW) nur für die Erfüllung eigener Aufgaben tätig werden.

Hinweis:
Vermessungsaufträge privater Grundstückseigentümer nehmen alle in Nordrhein-Westfalen
niedergelassenen Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure (ÖbVI) oder das Vermessungs- und Katasteramt des Ennepe-Ruhr-Kreises in Schwelm (Kreishaus) entgegen.
Informationen über Öffentlich bestellte Vermessungsingenieure enthalten die örtlichen oder regionalen Telefonbücher und die gelben Seiten oder sind über das Internet zugänglich.

Katastervermessungen (auch als Fortführungsvermessungen bezeichnet) dienen der Festlegung, Bildung und Sicherung von Grundstücken sowie dem Nachweis der Gebäude.
Gebäude, die neu errichtet oder in ihrem Grundriss durch An- oder Umbau verändert wurden, unterliegen der Gebäudeeinmessungspflicht nach dem VermKatG NW.

Die Verfahrensweise bei den Fortführungsvermessungen in Nordrhein-Westfalen ist im Fortführungsvermessungserlass (FortfVErl.) geregelt.

Dazu zählen :

  • Teilungsvermessungen für den Grunderwerb oder –verkauf städtischer Flächen (z. B. um Erschließungsanlagen abrechnungsfähig zu machen) 
  • Gebäudeeinmessungen städtischer Gebäude nach Neu- oder Umbau
  • Erneute Abmarkung von städtischen Eigentumsgrenzen, wenn die ursprünglichen Grenzzeichen verloren gegangen sind. (Grenzvermessung)
  • Sonderungen nach dem Katasternachweis (Grundstücksteilung ohne örtliche Vermessung)
  • Vermessungen im Zuge von Bodenordnungsverfahren nach dem Baugesetzbuch (BauGB): Umlegungsvermessungen und  Grenzregelungsvermessungen

Bodenordnungsverfahren dienen der Umsetzung von Bebauungsplänen, indem bisher nach
Lage, Form und Größe nicht bebaubare Grundstücke einer geordneten Bebauung zugänglich
gemacht werden oder ein unbebautes Gebiet erstmalig erschlossen wird.