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Gleichstellungsbeauftragte: Taschen gut losgeworden und intensive Gespräche geführt

Aktion zum Equal Pay Day in der Stadtgalerie. Foto Jörg Fruck

Gleiches Entgelt für gleiche und gleichwertige Arbeit – darum ging es am Montag bei einer gemeinsamen Aktion zum EQUAL PAY DAY der städtischen Gleichstellungsstelle mit ASF und SoVD vor der Stadtgalerie.

„Unsere Equal Pay Day Taschen sind wir gut losgeworden“, berichtet Gleichstellungsbeauftragte Cornelia Prill. Außerdem seien viele intensive Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern geführt worden. „Die meisten wussten schon vorher, wofür der „Equal Pay Day“ steht. Nahezu alle gaben eine positive Rückmeldung und fanden es wichtig, auf das Thema Lohnungerechtigkeit aufmerksam zu machen. Wie immer gingen aber auch einige Passantinnen betont schnell am Stand vorbei. „Sie hatten wahrscheinlich Sorge, mit der Tasche irgendein Abo abzuschließen oder eine Waschmaschine zu kaufen“, schmunzelt die städtische  Gleichstellungsbeauftragte.

Immer noch 77 entgeltfreie Tage im Jahr

Wer stehen blieb konnte erfahren, worum es wirklich ging: „Trotz 70 Jahre im Grundgesetz verankerter Gleichberechtigung (Artikel 3, Absatz 2) ist diese längst nicht überall Realität“, erklärt Cornelia Prill. Dafür sei nicht zuletzt die geschlechtsspezifische Lücke in der Bezahlung ein Beispiel. Der prozentuale Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Männern und Frauen liege in Deutschland weiterhin bei 21 Prozent (Berechnung des Statistischen Bundesamtes). Das sind für Frauen umgerechnet  77 entgeltfreie Tage.

Weitere Informationen findet man unter www.equalpayday.de

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