Corona Einzelansicht  - Stadt Witten

Hilfen für Unternehmen in der Corona-Krise

Corona-Virus

Corona Krise- Hilfen für Unternehmen   

Stand 02.02.2021      

 

Damit die Auswirkungen der Corona-Krise für Unternehmen und Arbeitsmarkt möglichst gering bleiben, haben Bund und Land umfangreiche Hilfen auf den Weg gebracht

Die nachfolgenden Links geben Ihnen einen Überblick über die zur Zeit möglichen Maßnahmen.

 

Informationsportal der Bundesregierung

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

https://www.bmwi.de

                         

Informationsportal der Landesregierung NRW

Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW

https://www.wirtschaft.nrw/

 

Außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes (November- und Dezemberhilfe)

Mit diesem Programm unterstützt die Bundesregierung direkt und indirekt betroffene Unternehmen, Betriebe,  Soloselbstständige, Freiberufler, Vereine und Einrichtungen, die auf der Grundlage des Beschlusses des Bundes und der Länder vom 28. Oktober, 25. November und 03. Dezember  2020 erlassenen Schließungsverordnungen der Länder den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Hiervon nicht umfasst sind regionale Schließungen von Branchen oder Einrichtungen, die nicht in diesen Beschlüssen genannt werden, sowie Schließungen auf Grundlage späterer Beschlüsse (zum Beispiel der Bund-Länder Beschluss vom 13. Dezember 2020). Hotels zählen als direkt betroffene Unternehmen. Indirekt betroffene Unternehmen sind alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.

 

  • Konkret werden mit der November- und der Dezemberhilfe Zuschüsse von bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus November bzw. Dezember 2019 anteilig für die Anzahl an Tagen der Schließung im November bzw. Dezember 2020 gewährt. Sowohl indirekt Betroffene als auch Verbundunternehmen erhalten die volle Hilfe (also bis zu 75 Prozent des Umsatzes), auch wenn sie nur zu 80 Prozent betroffen sind. Gleiches gilt für sogenannte „Mischbetriebe“, die mehrere wirtschaftliche Aktivitäten in einem Unternehmen verbinden (z. B. Café (geschlossen) und Versandhandel für Kaffee (offen).
  •  Soloselbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ zum Umsatz im November bzw. Dezember 2019 den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahr 2019 zugrunde legen.
  • Junge Unternehmen, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit  aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der durchschnittliche Monatsumsatz im Oktober      2020 oder der durchschnittliche Monatsumsatz seit Gründung gewählt werden.
  •  Die Regelungen gelten unter anderem für Unternehmen, Selbständige und Soloselbständige.  Antragsberechtigt sind auch kommunale Unternehmen insbesondere Kultur- und Veranstaltungswirtschaft.

Der Antrag auf November- und Dezemberhilfe kann bis zum 30. April 2021 gestellt werden.

 

Überbrückungshilfe II

Mit der Überbrückungshilfe II wird für die Monate September bis Dezember 2020 ein Zuschuss von maximal 50.000 Euro pro Monat gewährt, der nicht zurückgezahlt werden muss. Die Bemessung der Zuschüsse orientiert sich an den Fixkosten, gestaffelt  nach der Höhe des Umsatzeinbruchs im Förderzeitraum

September bis Dezember 2020:

∙ 90 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch

∙ 60 % der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 %

∙ 40 % der Fixkosten bei mehr als 30 % Umsatzeinbruch

Fortlaufende Fixkosten im Förderzeitraum, sind  z. B.Mieten und Pachten, Zinsaufwendungen für betriebliche Kredite und Darlehen, Instandhaltungs- und Wartungskosten, Kosten für Energie- und Wasserversorgung sowie ∙ Ausgaben für Hygienemaßnahmen, z. B. Desinfektionsmittel, mobile

Luftfilteranlagen sowie Außenzelte oder Wärmestrahler. Darüber hinaus auch  Kosten für Beratungsleistungen bei der Antragstellung.∙ Personalkosten mit einer Pauschale in Höhe von

20 % aller sonstigen geförderten Fixkosten.

