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Emsiges Treiben im Innenhof des Rathaussüdflügels. Foto Jörg Fruck

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„Flusslandschaft Mittleres Ruhrtal“: Hagen schließt sich den Ruhrtalstädten an

Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Kommunen im mittleren Ruhrtal sowie der Landrat des Ennepe-Ruhr-Kreises mit einer gerahmten Karte, auf der sie unterschrieben haben, um ihre Kooperation zu erklären.

Die „Flusslandschaft Mittleres Ruhrtal“ als Teil der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027: Die Zusammenarbeit der Städte Witten, Wetter, Herdecke und Hattingen nimmt zunehmend Form an. Und das Quartett bekommt Verstärkung: Auch die Stadt Hagen wird nun Teil des Gesamtkonzepts. So soll die Kooperation in den Bereichen Tourismus, Städtebau, Industriekultur, Nutzung von Freiräumen sowie Naherholung verstärkt werden. Das vereinbarten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister Sonja Leidemann (Witten), Dirk Glaser (Hattingen), Frank Hasenberg (Wetter), Dr. Katja Strauss-Köster (Herdecke) und Oberbürgermeister Erik O. Schulz (Hagen) sowie der Landrat des Ennepe-Ruhr-Kreises, Olaf Schade, bei ihrem heutigen Treffen im Rathaus von Witten.

Die Ruhr als verbindendes Element

Alle fünf Städte liegen an der Ruhr – und wollen diese Stärke mit einem gemeinsamen Entwicklungskonzept noch viel mehr nutzen. Dazu gehört das Ziel, die Städte „an den Fluss zu bringen“, also den Zugang für die Bevölkerung zu erleichtern. Zugleich soll der Fluss ein verbindendes Element in diesem Erholungs-, Kultur- und Freizeitraum sein. Damit wollen die Städte Besucherinnen und Besucher sowohl aus der Region als auch darüber hinaus anlocken. Dies ist zudem eines der Ziele der IGA 2027.

Doch auch in weiteren Bereichen wollen die Städte sich entwickeln – individuell wie auch als Gemeinschaft: dazu gehören der Städtebau, die Industriekultur, die bessere Nutzung von Freiräumen sowie die Naherholung. So soll sich die Lebensqualität der Bevölkerung weiter verbessern.

Städteübergreifender Ansatz als Stärke

Für diese Pläne wird allerdings finanzielle Förderung durch das Land notwendig sein. Eine Stärke des Konzepts ist der stadtgebietsübergreifende Ansatz und die interkommunale Zusammenarbeit. Deshalb haben die Städte vereinbart, sich um eine Förderung als Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) bemühen. Weitere Unterstützung erwarten sich die Kommunen durch die Städtebauförderung sowie für ihre Tourismuspläne im Rahmen der EU-Regionalfonds (EFRE). Eine erfolgreiche Bewerbung für die IGA 2027 soll weitere Zuschüsse einbringen. Um die Chancen auf Fördergelder zu erhöhen, werden wie Städte weiterhin eng mit der Bezirksregierung Arnsberg und dem Ennepe-Ruhr-Kreis zusammenarbeiten.

„Ich freue mich, dass die Städte im mittleren Ruhrtal bei einem so spannenden Projekt so gut zusammenarbeiten“, sagt Wittens Stadtbaurat Stefan Rommelfanger. „Davon wird die ganze Region profitieren und ich bin zuversichtlich, dass unser gemeinsames Konzept auch bei den Fördergebern gut ankommen wird.“

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