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Die Fremden als Masse: Veranstaltung des Freundschaftsvereins Tczew / Witten bei Lehmkul

„Die Fremden als Masse - Willkommenskultur und Ausgrenzung“ heißt das Thema einer Veranstaltung des Freundschaftsvereins Tczew / Witten am Dienstag (29.5.) ab 19 Uhr in die Buchhandlung Lehmkul am Rathausplatz.

Der Slawist und Politikwissenschaftler Wulf Schade aus Bochum erklärt, woran Integration scheitert: „Der Referent hat verschiedene Forschungsprojekte zur lokalen Geschichte polnisch sprachiger Migranten in Bochum durchgeführt und sich ebenso mit der Migration von türkischen Arbeitskräften in die Bundesrepublik beschäftigt“, berichtet Peter Liedtke, Vorsitzender des Freundschaftsvereins. In seinem Vortrag untersucht Schade anhand historischer Quellen die Verhaltensmuster der deutschen Mehrheitsgesellschaft gegenüber den neu Zugewanderten. Unterschiede in der Sprache, der Kultur, von der Kleidung, dem Essen bis zur Geselligkeit und besonders die andere Religion wurden nicht als eine Bereicherung der deutschen Gesellschaft empfunden, sondern als Bedrohung.

Selbstkritischer Blick

Der Referent fragt nach dem Zusammenwirken der Verhaltensweisen der Mehrheitsgesellschaft und der Migranten und warum es bei so unterschiedlichen Migrantengruppen wie den Polen in der Zeit der Industriealisierung, den Türken ab den 1960er Jahren und den Flüchtlingsgruppen heutiger Zeit zu solch großen Schwierigkeiten oder gar einem Scheitern der Integration kommen konnte. Er lädt zu einem selbstkritischen Blick auf die Befindlichkeiten der Deutschen im Umgang mit den Fremden ein. „Fremdenfeindlichkeit ist ganz sicher keine Lösung der Probleme“, sagt Wulf Schade.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung findet man auf der Internetseite des Freundschaftsvereins: www.tczew-witten.de

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