 

Das Land ergänzt die Hilfen des Bundes um ein Zusatzprogramm für den Unternehmerlohn: Mit der „NRW Überbrückungshilfe Plus“ erhalten Solo-Selbstständige und Freiberufler  eine einmalige Zahlung in Höhe von 1.000 Euro pro Monat für vier Monate (September, Oktober, November, Dezember).

 

Anträge für die Überbrückungshilfe II und die  NRW Überbrückungshilfe Plus können noch bis zum 31. März  2021 gestellt werden. 

 

 

Überbrückungshilfe III und Neustarthilfe

Die Überbrückungshilfe III knüpft an der Überbrückungshilfe II an und wurde mehrfach ergänzt.  Der Förderzeitraum umfasst die Monate November 2020 bis Juni 2021. Der monatliche Förderhöchstbetrag mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen für alle Unternehmen beträgt bis zu 1,5 Mio. Euro.

Antragsberechtigte

Die Überbrückungshilfe III richtet sich an Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler im Haupterwerb mit Sitz oder Betriebsstätte im Inland und einem jährlichen Umsatz von bis zu 750 Millionen Euro. Die Gründung muss vor dem 1. Mai 2020 erfolgt sein. Eine Antragsberechtigung liegt vor, wenn der Umsatzeinbruch in einem Monat im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 mindestens 30 Prozent beträgt. Für den betreffenden Monat kann die Überbrückungshilfe III beantragt werden.

Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen. Daher sind Unternehmen die November- oder Dezemberhilfe erhalten haben für diese beiden Monate nicht antragsberechtigt. Leistungen nach der Überbrückungshilfe II werden für November und Dezember angerechnet.

 

Förderhöhe

Die Höhe der Zuschüsse orientiert sich am Ausfall der Umsätze. Dabei gilt: je höher der Umsatzausfall gegenüber dem Vergleichszeitraum im Jahr 2019, desto höher die Überbrückungshilfe. Die Überbrückungshilfe kompensiert die förderfähigen Fixkosten dabei wie folgt:

-90 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch

-60 Prozent der Fixkosten bei Umsatzrückgang von 50 Prozent bis 70 Prozent

-40 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch von 30 Prozent bis 50 Prozent

Abschlagszahlungen sind bis zu 100.000 Euro möglich .

 

Förderfähige Kosten

Unter anderem werden folgende Kosten anerkannt:

Mieten und Pachten (Gebäude, Fahrzeuge oder Maschinen) sowie Nebenkosten

Finanzierungskosten, Weitere Kosten die nicht umsatzabhängig sind (Kosten für Auszubildende, Versicherungsbeiträge, Abonnements oder Grundsteuern. Aufwendungen für Personal, das Kurzarbeit nicht nutzen kann (Pauschale in Höhe von 20 Prozent der übrigen förderfähigen Fixkosten)

Modernisierungs-, Renovierungs- und Umbaumaßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten. Erstattet werden Kosten bis zu 20.000 Euro monatlich, die im Zeitraum März 2020 bis Juni 2021 angefallen sind. Investitionen in Digitalisierung (z. B. Aufbau oder Erweiterung eines Online-Shops oder Eintrittskosten bei großen Plattformen). Erstattet werden einmalig Kosten bis zu 20.000 Euro, die im Zeitraum März 2020 bis Juni 2021 angefallen sind. Abschreibungen von Wirtschaftsgütern bis zu 50 Prozent. Marketing- und Werbekosten

Für ganz besonders von der Corona-Krise betroffene Branchen werden weitere Kosten anerkannt. Dies betrifft Soloselbstständige, die Reisebranche (Reisebüros und Reiseveranstalter), die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft, den Einzelhandel und die Pyrotechnikbranche.

 

Antragstellung

Die Antragstellung erfolgt wie bisher auch elektronisch durch Steuerberaterinnen und Steuerberater, Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüferinnen und Buchprüfer oder Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte über die Überbrückungshilfe-Plattform.. Soloselbstständige können bis zu einem Betrag von 7.500 Euro die Neustarthilfe beantragen. Sie können unter Nutzung ihres von der Steuererklärung bekannten ELSTER-Zertifikats direkt – also ohne Beauftragung zum Beispiel einer Steuerberaterin oder eines Steuerberaters – Anträge stellen.

