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Breitbandausbau für Wittener Unternehmen - Förderbescheide von Bund und Land

Glasfaserkabel

Insgesamt 27,9 Millionen Euro hat der Ennepe Ruhr Kreis aus Förderprogrammen von Bund und Land für den Ausbau des schnellen Internets erhalten (Pressemitteilung des Ennepe-Ruhr-Kreises vom 18. Juni 2021). Die Fördermittel wurden als Serviceleistung vom Kreis für die neun Städte beantragt (beim „Sonderaufruf Gewerbegebiete“). Witten erhält rund 2,6 Millionen Euro. Verwendet werden darf das Geld ausschließlich für Unternehmen. In Witten profitieren davon rund 400 Adressen in drei Projektgebieten. Sie werden auf Wunsch kostenfrei an Glasfaserleitungen angeschlossen.

Zwar gibt es in den Projektgebieten bereits mindestens einen Glasfaserübergabepunkt. Allerdings waren die fälligen Versorgungskosten nicht für alle Unternehmen problemlos zu stemmen. Durch die bewilligten Fördergelder werden die Unternehmen nun nachhaltig entlastet. Damit ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer weiteren Digitalisierung der Wittener Wirtschaft getan. 

Der Kreis strebt an, die notwendigen Aufträge im vierten Quartal zu vergeben. Dennoch ist es möglich, dass es nach der Auftragsvergabe 24 bis 30 Monate dauern wird, bis alle Anschlüsse möglich sind.

Bereits 2017 waren für den Breitbandausbau für Privathaushalte Fördermittel eingeworben worden. Die daraus folgenden Arbeiten sind in Witten weitgehend abgeschlossen. In anderen Städten des Kreises wird am Ausbau noch gearbeitet. Nach wie vor gibt es aber immer noch eine Vielzahl von Adressen mit einer mangelhaften Breitbandverbindung. Um diese sogenannten „grauen Flecken“ im Netz kleiner werden zu lassen, bereitet der Kreis zur Zeit einen weiteren Förderantrag für die Kommunen vor. Mit dem „Graue Flecken Programm“ des Bundes sollen alle Adressen (in Witten rund 1.000), die noch über keine 100Mbit Leitung verfügen und auch nicht vom aktuellen Ausbau profitieren, einen Glasfaseranschluss bekommen.

Eine Übersicht über alle Projektgebiete gibt es hier.

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