Gesundheit und Gewalt  - Stadt Witten

Ich habe Geflüchtete aufgenommen, die noch nicht vollständig geimpft sind. Wo ist dies möglich?

All diejenigen, die sich gegen das Coronavirus impfen lassen möchten, erhalten Informationen zu Impfterminen und -möglichkeiten im Ennepe-Ruhr-Kreis.

 

Was mache ich, wenn ich Jemanden kenne, der Gewalt erfährt oder selber davon betroffen bin?

Die meisten der Menschen, die derzeit vor den Bombenangriffen und Kriegsverbrechen fliehen, sind Frauen und Kinder. Sie sind auf der Flucht, aber auch beim Ankommen in Deutschland besonders vulnerabel.    

 

Gefahr vorbeugen und Hilfe bei Gewalt

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) hat einige Ratschläge zusammengefasst, die für alle Menschen gelten, um sich in der Öffentlichkeit vor Gewalt zu schützen:

  • Tragen Sie Ausweisdokumente immer dicht am Körper und händigen Sie die Dokumente niemals einer fremden Person aus. Machen Sie Fotos von den Papieren als Sicherheitskopie und schicken Sie sie an Freunde.
  • Informieren Sie ihre Familie oder Freunde über ihren aktuellen Aufenthaltsort.
  • Wenn Sie in ein privates Fahrzeug steigen, fotografieren Sie das Nummernschild und schicken es an Freunde oder Familie.
  • Vereinbaren Sie mit Freunden und Familie ein Codewort, das Sie sagen können, wenn Sie sich in Gefahr befinden.
  • Tragen Sie ihr Bargeld versteckt, aufgeteilt an mehreren Körperstellen und prägen Sie sich ihre Kredit-/Debitkartennummer ein.
  • Wenn Sie sich in einer Unterkunft nicht sicher fühlen, verlassen Sie diese sofort.
  • Im Fall von Gewalt gegen Frauen rufen Sie bitte sofort das Hilfetelefon 08000 116 016 an.

Weitere Informationen zu finden unter https://germany.iom.int/

Müssen Haustiere von Geflüchteten in Quarantäne?

Da die Ukraine als Risikogebiet für Tollwut gilt, müssen mitgebrachte Hunde, Katzen und Frettchen auf ihren Tollwutstatus getestet werden und in Quarantäne.

Für Katzen wenden Sie sich bitte an das städtische Tierheim und geben Sie an, dass es sich um ein Tier aus der Ukraine handelt. Hier wird ein Bereich extra für diese Tiere freigezogen und zunächst werden die Tiere dort kostenlos untergebracht.

Solange bis eine Impfung gegen diese Viruserkrankung nachgewiesen oder nachgeholt ist, dürfen sie keinerlei Kontakt zu anderen Tieren oder fremden Menschen haben. Eine Ausnahme gilt für Hunde: Sie können an einer kurzen Leine und mit großem Abstand zu anderen Lebewesen ausgeführt werden.

Die Untersuchung und die Organisation der Quarantäne erfolgt durch das Veterinäramt. Damit alles Notwendige eingeleitet werden kann, sind betroffene Tierhalter oder Paten verpflichtet, schnellstmöglich Kontakt mit dem Veterinäramt aufzunehmen. Auf ihrer Internetseite stellt die Kreisverwaltung ein entsprechendes Meldeformular - auch in ukrainischer Sprache - zur Verfügung. 

Ansprechpartner im Schwelmer Kreishaus sind Emma Kaeder, 02336-93 2412, Dr. Bettina Buck, 02336-93 2406 und Jörg Trestik, 02336/93 2410 und E-Mail: vet.amt@en-kreis.de.