Eine Antragstellung wird voraussichtlich im Februar 2021 möglich sein

 

Neustarthilfe

Soloselbständige können im Rahmen der Überbrückungshilfe III statt einer Einzelerstattung von Fixkosten eine einmalige Betriebskostenpauschale („Neustarthilfe“) ansetzen. Es handelt sich um einen Zuschuss, der – wenn die Antragsvoraussetzungen vorliegen – nicht zurückzuzahlen ist.

Antragsberechtigte

Soloselbstständige, die ansonsten im Rahmen der Überbrückungshilfen III keine Fixkosten geltend machen bzw. geltend machen können und die ihr Einkommen im Jahr 2019 zu mindestens 51 Prozent aus selbstständiger Tätigkeit erzielt haben.

Höhe der Neustarthilfe

Die volle Betriebskostenpauschale erhält, wessen Umsatz im Zeitraum Januar 2021 bis Juni 2021 im Vergleich zu einem sechsmonatigen Referenzumsatz des Jahres 2019 um 60 Prozent oder mehr zurückgegangen ist. Die Höhe der Neustarthilfe beträgt dann 50 Prozent des Referenzumsatzes, im Regelfall also 50 Prozent des Gesamtumsatzes 2019. Wird nachträglich festgestellt, dass der Umsatzrückgang weniger als 60 Prozent beträgt, ist die Neustarthilfe anteilig zurückzuzahlen.

Die maximale Höhe der Neustarthilfe beträgt 7.500 Euro.

Der Zuschuss zu den Betriebskosten ist aufgrund seines betrieblichen Charakters nicht auf Leistungen der Grundsicherung anzurechnen

Weitere Auskünfte

Einzelheiten zu den Hilfen des Bundes sind auf dem Informationsportal des Bundeswirtschaftsministeriums  www.bundeswirtschaftsministerium.de und des Bundesfinanzministeriums www.bundesfinanzministerium.de  abrufbar. Anträge können über die Plattform   www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden.  Darüber hinaus hat das BMWi eine Hotline unter der Nummer 030 1200 2103 4 (erreichbar Mo-Fr von 8-18 Uhr) eingerichtet.

 

Förderhilfen der öffentlichen Förderbanken (KfW, NRW.BANK) und der Bürgschaftsbank NRW zur  Überbrückung von Liquiditätsengpässen

Kontaktieren Sie Ihre Hausbank: Die KfW Bankengruppe und die NRW.BANK stellen im Hausbankenverfahren Betriebsmittelkredite, Liquiditätshilfen und Überbrückungskredite zu günstigen Konditionen und mit Haftungsfreistellungen  zur Verfügung.

KfW-Schnellkredit 2020

Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können Selbstständige und Unternehmen unabhängig von der Zahl der Beschäftigten den KfW-Schnellkredit beantragen. Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht Ihre Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten. Es müssen keine Sicherheiten gestellt werden. Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten max. 500.000 Euro, Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten max. 800.000 Euro.

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/KfW-Corona-Hilfe/

Hotline: KfW Servicenummer 0800 539 9000

 

https://www.nrwbank.de/de/themen/gruendung/corona-hilfe-nrwbank.html

Hotline: NRW.BANK Service-Telefon 0211 91741-4800.

Die Bürgschaftsbank NRW (bis 2,5 Mio. Euro) und das Landesbürgschaftsprogramm (ab 2,5 Mio. Euro, auch Großunternehmen) können notwendige Kredite zur Überbrückung in Verbindung mit einer Hausbankfinanzierung besichern. Die Bürgschaftsbank ermöglicht eine Expressbürgschaft, die sie innerhalb von 72 Stunden bewilligen kann.  Tel.: 02131/5107 200  https://www.bb-nrw.de/de/index.html

 

Verstärkung der Eigenkapitalbasis für Start-ups, kleine Unternehmen und  Existenzgründer

