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Eichenprozessionsspinner: Stadt entfernt Nester auf ihren Flächen und sensibilisiert Grüneigentümer

So sehen die Raupen des Eichenprozessionsspinners aus (Foto: Stadt Witten)

Da ist er wieder: Der Eichenprozessionsspinner, dessen Verbreitung von warmer Witterung wie im April und Mai angeregt wird, ist auch in den Oberkronen von Wittener Eichen wieder gesichtet worden. Zur Erinnerung: Von den unscheinbaren Schmetterlingen geht keine Gefahr aus, aber seine Raupen haben (ab dem dritten Larvenstadium) winzige Haare, die ein Nesselgift enthalten und bei Hautkontakt stark juckende Quaddeln hervorrufen. Einatmen sollte man die „Brennhaare“ auch nicht.

Weil die Gefahr für den Menschen zur Zeit des Raupenfraßes am höchsten ist, kümmert sich die Abteilung Grünflächen des städtischen Betriebsamtes nicht nur um das Absperren und Entfernen der bisher gesichteten Nester auf kommunalen Liegenschaften, sondern informiert auch noch einmal alle Privateigentümer von Grünflächen:

Privates Grün: Spezialfirmen mit Entfernen der Nester beauftragen

Unmittelbar nach Entdecken eines Nestes gilt: Bitte von den Raupen fernhalten und benachbarte Türen und Fenster schließen. Von der Idee, Gegenmaßnahmen auf eigene Faust durchzuführen, rät auch der Landesbetrieb Wald und Forst Nordrhein-Westfalen ausdrücklich ab. Städtische Empfehlung an alle Grundstückseigentümer, ihre Eiche(n) im Auge zu behalten und bei Bedarf eine Firma zu beauftragen, die sich umgehend um das Problem kümmert. Unter dem Stichwort „Eichenprozessionsspinner beseitigen“ wird man im Internet sofort fündig.

Städtisches Grün: Wenn Sie Nester entdecken, bitte mitteilen

Auf städtischen Grundstücken wird die Stadt Witten selbst aktiv – wie aktuell im Außenbereich dreier Grundschulen (In der Dickete, Pferdebach, Harkort) sowie einer Kita (Helfkamp). Deren Leitungen waren umgehend von der Verwaltung informiert worden, dass die betroffenen Bereiche abgesperrt werden, bis eine beauftragte Firma die Nester entfernt.

Wer in öffentlichen Grünanlagen in einer Eiche ein Nest des Prozessionsspinners entdeckt, schreibt am besten eine E-Mail an gruenflaechen(at)stadt-witten.de. Zudem kann man unter den Rufnummern (02302) 581-3548 oder -3551 die städtische Grünflächenabteilung informieren: Läuft der Anrufbeantworter, bitte eine Nachricht mit einer möglichst genauen Ortsangabe des vermeintlichen Fundes hinterlassen. Das Grünflächen-Team geht diesem Hinweis dann nach.

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