Pferdebach - Einzelansicht  - Stadt Witten

Umbau Pferdebachstraße: Ledderken wird Einbahnstraße stadteinwärts

Umleitungen für den ersten Bauabschnitt Pferdebachstraße (August 2018 bis April 2019)

Während der erste Bauabschnitt Pferdebachstraße zwischen Ardeystraße und Westfalenstraße seit September unverändert läuft, gibt es in der Verkehrsführung wieder eine Anpassung. Denn Tiefbauamt und Polizei (sowie Rettungsdienst) tauschen sich regelmäßig über die aktuelle Situation aus, um bedarfsgerecht reagieren zu können.

  • Neu ist, dass ab Dienstag, 9. Oktober,  der Ledderken zur Einbahnstraße stadteinwärts wird: Motorisierter Verkehr darf von der Ardeystraße nicht mehr in den Ledderken einfahren. Nur das Befahren des Ledderken in Richtung Ardeystraße ist erlaubt. Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass viele Autofahrer nicht die beiden weiträumigen Umleitungen fahren, sondern sich erfahrungsgemäß Schleichwege suchen. Im Fall „Ledderken“ ist das – ebenfalls erfahrungsgemäß – problematisch, weil in der engen Straße mit nur einer Fahrspur kein Zweirichtungsverkehr möglich ist. Zudem sorgen zwei Brückenbauwerke für Engstellen, die Begegnungsverkehr ausschließen. Dadurch staute sich der Verkehr in der Straße zuletzt wieder massiv. Schon 2015, beim Umbau der Schlachthofstraße, war das so.Stadt Witten und Polizei weisen deshalb alle motorisierten Verkehrsteilnehmer auf die beiden weiträumigen Umleitungen hin.

Beschilderung beachten! Verstöße können unbedachte Folgen haben

Erinnert sei bei dieser Gelegenheit auch an die erste verkehrliche Änderung, die schon einige Tage gilt: Stadteinwärts ist das Linksabbiegen von der Ardeystraße in die Johannisstraße aufgehoben. Und aufgehoben heißt: verboten. Auch wenn es sich von selbst versteht: Wenn man mobile Beschilderung missachtet, weil man lieber kürzere Wege fahren möchte, verstößt man wie bei jeder regulären Beschilderung gegen die Straßenverkehrsordnung.
Wer sich nicht  an die Beschilderung hält und nur darauf achtet, a) schnell ans Ziel zu kommen und b) nicht erwischt zu werden, denkt zu kurz: Laut §1 der Straßenverkehrsordnung gilt nicht nur „ständige Vorsicht“, sondern auch „gegenseitige Rücksichtnahme“. Man hat auch eine Verantwortung für die, die hinter einem fahren. Ganz konkret: Wer links in die Johannisstraße abbiegt und einen Rückstau verursacht, nimmt in Kauf, dass hinter ihm fahrende Fahrzeuge erst spät auf die Kreuzung auffahren, und dann hat der Verkehr auf der Pferdebachstraße stadteinwärts schon wieder grün. Eine mögliche Kollision anderer Verkehrsteilnehmer sollte jeder ausschließen wollen und nicht links abbiegen. So wichtig kann ein kurzer Weg gar nicht sein.

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