Damit gute Geschäftsideen in der aktuellen Krise nicht verloren gehen, hat die NRW.BANK  ihre wichtigsten Eigenkapitalprogramme für Start-ups (NRW Start-up akut, SeedCap, Venture Fonds) deutlich verstärkt. https://www.nrwbank.de/de/corporate/presse/corona-hilfe-nrwbank.html  

Kleine Unternehmen und Existenzgründer haben auch die Möglichkeit, ohne Einschaltung ihrer Hausbank aus dem „Mikromezzaninfonds Deutschland“ Beteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) in Neuss zu beantragen. Sicherheiten sind hierfür vom Unternehmen nicht zu stellen. https://www.kbg-nrw.de/de/produkte/mikromezzaninfonds/

 

Sonderprogramm Mittelstand Innovativ & Digital Plus: Land fördert Digitalisierung von Beratungs- und Kursangeboten

Viele Dienstleister können durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie Kurse oder Beratungen nicht oder nur erschwert vor Ort anbieten. Umso wichtiger sind digitale Angebote. Um die Unternehmen bei der Entwicklung solcher Angebote zu unterstützen, erweitert das Land das Förderprogramm Mittelstand Innovativ & Digital: Über MID-Plus können Unternehmen den Gutschein MID-Digitalisierung beantragen, um bereits bestehende Beratungsleistungen, Trainings- und Qualifizierungsmaßnahmen sowie Weiterbildungen erstmalig online anzubieten. MID-Plus hilft kleinen und mittleren Unternehmen dabei, digitale Werkzeuge wie Chat- oder Videotools einzuführen und so Beratungen und Kurse online anzubieten. Um die Unternehmen zusätzlich zu entlasten, verlängert das Land die erhöhten Förderquoten für die Gutscheine MID-Digitalisierung und MID-Innovation bis zum 30. Juni 2021: Kleine Unternehmen erhalten eine Förderquote von 80 Prozent, mittlere Unternehmen eine Förderquote von 60 Prozent. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.mittelstand-innovativ-digital.nrw  

 

Bundesprogramm “Ausbildungsplätze sichern”

Die erste Förderrichtlinie für das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ mit einem Fördervolumen von bis zu 410 Millionen Euro ist am 1. August 2020 in Kraft getreten.

Die Corona-Krise erschwert es vielen Ausbildungsbetrieben, weiterhin junge Menschen als Fachkräfte von morgen auszubilden. Daher können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber die Ausbildungsprämie oder andere Förderungen aus dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ beantragen. Das Förderprogramm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die von der Corona-Krise betroffen sind.

Die Erste Förderrichtlinie enthält:

-Ausbildungsprämien in Höhe von 2.000 bzw. 3.000 Euro für Betriebe, die - obwohl sie die Corona-Krise stark getroffen hat - ihr Ausbildungsniveau halten bzw. erhöhen,

-Zuschüsse zur Ausbildungsvergütung, wenn der Ausbildungsbetrieb Auszubildende und Ausbilder nicht mit in Kurzarbeit schickt, und

-Übernahmeprämien an Betriebe, die Auszubildende von insolventen Betrieben übernehmen.

Die entsprechenden Antragsunterlagen sind auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit abrufbar.  

https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern  

 

Steuererleichterungen - Verlängerung von Stundungsmöglichkeiten

 Steuerpflichtige, die durch die Corona-Krise unmittelbar und nicht unerheblich negativ wirtschaftlich betroffen sind, können bei ihrem Finanzamt – wie bereits seit dem 19. März 2020 – bis zum 31. März 2021 einen Antrag auf (Anschluss-)Stundung grundsätzlich aller Ansprüche aus dem Steuerschuldverhältnis im Rahmen eines vereinfachten Verfahrens stellen. Die Stundungen laufen dann längstens bis zum 30. Juni 2021.

Darüberhinausgehende Anschlussstundungen sollen im vereinfachten Verfahren nur im Zusammenhang mit einer angemessenen, längstens bis zum 31. Dezember 2021 dauernden

Ratenzahlungsvereinbarung gewährt werden. Stundungszinsen werden in diesen Fällen grundsätzlich nicht erhoben.

