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interreligiöser Gesprächsabend: Freundschaftsverein spricht über Feinde der Offenen Gesellschaft

Mit religiös motivierten Feinden der demokratischen Gesellschaft beschäftigt sich am Dienstag (30.1.) ab 19 Uhr ein „interreligiöser Gesprächsabend“, zu dem der  Freundschaftsverein Tczew -Witten in die Buchhandlung Lehmkul (Markstraße 5) einlädt.

Nicht nur Salafisten, sondern auch christliche Fundamentalisten stehen an diesem Abend im Fokus: „Die aktuelle politische Entwicklung in Polen zeigt, wie eine Religion instrumentalisiert wird, um feindliche Stimmung gegen anders Denkende und oppositionelle Kräfte zu schüren“, erklärt Vorsitzender Peter Liedtke. Andererseits etablierende sich in Witten wie in anderen Städten eine salafistische Szene. Auch die zunehmende Zahl gewaltbereiter Glaubenskrieger in Nordrhein-Westfalen gebe Anlass zum Nachzudenken.

An dem Gesprächsabend in der Buchhandlung Lehmkul nehmen auch Mitglieder des Liberal-Islamischen Bundes Ennepe-Ruhr teil, die über ihr Glaubensverständnis berichten werden: Sie betonen ausdrücklich die Vereinbarkeit ihres Glaubens mit unserem Grundgesetz, während von Glaubensfanatikern aller Richtungen die individuellen Menschenrechte und die weltliche demokratische Ordnung bekämpft werden.

In dem interreligiösen Gespräch soll über Parallelen bei den verschiedenen fundamentalistischen Bewegungen gesprochen werden - deren Feindbilder und Ziele. „Wir wollen darüber nachdenken, wie sich die grundlegenden Werte der demokratischen Republik, Freiheit und Gleichheit aller Menschen, übrigens auch der Frauen, die Freiheit des Glaubens und des Gewissens, die Trennung von Kirche und Staat, gegen die Anfeindungen verteidigt werden können“, sagt Liedtke.

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