Umbau: was, wann, wo, warum?  - Stadt Witten

Umbau Pferdebachstraße 08/2018 bis Frühjahr 2021

Was, wann, wo warum?

Ideen einer Sanierung der Pferdebachstraße gibt es in Witten schon seit gefühlten Ewigkeiten. 2012 hat die Stadt Witten entschieden, die Pferdebachstraße zwischen Ardeystraße und Leostraße auf einer Länge von rund 1150 Metern grundlegend umzugestalten. Und tatsächlich geht’s jetzt los:

Baubeginn ist Ende August 2018, und zwar im Abschnitt zwischen Ardeystraße und Schlachthofstraße. Voraussichtliche Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist im März 2021.

Leitprojekt der Stadtentwicklung: leistungsfähiger, sicherer, barrierefrei

Keine Frage, die Straße ist in einem bemerkenswert schlechten Zustand. Nach jahrelangem Gerumpel wünscht sich Witten dringend eine „gute“ Pferdebachstraße. Aber wenn es dann für mehr als 2 Jahre ans Umbauen geht – verbunden mit Umleitungen und Unannehmlichkeiten –,  fragt man sich doch wieder, wofür das alles gut ist…

Die Antwort ist einfach:  Mit dem Umbau wird die Straße für alle Verkehrsteilnehmer leistungsfähiger, sicherer und barrierefrei. Denn die in den 1960er Jahren vorherrschenden Entwurfsprinzipien (keine Berücksichtigung des Radverkehrs, minimalste Abmessungen der Nebenanlagen, rein funktionale Gestaltung des Straßenraumes) entsprechen längst nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine so wichtige Straße.

Weil die Pferdebachstraße nicht nur die kürzeste Verbindung zwischen der Wittener Stadtmitte und der A44 ist, sondern auch  zahlreiche bedeutende Standorte erschließt, hat sie eine herausragende Bedeutung als innerstädtische Hauptverkehrsstraße und als Eingang zur Stadt.

Mit vereinten Kräften: Wer macht was? Was ändert sich?

Auftraggeber der umfangreichen Arbeiten sind gemeinschaftlich die Stadt Witten (Baudezernat) und die Entwässerung Stadt Witten (ESW) sowie die Stadtwerke Witten.

Die ESW wird abschnittsweise ihr Kanalnetz erneuern und die Stadtwerke Witten im großen Umfang Ihr Versorgungsnetz. Der Radweg Rheinischer Esel mit seiner neuen Brücke und die Radfahrstreifen schaffen Verkehrssicherheit zwischen Stadtmitte und Rheinischem Esel und weiter zur Universität. Zwei Kreisverkehre entstehen in Höhe Schlachthofstraße und Westfalenstraße.  Für Fußgänger entstehen sichere und durchgehende Gehwege und Querungsmöglichkeiten. Die Bushaltestellen werden barrierefrei ausgebaut. Parksteifen werden angelegt, eine neue Beleuchtung mit LED-Technik installiert und neue Lichtsignalanlagen aufgestellt. Pflanzbeete runden die Gestaltung ab, denn natürlich folgen auf die Baumfällungen wieder Neupflanzungen.

Zu den kommunalen Arbeiten kommen so genannten „Drittgewerke“: Unter anderem muss die Deutschen Bahn den Bahnübergang an die neue Breite der Pferdebachstraße anpassen; Open Grid Europe muss eine Gasfernleitung umlegen; die Deutschen Telekom muss Telekommunikationsleitungen neu verlegen.

Kosten und Förderung

Die Kosten für den Umbau der Pferdebachstraße betragen rund 12,4 Mio Euro. Seit 2012 gab es deshalb etliche Tänze um Fördertöpfe, die man anzapfen muss, um eine so kostenintensive Maßnahme überhaupt stemmen zu können. Heute stellt sich die Förderfähigkeit wie folgt dar: kommunaler Straßenbau (Fördersatz 60%); Nahmobilität für Rheinischer Esel und Brücke (Fördersatz 70%); städtischer Eigenanteil: 1.900.000 Euro.

Umleitungen, Infos und Kontakt

Damit interessierte Bürger/innen jederzeit den Überblick behalten, was gerade in welchem Abschnitt mit welcher Umleitung gemacht wird, geben diese Internetseiten einen Überblick.

Neu: Die aktuell gültige Umleitung finden Sie  nicht nur wie gewohnt in Textform, sondern als grafische Darstellung.

Außerdem gibt es ein Kontaktformular, über das man Fragen zur Baustelle stellen kann.

Datenschutzkonform werden natürlich weder Telefonnummern noch E-Mail-Adressen gespeichert sondern nach Beantwortung der Frage gelöscht.                                                                                    

P.S.: Ein QR-Code, den man mit dem Handy scannen kann, führt auf diese Internetseiten und wird beispielsweise auf Anwohner-Flyer gedruckt. Auch auf dem Baustellenschild ist er zu finden.