Über den 30. Juni 2021 hinausgehende Stundungen – ohne Ratenzahlungsvereinbarungen – sind wie im sonst üblichen Antragsverfahren unter Erbringung der erforderlichen Nachweise, insbesondere zu den wirtschaftlichen Verhältnissen, möglich.

Darüber hinaus sind Teilabschreibungen unbürokratisch möglich. Damit kann der Handel die insoweit entstehenden Verluste unmittelbar verrechnen und steuermindernd ansetzen. Das sichert Liquidität.

Auch das Amt für Finanzbuchhaltung und Steuern der Stadt Witten wird bei der Nachprüfung der Voraussetzungen für Stundungen der Gewerbesteuer von unmittelbar und nicht unerheblich Betroffenen keine strengen Anforderungen stellen.

 

Kurzarbeitergeld

Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben.

Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden pauschal zu 50 Prozent oder 100 Prozent erstattet.

Der Bezug von Kug ist bis zu 12 Monate möglich. Bis Ende 2021 gilt unter bestimmten Voraussetzungen eine Bezugsdauer von längstens 24 Monaten.

Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kug.

In Betrieben, in denen Vereinbarungen zur Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.

Die weiteren Voraussetzungen zur Inanspruchnahme von Kug behalten ihre Gültigkeit.

https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld  

Servicehotline für Arbeitgeber:  0800 45555 20

 

Sozialschutzpaket – Grundsicherung für Selbstständige

Der Zugang zur Grundsicherung (auch genannt: Arbeitslosengeld II) wurde durch das Sozialschutz-Paket der Bundesregierung vorübergehend erheblich erleichtert. Dadurch können mehr Menschen finanziell unterstützt werden. Dies gilt sowohl für Arbeitnehmer in Kurzarbeit, die den Lebensunterhalt Ihrer Familie nicht mehr sichern können, als auch für Freiberufler, Solo-Selbständiger oder Kleinunternehmer die in finanzieller Not sind, weil Sie einen Großteil Ihrer Aufträge verloren haben. https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-grundsicherung/

Hotline der Agentur für Arbeit unter 0800 45555-23

 

Entschädigungen nach Infektionsschutzgesetz

Sollte wegen des Corona-Virus für Beschäftigte eine Quarantäne durch das Gesundheitsamt angeordnet worden sein, können Arbeitgeber für Arbeitnehmer bzw. Selbständige eine Entschädigung des Verdienstausfalls beantragen. Zuständig in Witten ist der Landschaftsverband Westfalen Lippe (Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster).

https://www.corona-infos.lwl.org/de/

Hotline 0251 591-1500 oder 591-8218; 591-8411 und 591-8136

 

Betriebliche Informationen

Auf den Internetseiten der Kammern finden Unternehmen weitere spezielle Informationen  

Industrie- und Handelskammer mittleres Ruhrgebiet (IHK)

https://netzn.de/ 

Krisenhotline: 0234 9113-0

 

Handwerkskammer Dortmund (HWK)

https://www.hwk-do.de/

Hotline Unternehmensberatung: 0231-5493-397

 

Allgemeine Informationen

https://www.witten.de/willkommen-in-witten/corona-virus/

 

Wittener Unternehmer organisieren sich online

In Witten gibt es inzwischen verschiedene Angebote, mit denen derzeit geschlossene Unternehmen und Geschäfte sich und ihre Waren und Dienstleistungen präsentieren. So haben viele inzwischen Lieferdienste organisiert, andere lassen sich durch Gutscheine unterstützen. Die Seiten sind:

www.ennepe-ruhr-liefert.de

www.witten-liefert.de

https://helfen.gemeinsamdadurch.de

Hier können sich Unternehmen kostenlos und unkompliziert registrieren und ihre Lieferdienste anbieten.

 

Ansprechpartner bei der Stadt Witten zum Thema Fördermittelberatung

Joachim Grüner

Telefon: 02302 581 6261

BodenWirtschaft(at)stadt-witten.de

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