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Corona: Impfnachweise in Apotheken, Post für Impfzentren-Impflinge

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(pen) Heute ist auch im Ennepe-Ruhr-Kreis der Startschuss für den digitalen Impfnachweis gefallen. Mit ihm wird es möglich, seinen Impfstatus nicht nur mit dem international gültigen gelben Impfpass, sondern auch per App nachzuweisen. Grundvoraussetzung hierfür ist ein QR-Code, der in das mobile Gerät eingescannt werden muss und den jeder erhält, der vollständig gegen das Corona-Virus geimpft ist.

Zu bekommen ist der QR-Code derzeit nur in Apotheken. Welche dies im Ennepe-Ruhr-Kreis sind, kann stets aktuell im Internet ermittelt werden (www.mein-apothekenmanager.de). Kostenfrei ausgegeben wird er an diejenigen, die ihren gelben Impfpass oder eine Impfbescheinigung sowie den Personalausweis vorlegen und auf diese Weise die benötigten Angaben (Name, Vorname, Geburtsdatum, Impfstoff, Datum Erst- und Zweitimpfungen - bei Johnson & Johnson nur Erstimpfung - Chargennummer des Impfstoffs) liefern.

Eine zwingende Notwendigkeit, das neue Angebot auch sofort zu nutzen, sieht NRW Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann derzeit allerdings nicht. In einer Presseinformation des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales sagt er: "Zum jetzigen Zeitpunkt - mit den erfreulich niedrigen Inzidenzen und dem in vielen Kommunen freien Zugang zu Geschäften und Restaurants - ist ein umgehender elektronischer Nachweis des Impfstatus für die wenigsten Personen erforderlich. Lediglich für Personen, die jetzt eine Reise ins Ausland antreten, kann der digitale Impfausweis bedeutsam sein. Doch auch sie können bei Bedarf auf den gelben Impfausweis zurückgreifen. Er besitzt weiterhin volle Gültigkeit."

Adressiert ist dieser Hinweis vor allem auch an diejenigen, die ihre Termine in den Impfzentren bereits gehabt haben. Für sie gilt folgende Ankündigung des Ministers. "Sie müssen nichts veranlassen, um die QR-Codes im Nachhinein zu erhalten. Sie bekommen die Codes automatisch bis Ende Juni per Post zugeschickt.

Die dafür notwendigen Vorarbeiten werden gerade von den Kassenärztlichen Vereinigungen geleistet. Gleiches gilt für das Vorhaben, den künftigen Impflingen in den Impfzentren den QR-Code direkt mitgeben zu können.

Um Apotheken sowie Mitarbeiter an Hotlines zu entlasten, rät Laumann zu Geduld. Zug um Zug würden in den nächsten Wochen immer mehr Stellen in das System des Ausstellens des QR-Codes eingebunden. Für die niedergelassenen Ärzte gilt dabei laut NRW Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales: Sie werden sukzessive bis Mitte Juli eingebunden.

Und noch einen Hinweis liefert das Ministerium in seiner Pressemitteilung: "Für den womöglich seltenen Fall, dass Personen, die bereits im Impfzentrum geimpft worden sind, bis zum Beginn der Sommerferien keine Post mit dem QR-Code erhalten, ist davon auszugehen, dass die notwendigen Daten für den Versand im Impfzentrum nicht vorlagen. Diese Personen können ihren QR-Code dann selbstverständlich auch durch eine Apotheke oder Arztpraxis ausstellen lassen."

Quelle: Pressemitteilung des Ennepe-Ruhr-Kreises vom 14. Juni 2021

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