Corona Einzelansicht  - Stadt Witten

Digitalisierung der Schulen: „Wir sind bereits unterwegs“

Kabelsalat

Noch einmal 169 iPads hat die Stadt Witten bestellt, jetzt ist das Geld vollständig ausgegeben. Das städtische Amt für Datenverarbeitung hat die Fördermittel aus einem Sonderprogramm zum Digitalpakt genutzt, um die Schulen und ihre Lehrkräfte sowie die Schülerinnen und Schüler so gut wie möglich mit iPads auszustatten – am Ende sind es nun über 2.500 Geräte. Der nächste Schritt in der Digitalisierung wird derzeit vorbereitet.

Digitalpakt-Mittel werden beantragt

Denn auch aus dem Digitalpakt stehen noch Mittel zur Verfügung. Um diese sinnvoll und gezielt einzusetzen, war die Stadt Witten auf die Schulen zugegangen, um deren Wünsche und Bedürfnisse zu erfahren und gemeinsam Konzepte zu erarbeiten. Diese münden nun in einen Antrag auf Fördermittel, den die Stadt in Kürze stellen wird. Von dem Geld werden die Schulen vor allem digitale Anzeigemedien als Ersatz für die Schulen erhalten. Die Stadt wird unter anderem aber auch in Netzwerke und Server investieren.

In einem dritten Förderprogramm steht Geld für die IT-Administration zur Verfügung. Die Stadt Witten konnte damit zwei neue Stellen schaffen, von denen eine bereits besetzt ist. Die neuen Mitarbeiter*innen werden die Schulen in der IT-Administration unterstützen.

Wittener Schulen bereits gut aufgestellt

Die Corona-Pandemie mit ihrem Distanzunterricht hat aufgezeigt, wie wichtig es ist, dass die Schulen digital auf hohem Niveau ausgestattet sind. Witten ist hier bereits gut aufgestellt: Die Schulen sind intern vernetzt, WLAN ist flächendeckend vorhanden. „Wir sind nicht im Aufbruch, wir sind bereits unterwegs“, sagt deshalb Andreas Hasenberg, Leiter des Amtes für Datenverarbeitung und Kommunikationstechnik. Die erwarteten Fördermittel werden für eine weitere Verbesserung sorgen.

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